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14.09.2017 | Verbindungstechnik | Nachricht | Onlineartikel

Atlas eröffnet offenes Bewitterungsprüflabor

Autor:
Nadine Klein

Für beschleunigte Tests im Labor eröffnet Atlas das nach eigener Aussage weltweit größte offene Bewitterungsprüflabor in Linsen­gericht nahe Frankfurt am Main. Hier werden Bewitterungs­prüfun­gen nach internationalen Normen durchgeführt.

Die Sonne rückt Oberflächen ins rechte Licht – oder macht sie farblos und stumpf. Denn Lichtwellen können auf Dauer die Molekülstruktur von Oberflächen zerstören. Die Folge: Materialien wie Kunststoffe, Farben und Lacke, Verpackungen oder Automobil-Komponenten verlieren ihre Struktur und ihre Funktionalität. Um solche Schäden zu verhindern, setzen Hersteller bereits in der Entwicklungsphase Werk­stoffproben und Produkt-Prototypen der Witterung aus. So können auftretende Farb- oder Material­verän­derungen frühzeitig erkannt und die Zusammensetzung gegebenenfalls angepasst werden.

Atlas Material Testing Technology bietet für die Ma­terial­prüfung mit Schwerpunkt Werkstoffbewitterung spezielle Prüfgeräte und -services an, um die Witterungsbeständigkeit von ver­schiedenen Pro­dukten zu ermitteln. Dazu werden die Prüfobjekte enormen Umwelteinflüssen wie Sonne, Temperatur und Feuchtigkeit ausgesetzt. Geprüft wird alles, von der Kunststoffprobe über Armaturen­bretter bis zur kompletten Autokarosserie. Für schnelle und effiziente Bewitterungs­prü­fungen im Labor bietet Atlas spezielle Prüfgeräte für die be­schleunigte Labor­bewitterung an. Darin sind Werk­stoff­proben in nur wenigen Wochen dem Sonnenlicht von Jahren ausgesetzt. Für Bewitterung, UV-Tests und Solarsimulationen stehen mehr als 40 Hochleistungsgeräte im Labor bereit. Damit lassen sich Prüfpro­zesse gemäß unterschiedlichen interna­tionalen Standards wie etwa ISO, ASTM, AATCC sowie SAE und zahlreichen weiteren Prüfnormen umsetzen.

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