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08.07.2019 | Verbindungstechnik | Nachricht | Onlineartikel

BASF verdoppelt Produktionskapazität für Klebrohstoff

Autor:
Dr. Hubert Pelc

BASF hat mit dem Neubau einer zweiten Produktionsanlage am Standort Ludwigshafen ihre Kapazität zur Herstellung von UV-vernetzbaren 100 %-Acrylaten der Marke acResin verdoppelt. 


Mit dem Erreichen dieses Meilensteins stärkt das Unternehmen seine Position als Anbieter von Lösungen für anspruchsvolle Anwendungen im Bereich der Haftklebstoffe. In die neue Anlage, deren Kapazität dem Markt ab sofort zur Verfügung steht, wurde nach Angaben des Unternehmens  ein mittlerer zweistelliger Millionen-Euro-Betrag investiert. “Bei Haftklebstoffen im Premium-Segment geht der globale Trend in Richtung hochwertiger und nachhaltiger Anwendungslösungen. Mit unserem UV-vernetzbaren 100 %-Acrylat acResin erfüllen wir diese hohen Anforderungen und wollen als Partner der Klebstoffindustrie in diesem Spezialitätengeschäft weiter wachsen“, erläutert Dr. Jürgen Pfister, Vice President Business Management Adhesives & Fiber Bonding EMEA bei BASF.

Für leistungsstarke und nachhaltigere Anwendungslösungen
acResin wird für die Herstellung von Spezialitäten im Bereich der Haftklebstoffe eingesetzt. Dazu zählen Etiketten für die Lebensmittelindustrie und verschiedene Spezialklebebänder für die Automobil- und Bauindustrie. Wie BASF betont, sorgt der Klebrohstoffe für leistungsstarke Anwendungseigenschaften und  bietet zugleich Vorteile im Hinblick auf Nachhaltigkeitsaspekte.
Eine 2018 durchgeführte Ökoeffizienzanalyse zu Haftklebstoffetiketten für langlebige Gebrauchsgüter habe gezeigt, dass Klebstoffe auf Basis von acResin im Vergleich zu lösemittelbasierten Klebstoffen sowohl die kostengünstigere als auch die nachhaltigere Lösung sind. Als UV-vernetzbares 100 %-Acrylat enthalte es nur minimale Mengen flüchtiger organischer Verbindungen (VOC), sei geruchsarm und hautverträglich. Weitere Vorteile beim Einsatz von acResin seien eine hohe Transparenz, große Widerstandsfähigkeit gegen Alterung und Hitze sowie die Wasser- und Chemikalienresistenz. Zudem helfe der Rohstoff den Anwendern von Klebstoffen, die hohen Anforderungen beim Lebensmittelkontakt zu erfüllen.

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Die Hintergründe zu diesem Inhalt

01.09.2018 | Forschung und Entwicklung | Ausgabe 9/2018

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