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18.10.2021 | Verbundwerkstoffe | Nachricht | Onlineartikel

Röchling setzt vermehrt auf Strukturleichtbau mit FKV

Autor:
Patrick Schäfer
1 Min. Lesedauer

Röchling Automotive intensiviert Forschung und Entwicklung im Bereich Strukturleichtbau mit Faser-Kunststoff-Verbunden. Die Vorteile liegen neben des geringen Gewichtes auch in der funktionalen Integration.

Röchling kombiniert seine Hochleistungskunststoffe mit anderen Werkstoffen. Die leichten Faser-Kunststoff-Verbunde (FKV) ersetzen schwere Metalllösungen in Rohbau und Batterieanwendungen und bieten bessere Design- und Integrationsmöglichkeiten. "Durch funktionelle Integrationen reduzieren wir die Menge der Einzelteile. Lampen, Sensoren und Active Grille Shutter können wir bereits ab Werk einbauen. So wird das Handling erleichtert und der Produktionsaufwand minimiert", sagt Peter Dill, Director Product Portfolio Global bei Röchling Automotive.

Eingesetzt werden sollen die FKV zum Beispiel bei Last aufnehmenden Wannen und Mulden, Batterieabdeckungen, beim Unterfahrschutz oder in strukturellen Komponenten. Die Bedeutung von "Structural Lightweight" wird laut des Zulieferers weiter zunehmen, vor allem durch die Ausweitung der Elektromobilität. Röchling forscht deshalb auch an Weiterentwicklungen durch Endlosfaserverstärkung. Dabei bettet die "Tape Technology" entlang der Lastpfade zusätzliche Verstärkungselemente aus Glas- oder Kohlenstofffasern in die Kunststoffmatrix ein. Das verbessert die lokale Verstärkung und optimiert den Werkstoffeinsatz bei gleichzeitiger Kostenreduktion.

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