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07.08.2017 | Verbindungstechnik | Nachricht | Onlineartikel

Mensch-Roboter-Kooperation bei Audi

Autor:
Dr. Hartwig Lohse

Ganz ohne Schutzzaun arbeiten Werker und Roboter im Werk Ingolstadt beim Einbau von großen CFK-Dächern in das neue Audi RS 5 Coupé Seite an Seite zusammen. Die Sicherheit kommt dabei nicht zu kurz.

Audi setzt erstmals eine Mensch-Roboter-Kooperation (MRK) zum Klebstoffauftrag in der Endmontage ein. Ohne Schutzzaun arbeiten Mitarbeiter und Roboter beim Einbau von großen CFK-Dächern zusammen. Im ersten Arbeitsschritt fixiert der Mitarbeiter das CFK‑Dach auf einem Drehtisch und bringt diesen in Schrägstellung. Mit gehaltenem Knopfdruck löst er den Klebevorgang aus. Ein Leuchtring signalisiert, wenn KLARA (Klebstoffapplikation mit Roboter Assistenz) den mehr als fünf Meter langen Klebstoffstrang präzise aufgetragen hat. Schließlich gibt der Roboter den Tisch zum Verbau des Daches wieder frei und der Mitarbeiter entnimmt das Dach mit Hilfe eines Handhabungsgeräts und verbaut es im Auto.

Anders als konventionelle Roboter benötigt KLARA keinen Schutzzaun. Dies spart Fläche am Montageband und ermöglicht die Integration der MRK in die Fließfertigung. Die Sicherheit des Mitarbeiters bleibt oberstes Gebot. Er behält die Kontrolle, erteilt die Freigabe für den Klebstoffauftrag und kann den Vorgang jederzeit stoppen. Sensoren im Roboterarm erkennen die Berührung eines Menschen und halten die Bewegung im Gefährdungsfall automatisch an.

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