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03.05.2018 | Verbindungstechnik | Nachricht | Onlineartikel

Produktion der Zukunft

Autor:
Dr. Hubert Pelc

Das Fraunhofer Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung IOSB ist dem „SEF Smart Electronic Factory e.V.“ beigetreten. Das neue Mitglied des Vereins ist spezialisiert auf die Entwicklung von Architekturen und Komponenten für Industrie 4.0.

Dabei stehen unter anderem Manufacturing IT, die Mensch-Maschine-Interaktion und IT-Sicherheit im Fokus. Das Fraunhofer IOSB ist als F&E-Dienstleister auf dem Gebiet der Informations- und Kommunikationstechnologie für die Produktion der Zukunft aktiv. Im ‘SEF Smart Electronic Factory e.V.‘ bringt das Institut künftig seine Industrie 4.0-Expertise ein. Der Verein entwickelt und testet unter realen Produktionsbedingungen Industrie 4.0-Lösungen für Unternehmen.

„Einige Mitglieder des SEF Smart Electronic e.V. sind bereits unsere Kunden, für die wir spezifische Lösungen entwickeln. Das Fraunhofer IOSB arbeitet konkret auf zahlreichen Feldern, die für Industrie 4.0 relevant sind“, erklärt Dr.-Ing. Olaf Sauer, stellvertretender Institutsleiter. „So verfügen wir beispielsweise über eine weitreichende Expertise in der Manufacturing IT. Dabei spezifizieren und entwickeln wir für Kunden unter anderem innovative Architekturen und Komponenten von Manufacturing Execution Systems der Zukunft“, ergänzt Sauer.

Smarte Lösungen in der smarten Fabrik

Im Zuge des Fraunhofer IOSB-Konzeptes ‘Plug and Work‘ – basierend auf offenen Standards wie AutomationML und OPC UA – werden Lösungen für Selbstbeschreibung und Selbstkonfiguration von Maschinen, Anlagen und deren Komponenten erarbeitet. Diese fließen in die Entwicklungen des ‘SEF Smart Electronic Factory e.V.‘ mit ein. Das Ziel sei die schnelle Inbetriebnahme und Änderung von Produktionslinien – ähnlich der Selbstkonfiguration von USB-Geräten am PC. Bei den Themen Maschinelles Lernen und Data Analytics arbeitet das Institut daran, die vorausschauende Wartung zugunsten Gunsten von höherer Verfügbarkeit von Maschinen, Anlagen und Produktionslinien zu erreichen.

Darüber hinaus steht im Rahmen der Kooperation die Mensch-Maschine-Interaktion im Fokus. Basierend auf Basistechnologien wie Gesichts- und Personenerkennung, Körper- und Gestenerkennung sowie -verfolgung entstehen Mensch-Maschine-Zukunftskonzepte für die smarte Fabrik.

Zudem spielt die IT-Sicherheit in der Produktion eine entscheidende Rolle. In einem IT-Sicherheitslabor, das mit einer Cloud-Infrastruktur, diversen industriellen Steuerungen und anderen IT-Kompo­nenten realer Fabriken ausgestattet ist, entwickeln die Wissenschaftler am IOSB unter anderem Intrusion Detection-Systeme und unterstützen Unternehmen dabei, die IT-Sicher­heit ihrer Automatisierungskomponenten zu verbessern.

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