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06.04.2018 | Verbrennungsmotor | Infografik | Onlineartikel

Deutsche und US-Amerikaner halten am Verbrennungsmotor fest

Autor:
Christiane Köllner
1:30 Min. Lesedauer

Alternative Antriebe sind hierzulande noch wenig gefragt. Zwei Drittel der deutschen Autofahrer favorisieren nach wie vor Verbrennungsmotoren – vor allem Ottomotoren.

Fahrzeuge mit Elektroantrieb haben es noch schwer. Zwei Drittel der deutschen Autofahrer favorisieren nach wie vor Verbrennungsmotoren. Das geht aus einer Studie des Beratungsunternehmens Deloitte hervor. Für die Studie wurden weltweit über 22.000 Verbraucher in 15 unterschiedlichen Märkten befragt, darunter 1.759 Teilnehmer in Deutschland. Während das Interesse an Dieselmotoren im Vergleich zu 2014 um 35 Prozent abgenommen habe, konnten Ottomotoren im gleichen Zeitraum um 40 Prozent zulegen und die Dieseleinbrüche kompensieren. Konsequenterweise wären Autointeressenten auch nicht bereit, Zusatzkosten für Elektroantriebe zu akzeptieren. 

"Deutsche Autokäufer wollen zukünftig Diesel meiden, doch scheint der Elektroantrieb noch weit entfernt von einem Durchbruch. Am beliebtesten ist nach wie vor der traditionelle Verbrennungsmotor, während nicht mal ein Zehntel ein Elektroauto kaufen würde. Verbraucher aus Ländern wie Frankreich, Italien und Südkorea, insbesondere aber China sind da deutlich aufgeschlossener. Besonders in Asien liegt daher großes Potenzial für deutsche Autobauer, vor allem wenn es um den Ausbau von Elektromobilität geht", erklärt Dr. Thomas Schiller, Partner und Leiter Automotive bei Deloitte.

Vorreiter für die Elektromobilität ist China 

66 Prozent der deutschen Autofahrer würden sich laut Studie beim nächsten Autokauf wieder für ein Modell mit klassischem Verbrennungsmotor, vor allem Benzinmotor, entscheiden. In den USA liege der Anteil bei 80 Prozent. Vorreiter für die Elektromobilität ist China. Dort genießt der Elektroantrieb die höchste Popularität unter allen Ländern (16 Prozent, Hybrid: 40 Prozent). In Deutschland würden sich aufgrund mangelnder Reichweite und des höheren Grundpreises nur sieben Prozent für ein reines Elektroauto entscheiden. Für 23 Prozent käme ein Hybridfahrzeug infrage.

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