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2012 | OriginalPaper | Buchkapitel

10. Verbundwerkzeuge

verfasst von: Matthias Kolbe

Erschienen in: Spanlose Fertigung Stanzen

Verlag: Vieweg+Teubner Verlag

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Zusammenfassung

Verbundwerkzeuge (VW) vereinigen die technologisch verschiedenen Arbeitsverfahren Schneiden, Umformen und gegebenenfalls zusätzliche Verfahren.
Das Zusammenlegen mehrerer Arbeitsgänge in ein einziges Werkzeug bringt u. a. folgende Vorteile:
1. Die Werkzeugkosten eines VW sind in der Regel niedriger als bei Einzelwerkzeugen, wenn komplizierte Teile hergestellt werden.
2. Die Pressen sind wirtschaftlicher ausgenützt; Rüst- und Stückzeiten werden eingespart. Eine Arbeitskraft kann gleichzeitig mehrere Pressen überwachen, wenn diese auf Dauerhub eingestellt, mit Walzen- oder Zangenvorschub ausgerüstet und die Werkzeuge durch Kontakte überwacht sind.
3. Die Durchlaufzeit im Betrieb wird gekürzt; Kosten für Transport, Zwischenkontrollen, Terminüberwachung, Aufsicht und Organisation werden eingespart.
4. Es können Stanzteile mit vielfältigeren Formen hergestellt werden.

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Fußnoten
1
Standmenge ist Anzahl der ausgeschnittenen Werkstücke zwischen jedem Schärfen der Schneiden.
 
2
Am Werkstück werden die Übergangsrundungen zum Boden bzw. zum Flansch ausgepresst und gleichzeitig der Flansch eingeebnet; Nachschlagen wird auch „Gesenkdrücken“, „Kalibrieren“ oder„Nachprägen“ genannt (vgl. DIN 8583 Blatt 4, Ordnungsnummer 2.1.3.2.4).
 
3
Schnittgratlage vgl. Abschn. 10.1.1.
 
4
Das Walzenpaar in der Auslaufseite lässt man mittels Exzenter um einen genau einstellbaren Unterschiedsbetrag zu den Einlaufwalzen voreilen und spannt dadurch den Streifen.
 
5
Hochbiegen bzw. Hochstellbiegen trifft eine Aussage über die Biegerichtung, die nach DIN 9870 Blatt 3 (Ausgabe Oktober 1972) nicht gegeben sein muss. Im FVW ist jedoch die Umformrichtung von Bedeutung, weshalb in diesem Teilabschnitt die seither gebräuchlichen Bezeichnungen beibehalten werden.
 
6
Das Walzenpaar in der Auslaufseite lässt man mittels Exzenter um einen genau einstellbaren Unterschiedsbetrag zu den Einlaufwalzen voreilen und spannt dadurch den Streifen.
 
7
Bei Druckfedern, die auf federnde Biegestempel wirken, reicht der Prozentsatz der zulässigen Federkraftabweichung (Abschn. 14.​1.​4) als Sicherheitszuschlag nicht aus, auf die Druckfeder-Vorspannkraft \(f_{{\text{1}}}\) sind noch weitere 10 … 20 % Sicherheitszuschlag erforderlich.
 
8
Die Durchsetzung mittels Stempel und Schneidplatte weist gewisse Ähnlichkeiten mit Gleichfließpressen auf, die Umformkraft kann daher auch entsprechend diesem Verfahren bestimmt werden.
 
9
Alle nachfolgenden Angaben (\(\sphericalangle\alpha _{3}^{{\prime}},\alpha _{3}^{{\prime\prime}},\alpha _{{\text{2}}}\)) sind von der Art der Pressenkupplung, des Walzenvorschubgerätes und des Kontaktschalters abhängig; sie sind teilweise niedriger als in diesem Beispiel angenommen. Während der Bremszeit wird die minütliche Drehzahl von \(n=90\) U/min auf \(n=0\) abgebremst; daher ist zur Ermittlung des Bremsweges der Faktor \(\frac{1}{2}\) einzusetzen.
 
10
Man kann auch rechnen \(F_{{\text{8}}}=F_{{\text{Keilbiegen}}}=F_{{\text{bV}}}+F_{{\text{bL}}}\) (Gl. 6.​1, 6.​2) und dazu den Zuschlag für hartaufsitzenden Stempel berücksichtigen: Die Berechnung \(F_{{\text{8}}}=2\cdot F_{{\text{bv}}}\) ergibt ein höheres Ergebnis und damit mehr Sicherheit.
 
Metadaten
Titel
Verbundwerkzeuge
verfasst von
Matthias Kolbe
Copyright-Jahr
2012
Verlag
Vieweg+Teubner Verlag
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-8348-2229-1_10

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