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04.12.2017 | Verbindungstechnik | Infografik | Onlineartikel

Neuer Grenzwert für alveolengängige Stäube

Autor:
Dieter Beste

Schweißrauch besteht zu einem hohen Prozentsatz aus alveolengängigen Stäuben. Um den dafür spätestens ab Ende 2018 gültigen neuen Grenzwert leichter einhalten zu können, bietet der Hersteller EWM innovative Schweißverfahren an.

Schweißrauch besteht zu einem hohen Prozentsatz aus alveolengängigen Stäuben, dessen Partikel so klein sind, dass sie beim Einatmen bis in die Alveolen und Bronchiolen der Lunge vordringen können. Im Hinblick auf den neuen Grenzwert für alveolengängige Stäube, der spätestens Ende 2018 gültig ist und von bislang 3 mg/m³ auf 1,25 mg/m³ abgesenkt wurde, hat der Hersteller EWM neue Schweiß-Technologien entwickelt, mit denen sich nach Unternehmensangaben bis zu 75 % weniger Schweißstäube im Vergleich zu konventionellen Schweißverfahren realisieren und der neue Grenzwert einfach einhalten lassen.

Wissenschaftler der RWTH Aachen und der Technischen Universität Dresden haben umfangreiche Untersuchungen zu Schweißrauchemissionen beim Kurzlichtbogen, Sprühlichtbogen und Impulslichtbogen durchgeführt und mit den Ergebnissen der korrespondierenden digital modifizierten Schweißverfahren coldArc, forceArc und forceArc puls von EWM verglichen – bei jeweils gleicher Abschmelzleistung. Die Ergebnisse sind übereinstimmend und eindeutig: Der Einsatz digital modifizierter innovativer Prozesse kann die Emissionsbelastung signifikant verringern und die Gefährdung für Schweißer und Bediener deutlich reduzieren.

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