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12.06.2019 | Verbrennungsmotor | Infografik | Onlineartikel

Verbrennungsmotoren stehen hoch im Kurs

Autor:
Christiane Köllner

46 Prozent der Deutschen würden sich laut einer aktuellen Umfrage beim Autokauf für einen Benziner entscheiden, 10 Prozent für ein Dieselfahrzeug. E-Autos gelten hingegen noch nicht als alltagstauglich. 

56 Prozent der Deutschen würden einen Benziner oder Diesel wählen, wenn sie sich in den nächsten zwölf Monaten ein neues Auto kaufen würden. Das sind neun Prozentpunkte mehr als im Vorjahr. Elektroautos werden hingegen weniger geschätzt. Dies zeigt die Befragung Autotrends 2019 der Creditplus Bank AG.

Hybridantrieb für 35 Prozent interessant

"Die Diskussion um die Antriebstechnik der Zukunft führt zu einigen auf den ersten Blick überraschenden Ergebnissen", erklärt Belgin Rudack, Vorstandsvorsitzende der Creditplus Bank. "Allerdings sollte man die Zahlen nicht so deuten, dass die neuen Antriebstechniken keine Chance gegen die etablierten Motoren haben. Sie deuten eher darauf hin, dass Verbraucher sich detaillierter informieren. Auf lange Sicht kann das ein Vorteil für umweltfreundliche Entwicklungen sein."

So sei die Bereitschaft, einen reinen Benziner zu kaufen, von 40 auf 46 Prozentpunkte gestiegen. Ein Hybridantrieb käme nur für 35 Prozent infrage. Damit ist das Interesse an Hybridautos um sieben Prozentpunkte gefallen. Der Anteil der Dieselinteressenten ist von sieben auf zehn Prozentpunkte leicht gestiegen. Die Analysten der Creditplus Bank begründen diese Erholung damit, dass Dieselskandal und Fahrverbote nicht mehr fast täglich die Schlagzeilen prägen. Von dem Zuspruch der Vorjahre seien die Dieselmotoren dennoch weit entfernt.

E-Autos keine praktikable Alternative

Rein elektrisch betriebene Fahrzeuge gelten für viele Autokäufer noch nicht als praktikable Alternative. Nur sechs Prozent wollen ein E-Auto erwerben (Vorjahr: sieben Prozent). Als häufigste Ablehnungsgründe gelten eine zu kurze Reichweite bei voller Batterie (für 28 Prozent der Befragten) und die zu komplizierte Aufladung (acht Prozent). "Diese Vorbehalte werden deutlich häufiger genannt als im Vorjahr", sagt Rudack. "Das zeigt, dass die Menschen sich kritisch mit den neuen Möglichkeiten auseinandersetzen."

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Quelle:
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