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08.07.2019 | Verbindungstechnik | Nachricht | Onlineartikel

Integration von Photovoltaikanlagen in Fassaden mit “Structural Glazing“

Autor:
Dr. Hubert Pelc

Für eine homogene Fassadenstruktur können Photovoltaikmodule durch Verwendung spezieller Silikonklebstoffe innerhalb der Rahmenstruktur angebracht werden.


Private Neubauten in der EU sollen spätestens ab 2021 so viel Energie erzeugen, wie sie verbrauchen – öffentliche Neubauten bereits ab 2019. Zur Umsetzung der Vorgaben werden gebäudeintegrierte gläserne Photovoltaikmodule eingesetzt. Sie erzeugen gebäudenah erneuerbare Energie und sind zugleich emissions-, lärm- und wartungsarm. Mit der Bauweise “Structural Glazing“ lassen sich die Photovoltaik-Module effizient und ästhetisch in die Architektur von Neubauten integrieren. 

Nach Angabe des Industrieverband Klebstoffe (IVK) werden für eine homogene Fassadenfläche die Glaselemente mit speziellen Silikonklebstoffen innerhalb der Rahmenstruktur angebracht. Sie zeichnen sich durch eine hohe mechanische Festigkeit, Elastizität sowie eine zuverlässige Dichtigkeit aus. Wind, Hitze, Kälte und andere Umweltfaktoren können somit den Fassaden nichts anhaben. Ein Objekt für diese Konstruktionstechnik ist das Züblin-Bürogebäude Z3 in Stuttgart. Die Glas-Glas-Photovoltaik-Module mit innovativem Stufenaufbau und unterschiedlichen Siebdruckmustern wurden mit Hilfe eines Silikonklebstoffs in die Rahmenstruktur der südlichen Glasfassade integriert. 

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