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2016 | OriginalPaper | Buchkapitel

3. Verantwortlichkeit im Netz

verfasst von : Bert Eichhorn, Björn Heinze, Gerrit Tamm, Ralph Schuhmann

Erschienen in: Internetrecht im E-Commerce

Verlag: Springer Berlin Heidelberg

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Zusammenfassung

Die A-GmbH möchte im Ausgangsfall verschiedene Blogs auf dem Rechner ihres Providers P einrichten, einige mit und andere ohne Moderation. Weiterhin möchte die A-GmbH auf ihren Web-Seiten eine große Zahl von Links anbieten. Der Geschäftsführer G möchte wissen, inwieweit eine Verantwortlichkeit für die Inhalte Dritter in den Blogs und auf den verlinkten Seiten besteht.

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Fußnoten
1
Telemediengesetz vom 26. Februar 2007 (BGBl. I., 179), zuletzt durch Artikel 2 xv des Gesetzes vom 1. April 2015 geändert; siehe http://​www.​gesetze-im-internet.​de/​tmg/​index.​html
 
2
Telekommunikationsgesetz vom 22. Juli 2004 (BGBl. I., 1190); http://​www.​gesetze-im-internet.​de/​tkg_​2004/​index.​html
 
3
Rundfunkstaatsvertrag (Staatsvertrag für Rundfunk und Medien) in der Fassung vom 01.01.2013, veröffentlicht unter: http://​revosax.​sachsen.​de/​Details.​do?​sid=​1971114875442
 
4
Telekommunikationsgesetz vom 22. Juli 2004 (BGBl. I., 1190); http://​www.​gesetze-im-internet.​de/​tkg_​2004/​index.​html
 
5
Schmitz, MMR 2003, 214, 215.
 
6
Hoeren, NJW 2007, 801, 802 f.
 
7
vgl. Spindler/Schuster, Recht der elektronischen Medien, 3. Aufl. 2015, TMG, §1 Rn. 2ff.
 
8
Ein Verzeichnis deutschsprachiger Angebote findet sich unter www.​podster.​de
 
9
Die Richtlinie für audiovisuelle Mediendienste (RL 2007/65/EC vom 11.12.2007) ändert und modifiziert die Richtlinie Fernsehen ohne Grenzen (Richtlinie 89/552/EG vom 3. Oktober 1989 zur Koordinierung bestimmter Rechts- und Verwaltungsvorschriften der Mitgliedstaaten über die Ausübung der Fernsehtätigkeit).
 
10
Heckmann in: jurisPK-Internetrecht, 4. Aufl. 2014, Rn. 52.
 
11
EuGH, Urteil vom 02.06.2005 – Rs C89/04 – Mediakabel BV./. Commissariat voor de Media, MMR 2015, 517 ff. (Near-Video-on-Demand als Rundfunk).
 
12
Die §§ 7–10 TMG wollen die straf- und zivilrechtliche Verantwortlichkeit regeln; s. BT-Drs. 13/7385, 19 noch zu §5 TDG a.F./MDStV a.F. (für Tele- und Mediendienste).
 
13
Müller-Broich, TMG, 2012, § 2 Rn. 1; Heckmann in: jurisPK-Internetrecht, 4. Aufl. 2014, Rn. 85; Pichler, MMR 1998, 79, 87.
 
14
Entwurfsbegründung zum IuKDG, BR-Drs. 160/03 für das Verlinken von Werbebanner 966/96, 21 (zu §§ 5 I TDG a.F./MDStV a.F.).
 
15
BayObLG, CR 1998, 564 f.; zur Haftung für Links durch Zueigenmachen vgl. auch LG Hamburg, CR 1998, 565 f.
 
16
Zum Schriftenbegriff in § 11 III StGB siehe unten 3.2.3.2.
 
17
BGH, Urt. v. 12.11.2009 – I ZR 166/07, NJW-RR 2010, 1276.
 
18
Hopf in: Rechtliche Grundlagen des Jugendmedienschutz-Staatsvertrags und die Verantwortlichkeit von Chatbetreibern, ZUM 2008, 207, 216.
 
19
Z. B. LG Düsseldorf, 27.06.2007, ZUM-RD 2007, 529.
 
20
An Datennetze angeschlossene Server mit externen Verbindungen.
 
21
Spindler/Schuster/Hoffmann, Recht der elektronischen Medien, 3. Aufl. 2015, TMG, §8 Rn. 17 f.
 
22
BGH v. 14.05.2013, Az. VI ZR 269/12, MIR 2013/Dok.029.
 
23
Allgemein zu diesem Thema siehe z. B. Alexander, Elektronischer Knigge. Netiquette und Verhaltensregeln für die berufliche und private Tele- und Onlinekommunikation, 2006.
 
24
Wiener UN-Abkommen über Verträge über den internationalen Warenkauf vom 11.04.1980, siehe http://​www.​uncitral.​org/​pdf/​english/​texts/​sales/​cisg/​CISG-Commonwealth.​pdf
 
25
Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union (AEU).
 
26
Richtlinie 89/552/EG vom 3. Oktober 1989 zur Koordinierung bestimmter Rechts- und Verwaltungsvorschriften der Mitgliedsstaaten über die Ausübung der Fernsehtätigkeit.
 
27
Richtlinie 97/36/EG vom 30. Juni 1997 zur Änderung der Richtlinie 89/552/EG vom 3. Oktober 1989.
 
28
Richtlinie für audiovisuelle Mediendienste vom 11. Dezember 2007, RL 2007/65/EC; Neubekanntmachung durch Richtlinie 2010/13/EU vom 10.3.2010.
 
29
Richtlinie 93/83/EG vom 27. September 1993 zur Koordinierung bestimmter urheber- und leistungsschutzrechtlicher Vorschriften betreffend Satellitenrundfunk und Kabelweiterverbreitung; zur Umsetzung in deutsches Recht vgl. BT-Drs. 212/96.
 
30
Geschäftsmäßig handelt ein Diensteanbieter, wenn er eine nachhaltige Tätigkeit mit oder ohne Gewinnerzielungsabsicht erbringt. Hierzu gehören z. B. auch Telemedien von öffentlichen Bibliotheken und Museen.
 
31
BGH, GRUR 2004, 74, 75.
 
32
Spindler/Schuster/Hoffmann, Recht der elektronischen Medien, 3. Aufl. 2015, TMG, §10 Rn. 3.
 
33
Es handelt sich insoweit um technische (außervertragliche) Pflichten.
 
34
Während sich die automatische kurzzeitige Zwischenspeicherung in § 8 II TMG auf die technisch zwingende Speicherung bezieht, betrifft § 9 TMG die Zwischenspeicherung zur beschleunigten Übermittlung von Informationen, wie sie vor allem auf sog. Proxy-Cache-Servern stattfindet; vgl. Müller-Broich, Telemediengesetz, 1. Aufl. 2012, § 9, Rnr. 1.
 
35
Vgl. dazu den Bescheid der Staatsanwaltschaft beim LG München I vom 16. Januar 1997, JMS-Report 3/1997, 52.
 
36
LG Hamburg, Beschluss vom 25.11.2010 – 310 O 433/10.
 
37
Spindler/Schuster/Hoffmann, Recht der elektronischen Medien, 3. Aufl. 2015, TMG, §10 Rn. 1, 2.
 
38
Hoeren in: Kilian/Heussen, Computerrechtshandbuch – Informationstechnologie in der Rechts, und Wirtschaftspraxis, 32. Ergänzungslieferung 2013, Rn. 23.
 
39
OLG Brandenburg, MMR 2004, 330.
 
40
BVerfG, ZUM-RD 2009, 565.
 
41
Bei der Fahrlässigkeitsprüfung geht es um das Außerachtlassen der im Verkehr erforderlichen Sorgfalt (§ 276 I S. 2 BGB). Beim Fahrlässigkeitsvorwurf werden die Vorhersehbarkeit und die Vermeidbarkeit des Erfolgseintritts geprüft. Bei der Vermeidbarkeitsprüfung geht es um das Kennenmüssen der Inhalte als solche und das Kennenmüssen der Rechtswidrigkeit der Inhalte.
 
42
Bei missbräuchlichem Verhalten kann man jedoch – wie bei der missbräuchlichen Schaffung einer Notwehrlage – die Privilegierung versagen. Unter diesen Umständen kann der Service-Provider ausnahmsweise z. B. wegen bedingt vorsätzlicher bzw. sogar fahrlässiger (§ 27 III JuschG) Unkenntnis von pornographischen Inhalten zu bestrafen sein.
 
43
BGH, Urteil v. 23.09.2003, Az. VI ZR 335/02, MMR 2004, 166, 167 zu § 5 II TDG a. F.
 
44
Differenzierung zwischen der Ebene der Kenntnis der Tatsachen und der Kenntnis der Rechtswidrigkeit der Tatsachen.
 
45
Im Strafrecht ist nach der herrschenden Schuldtheorie (BGHSt 2, 194, 197) das Bewusstsein der Rechtswidrigkeit – anders als im Zivilrecht – nicht Bestandteil des Vorsatzes.
 
46
LG Köln, Urteil v. 26.11.2003, Az. 28 O 706/02, MMR 2004, 184.
 
47
Vgl. z. B. LG Berlin, NJW 1997, S. 1371 – Markworth/Titanic.
 
48
Der Gesetzgeber hat dies als selbstverständlich vorausgesetzt; vgl. BT-Drs. 14/6098, 23 (schon zum TDG).
 
49
Dies entspricht zumindest teilweise der Situation im Printbereich, wenn der verantwortliche Redakteur im Rahmen seiner Sorgfaltspflichten Leserbriefe vor ihrer Veröffentlichung in seiner Zeitung auf rechtswidrige Inhalte hin kontrollieren lässt.
 
50
Spindler/Schuster/Hoffmann, Recht der elektronischen Medien, 3. Aufl. 2015, TMG, §10 Rn. 44–45.
 
51
Siehe dazu BT-Drs. 13/7385 vom 09.04.1997, 51 f., 70.
 
52
Z. B. OLG Frankfurt, Beschl. v. 22.1.2008, CR 2008, 242.
 
53
BGH v. 18.10.2007 – I ZR 102/05.
 
54
EuGH vom 23.03.2010, MMR 2010, 315 ff.
 
55
Härting, Internetrecht, 5. Auflage, 2014, S. 551, Rn. 2207.
 
56
S. Bortloff, Neue Urteile betreffend die Frage der Verantwortlichkeit von Online-Diensten, ZUM 1997, S. 167, 169; Vassilaki. Computer- und Internetspezifische Entscheidungen der Strafgerichte. Einfluss der Informations- und Telekommunikationstechnik auf die Strafrechtsfortbildung, MMR 1998, 247 (248).
 
57
AG Tiergarten, MMR 1998,  49 ff. mit Anmerkung Hüting – Marquard/Radikal.
 
58
LG Hamburg, CR 1998, 565 f. – D-Orfdepp – des Monats.
 
59
Heckmann, jurisPraxiskommentar, 2014, Kap. 10 Rn. 373 f.
 
60
BGH, Urt. v. 1.4.2004 – I ZR 317/01, MDR 2004, 529 ff.
 
61
BGHZ 66, 182 (188).
 
62
BGH, Urteil vom 27.03.2007 – VI ZR 101/06.
 
63
BGHZ 148, 13 (17) = NJW 2001, 3265 (3266) – ambiente.de.
 
64
Für Betreiber von Internet-Auktionen: BGHZ 158, 236 (251) = MMR 2004, 668 (671); für Suchmaschinen: Volkmann, GRUR 2005, 200 (202 ff.); für Meinungsportale: LG Köln, MMR 2003, 601 (602).
 
65
BGH, GRUR 2007, 890 Tz 39  ff.
 
66
BGH, MMR 2004, 668, 671 – Internet-Versteigerung I.
 
67
Zur Verwendung einer solchen Argumentation im Blick auf das herkömmliche Medium Fernsehen vgl. oben Abschn. 3.2.2.2.4.
 
68
BGH, GRUR 2006, 429, Urteil v. 26.01.2006, Az. I ZR 83/03.
 
69
Spindler/Schuster/Spindler/Volkmann, Recht der elektronischen Medien, 3. Auflage 2015, BGB § 1004 Rn. 21 f.
 
70
BGHZ 173, 188 (201 f.) Tz. 38 = CR 2007, 728 (732).
 
71
Ebd., a. a. O.
 
72
Spindler/Schuster/Spindler/Volkmann, Recht der elektronischen Medien, 3. Auflage 2015, BGB § 1004 Rn. 21f.
 
73
BGH, MMR 2009, 752 (754).
 
74
Spindler/Schuster/Spindler/Volkmann, Recht der elektronischen Medien, 3. Auflage 2015, BGB § 1004 Rn. 21f.
 
75
Ensthaler/Heinemann, WRP 2010, 309, 313 f.
 
76
Allgemein zum Urheberrecht und zum gewerblichen Rechtsschutz siehe Eisenmann: Grundriss gewerblicher Rechtsschutz und Urheberrecht, 10. Aufl. 2015, 1 ff.
 
77
AG Nagold, CR 1996, 240 – bezüglich eines Mailbox-Betreibers.
 
78
So z. B. LG Hamburg, Urt. v. 12.8.2008 – 312 O 64/08, MMR 2009, 70; dort für die Domain: area45cycles.de.
 
79
So z. B. bei „berlin.com“, KG vom 15.03.2013 – 6 U 41/12, MMR 2013, 656.
 
80
In der Rechtsprechung findet sich dies (noch in den Tele- und Mediendiensten) erstmals beim LG Traunstein, Beschluss vom 14. Oktober 1997 – 2 HKO 3755/97, MMR 1998, 109 f.
 
81
Vgl. LG Braunschweig, MMR 2001, 187 – FTPX-Explorer, LG München, MMR 2000, 566 – FTP-Explorer.
 
82
Spindler/Schuster/Müller, Recht der elektronischen Medien, 3. Auflage 2015, BGB § 12 Rn. 92–94.
 
83
Vgl. dazu Jauernig/Teichmann, Kommentar zum BGB, 15. Auflage 2014, § 823 Rn. 95 ff.
 
84
MüKoBGB/Wagner, BGB, 6. Auflage 2013, § 823 Rn. 278–283.
 
86
Heckmann, Internetrecht, jurisPraxisKommentar, 2014, Abschn. 2.​2, Rn. 17.
 
87
Ebd., Abschn. 2.​2, Rn. 96.
 
88
BGH, CR 2002, S. 525 – shell.de.
 
89
Heckmann, Internetrecht, jurisPraxisKommentar, 2014, Abschn. 2.​2, Rn. 105.
 
90
LG Hamburg, MMR 2009, 70; Heckmann, Internetrecht, jurisPraxisKommentar, 2014, Abschn. 2.​2, Rn. 136.
 
91
Ingerl/Rohnke, MarkenG, 3. Auflage 2010, § 26 Rn. 57.
 
92
BGH, GRUR 2001, 1038 f. – ambiente.de.
 
93
Vgl. BVerfGE 22, 49 (79).
 
94
Für den Datenschutz z. B. § 43 BDSG für Ordnungswidrigkeiten und § 44 BDSG für Straftaten.
 
95
Z. B. die Strafbestimmungen der §§ 21–22 des Pressegesetzes für das Land Nordrhein-Westfalen vom 24. Mai 1966, www.​recht.​nrw.​de (https://​recht.​nrw.​de/​lmi/​owa/​br_​text_​anzeigen?​v_​id=​1000000000000000​0330)
 
96
Ausführlich dazu bei Knupfer, Phishing for Money, MMR 2004, 641 f.
 
97
So BGH, NJW 2001, 3558 (3559 f.).
 
98
Dies gilt z. B. auch für das „Vorrätighalten“ von Propagandamitteln (§ 86 I StGB).
 
99
Vgl. BT-Drs. 13/7385, 36.
 
100
Vgl. Harms, NStZ 2003, 646; LG Stuttgart, NStZ 2003, 36.
 
101
BGH, NJW 2001, S. 3558 (3559 f.).
 
102
BGH, Urteil vom 12. Dezember 2000, 1 StR 184/00, NJW 2001, S. 624 – Auschwitzlüge II. Der BGH hebt damit das Urteil des LG Mannheim vom 10. November 1999, 5 KLs 503 JS 9551/99 – Auschwitzlüge I, auf. Vgl. dazu aber auch Ausführungen in Spindler/Schuster, Recht der elektronischen Medien, 3. Aufl. 2015, § 9 StGB, Rn. 1–4, wonach die zitierte Entscheidung der Auffassung der Vertreter einer extensiven Auslegung des Territorialprinzips entspricht und einen potentiellen Konflikt mit den Grundsätzen des völkerrechtlichen Souveränitätsprinzips begründet.
 
103
AG Berlin–Tiergarten, MMR 1998, S. 49 – Marquard/Radikal.
 
104
In Anlehnung an die Einstellungsverfügung der Generalbundesanwaltschaft, abgedruckt in MMR 1998, 93 ff. (94).
 
105
Sieber in: Hoeren/Sieber/Holznagel, Allgemeine Probleme des Internetstrafrechts, 39. Ergänzungslieferung 2014, Teil 19.L Rn. 25.
 
106
Zu den Einzelheiten vgl. oben Abschn. 3.2.2.2.3.
 
107
In Fällen eines mehrdeutigen Verhaltens, wie es auch beim Service-Provider vorliegen kann, fragt die Rechtsprechung, ob der Schwerpunkt der Vorwerfbarkeit im Tun oder im Unterlassen liegt; vgl. BGHSt 6, 46, 59; BGH, NJW 1953, 1924.
 
108
Für ein Unterlassen spricht sich auch die herrschende Lehre aus, siehe Sieber in: Hoeren/Sieber/Holznagel, Allgemeine Probleme des Internetstrafrechts, 39. Ergänzungslieferung 2014, Teil 19.1 Rn. 22.
 
109
Diese gehören zu den ungeschriebenen Tatbestandsmerkmalen des unechten Unterlassungsdeliktes, BGHSt GrS 16, 155, 158.
 
110
Vgl. die Ausführungen bei Hoeren/Sieber/Holznagel, Multimedia-Recht, 41. Ergänzungslieferung März 2015, Teil 19.1 Rn. 28 ff.
 
111
Überblick mit Links zum Medienrecht unter http://​www.​urheberrecht.​org
 
112
Weitergehende Informationspflichten, insbesondere nach den Regeln zum Fernabsatz, im Fernunterricht, dem Teilzeitwohnrecht oder dem Preisangaben- oder dem Preisklauselgesetz und der Preisangabenverordnung sowie nach handelsrechtlichen Bestimmungen, bleiben unberührt.
 
113
Eine ausführliche Zusammenstellung der einzelnen Pflichtangaben befindet sich bei der IHK Hamburg unter https://​www.​hk24.​de/​recht_​und_​steuern/​wirtschaftsrecht​/​unternehmensgrue​ndung-und-fuehrung/​pflichtangaben_​briefe/​1156854
 
114
Jugendmedienschutz-Staatsvertrag, GBL. BW 2007, 111.
 
115
Z. B. die „Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia“ (FSM); im Internet unter http://​www.​fsm.​de
 
116
BGH, MMR 2004, 529 ff.
 
117
Entscheidung des OLG München, MMR 2005, 768 ff.
 
118
Siehe Hoeren, Anmerkung zu OLG München, MMR 2005, 773.
 
119
BVerfG, GRUR 2005, 1032 f.
 
120
OLG München, Urteil v. 27.03.06, 18 U 5348/04 – Playboy-Fotos.
 
121
BeckOK UrhR/Reber, UrhG, 8. Auflage 2014, § 97 Rn. 59.
 
122
BGH, Urteil vom 25. 10. 2011 – VI ZR 93/10, GRUR 2012, 311.
 
123
BeckOK UrhR/Reber, UrhG, 8. Aufl. 2014, § 97 Rn. 61.
 
124
LG Köln, Urteil vom 26.11.2003 – Kleinanzeigenportal, CR 2004, 304 ff.
 
125
Siehe Formulierungsbeispiel bei Härting, Internetrecht, 5. Aufl. 2014, 524 Rn. 2114; vgl. allg. zum Thema Disclaimer im Bereich Telemedien: Spindler/Schuster/Hoffmann, Recht der elektronischen Medien, 3. Aufl. 2015, TMG, § 7 Rn. 29 f.
 
126
BGH, Urteil vom 01.07.2014, Az. VI ZR 345/13, NJW 2014, 2651.
 
127
BGH, Urteil vom 9. 11. 2011 – I ZR 150/09, GRUR 2012, 304.
 
128
LG Bielefeld, Urteil vom 14.05.2004 – 16 O 44/04 – Haftung von DNS-Zonenverwaltern, MMR 2004, 551 ff.
 
129
Ausführlich zur Verantwortlichkeit der DENIC Heckmann, jurisPK-Internetrecht, 4. Auflage 2014, Abschn. 2.​2 Rn. 241 ff.
 
130
BGH, MMR 2001, 671, 674 – ambiente.de.
 
131
LG Frankfurt a. M., MMR 2009, 704.
 
132
OLG Hamburg, GRUR 2012, 62 (63f).
 
133
BeckOK UrhR/Reber, UrhG, 8. Aufl. 2014, § 97 Rn. 78–79.
 
Metadaten
Titel
Verantwortlichkeit im Netz
verfasst von
Bert Eichhorn
Björn Heinze
Gerrit Tamm
Ralph Schuhmann
Copyright-Jahr
2016
Verlag
Springer Berlin Heidelberg
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-662-45308-7_3