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11.12.2017 | Verbindungstechnik | Nachricht | Onlineartikel

FSK fördert den Nachwuchs der Branche

Autor:
Dr. Hubert Pelc

Seit mehr als 20 Jahren verleiht der Fachverband für Schaumkunststoffe und Polyurethane (FSK) seine Innovationspreise für herausragende Ideen und Projekte in den Kategorien „Technologie“ und „Design und Gestaltung“.

Ziel des FSK-Innovationspreises ist neben der Auszeichnung zukunftsweisender Ideen vor allem die Förderung von Nachwuchskräften sowie die Unterstützung von Kooperationen zwischen den Preisträgern und potenziellen Industriepartnern. Bewerbungen um den Innovationspreis erhält der Fachverband von Nachwuchskräften sowie Unternehmen, in denen Experten an innovativen Technologien, Produkten und Anwendungen arbeiten. Die Jury bewertet nach den Kriterien Neuartigkeit, Markt- und Wettbewerbsfähigkeit und werkstoffgerechte Umsetzung sowie je nach Sparte zusätzlich nach technischer Realisierbarkeit oder Design.

So erhielt das Trio Dorothee Clasen, Sascha Praet und Adam Pajonk den Innovationspreis in der Kategorie „Technologie“. Die Studierenden entwickelten in ihrem Projekt mit Unterstützung des Unternehmens Covestro das neuartige Verfahren „InFoam Printing“, bei dem durch Kunstharzinjektionen eine partielle Versteifung von Weichschäumen und eine resultierende Funktionsintegration erreicht werden kann. Die Innovation verspricht ein großes Einsatzpotenzial in der industriellen Fertigung.

Industrialisierung des Pultrusionsverfahrens

In derselben Kategorie wurde auch das Kooperationsprojekt des Expertenteams Benedikt Kilian (Covestro Deutschland AG), Wolfgang Hinz (KraussMaffei Technologies GmbH) und Lorenz Wruck (Institut für Kunststoffverarbeitung (IKV) an der RWTH Aachen) für die „Industrialisierung des Pultrusionsverfahrens für Polyurethan“ ausgezeichnet. Die Fill GmbH aus Gurten gehört ebenfalls zu den Preisträgern in der Sparte „Technologie“. Mit ihrem Projekt „Polyurethan veredelt Holz“, bei dem mit einer speziellen Kameratechnik farbliche und geometrische Fehler im Holz erkannt werden und folgend eine Niederdruckdossieranlage diese mit Polyurethan ausbessert.

In der Sparte „Design und Gestaltung“ freute sich Birgit Hengstebeck von der Bergischen Universität Wuppertal über die Auszeichnung für die Entwicklung ihres optisch und funktional attraktiven Bettsystems, das gute Chancen für eine konventionelle Vermarktung bietet.

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