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12.03.2019 | Verbundwerkstoffe | Nachricht | Onlineartikel

Karosseriebauteile aus Stahl und faserverstärkten Kunststoffen

Autor:
Thomas Siebel

Die Fraunhofer-Institute IPT und ILT kombinieren Laserstrukturieren und Tapelegen für die Herstellung hybrider Bauteile. Das großserientaugliche Verfahren eignet sich für Automobil- und Luftfahrtanwendungen.

Im EU-Forschungsprojekt ComMUnion entwickeln die beiden Fraunhofer-Institute IPT und ILT gemeinsam mit 14 weiteren Partnern ein Fertigungsverfahren für den hybriden Leichtbau aus Metall und Faserverbundkunststoffen. Dabei kombinieren sie das Laserstrukturieren und das laserunterstützte Tapelegen. Die Metallbauteile werden zunächst durch den Laser mit einer rauen Oberflächenstruktur versehen. Dadurch lassen sich später Verstärkungselemente direkt mechanisch auf das Stahlbauteil fügen, ohne dass weitere Mittel zur Verbindung eingesetzt werden müssen.

Tapes automatisiert aufgebracht

Die Verstärkungen aus thermoplastischem Faserverbundkunststoff werden durch das automatisierte Tapelege-Verfahren auf das Bauteil aufgebracht. Dazu erwärmt der Laser die aufgelegten faserverstärkten Tapes lokal unmittelbar vor der Fügezone auf dem Metall, sodass das Matrixmaterial schmilzt und in die Oberflächenstrukturen eindringt. Mit ihrer Entwicklung adressieren die Partner Unternehmen der Automobil- und Luftfahrtbranche.

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