Leichtbausitz für Flugtaxis
- 12.03.2019
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Im sogenannten xFK-in-3-D-Prozess wurde ein Leichtbausitz in Faserverbundbauweise entwickelt, der nur zehn Kilogramm wiegt. Vorgesehen ist das Sitzkonzept etwa für Hypercars oder künftige Lufttaxis.
Mit 10 kg wiegt der entwickelte Sitz 20 % weniger als vergleichbare Produkte.
CSI
Die Unternehmen CSI Entwicklungstechnik, Alba Tooling and Engineering und AMC haben gemeinsam mit Robert Hofmann, 3D Core, LBK und Covestro innerhalb von sieben Monaten den Prototypen eines Ultraleichtbausitzes entwickelt. Der carbonfaserverstärkte Sitz liegt mit einem Gewicht von rund zehn Kilogramm circa 20 Prozent unter dem der Wettbewerbsprodukte. Für den größten Teil der Gewichtseinsparung ist ein von AMC konzipiertes Wickelverfahren für Faserverbundbauteile verantwortlich, dessen Stärken CSI in der Konstruktion der Sitzstruktur ausnutzt.
Der sogenannte xFK-in-3-D-Prozess nutzt eine mit Harz imprägnierte Endlosfaser, aus dem Bauteile belastungsgerecht gewickelt werden. Alba fertigt die Werkzeuge für diesen einzelstrangbasierten Carbonfaserverbund und entwickelte Fertigungs- und Werkzeugtechnologien für ultraleichte PU-Formschaumteile und Faservliese. Potentielle Anwendungen sehen die Entwickler in Sitzkonzepten etwa für Hypercars oder künftige Lufttaxis.