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03.11.2017 | Verbindungstechnik | Nachricht | Onlineartikel

Torsionsschweißen für dünnere Kraftfahrzeug-Verkleidungen

Autor:
Andreas Burkert

Mit einem speziellen Torsionsschweißverfahren will Magna künftig noch dünnere Kunststoffe miteinander verbinden. Dadurch lassen sich leichtere Verkleidungen für Kraftfahrzeuge herstellen. 

Der Automobilzulieferer Magna hat ein Torsionsschweißverfahren entwickelt, um thermoplastische Werkstoffe gewichtssparend und günstig miteinander zu verbinden. Die in einem Werk in Liberec, Tschechien, entwickelte Verbindungstechnik funktioniert durch eine Hochgeschwindigkeits-Drehbewegung, die genügend Reibungswärme erzeugt, um eine Kunststoffhalterung mit einer Blende zu verbinden. Weil es dadurch möglich ist, dünnere Materialien zu verbinden, lassen sich laut dem Unternehmen etwa 10 % Gewicht einsparen.

Dies ist insbesondere vor dem Hintergrund wichtig, da immer mehr Sensoren in der Außenhaut moderner und künftig autonom fahrender Fahrzeuge untergebracht werden müssen. Das Torsionsschweißen kommt derzeit bei dem Herstellen der Frontblende des Skoda Octavia 2017 zum Einsatz. Magna sieht für die Zukunft das Potenzial, auch Materialien ähnlicher Zusammensetzung zu verbinden.

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