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26.11.2018 | Verbindungstechnik | Nachricht | Onlineartikel

Klebtechnisches Zentrum knackt 10.000-Teilnehmer-Marke

Autor:
Nadine Winkelmann

Im Rahmen der 17. Bremer Klebtage ehrte das Fraunhofer IFAM den zehntausendsten Teilnehmer des Weiterbildungszentrums Klebtechnik in Bremen. Die klebtechnische Weiterbildung fördert Innovationen in verschiedenen Branchen und wirkt dem drohenden Fachkräftemangel entgegen.

Das Klebtechnischen Zentrum des Fraunhofer-Instituts für Fertigungstechnik und angewandte Materialforschung IFAM bietet seit über zwei Jahrzehnten umfangreiche Weiterbildungsmöglichkeiten. Prof. Dr. Andreas Groß ist Leiter des Bereichs Weiterbildung und Technologietransfer, der in das Klebtechnische Zentrum als akkreditierte Bildungseinrichtung integriert ist. Im Rahmen der 17. Bremer Klebtage konnte Groß gemeinsam mit Dr. Erik Meiß, Leiter des Weiterbildungszentrums Klebtechnik, den zehntausendsten Kursteilnehmer ehren, den angehende European Adhesive Engineer Marco Molisse. Am Ende der klebtechnischen Weiterbildung wird der Mitarbeiter der BSH Hausgeräte GmbH ein DVS/EWF-Abschlusszeugnis in den Händen halten und als stellvertretende Klebaufsichtsperson für Klebungen mit höchster Sicherheitsanforderung zuständig sein. Molisse unterstreicht, dass sowohl Arbeitgeber als auch Fachkraft gleichermaßen von der Weiterbildung profitieren würden.

Klebtechnische Weiterbildung fördert Innovationen in verschiedenen Branchen

Auch Unternehmen anderer Industriebereiche ziehen ihren Nutzen aus dem Potenzial des umfangreichen Weiterbildungsangebots des Fraunhofer IFAM. Lars Engel, Geschäftsführer GL Yachtverglasung GmbH: "Meine Firma ist weltweit die erste, die nach der Kleb-Qualitätsnorm DIN 2304 zertifiziert wurde. Mitentscheidend dafür war, dass wir der Zertifizierungsstelle klebtechnisch qualifiziertes Personal nachweisen konnten. Ohne hätten wir überhaupt nicht zur Zertifizierung antreten brauchen". Für ihn und seine Firma ist inzwischen die DIN 2304-Zertifizierung – und damit der Nachweis klebtechnisch kompetenten Personals – häufig Grundvoraussetzung für Vertragsabschlüsse.

Für die Klebstoffhersteller ist die klebtechnische Weiterbildung ebenfalls vorteilhaft. So hat beispielsweise die WEICON GmbH & Co. KG inzwischen mehr als die Hälfte seiner Mitarbeiter am Fraunhofer IFAM weitergebildet. Geschäftsführer Ralph Weidling erklärt: "Durch unsere Spezialisten im Bereich der Klebtechnik und letzendlich auch durch die Weiterbildung haben wir uns über alle Branchen hinweg ein sehr gutes Renommee aufgebaut, das sich positiv auf unseren Unternehmenserfolg auswirkt. Durch die Weiterbildungen beugen wir aktiv dem drohenden Mangel an Fachkräften vor und sorgen für die gesicherte Zukunft unseres Unternehmens."

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