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Über dieses Buch

Die öffentliche Hand kann keine Bauleistung vergeben, ohne dass dafür die Regelungen des Vergaberechts eingehalten werden müssen. Die aus einem komplexen Geflecht von Normen und Vorschriften resultierenden Rechte und Pflichten bei der Vergabe von Aufträgen werden Praktikern anhand von Abläufen, Handlungsoptionen und Beispielen in den verschiedenen Verfahrensstadien anschaulich erläutert. Zusätzlich wird der mögliche Rechtsschutz vor den Vergabekammern und Gerichten sowohl ausgerichtet auf den Erhalt der Zuschlagschance dargestellt, aber auch Anspruchsgrundlagen und Voraussetzungen, unter denen Schadensersatzforderungen geltend gemacht werden können, beleuchtet. So werden potentielle Auftragnehmer darin unterstützt, ihre Chancen auf den Angebotszuschlag zu maximieren. Auftraggebern werden Wege zur effektiven und erfolgreichen Durchführung von Ausschreibungen aufgezeigt. Ausgehend von den Gestaltungsmöglichkeiten der Beteiligten im jeweiligen Verfahrensstadium wird dargestellt, welche Maßnahmen zu welchem Zeitpunkt ergriffen werden können, um das jeweilige Ziel zu erreichen.​

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Einführung

Zusammenfassung
Die VOB/A ist – aufgrund ihrer Vielzahl von Formalien – eine hohe Hürde, die die Baupraxis nehmen muss. Ihre Bedeutung bei der Auftragsvergabe im öffentlichen Sektor ist immens und wird – nach einem absehbaren Trend – auch nicht wieder abnehmen. Die VOB/A wird mit jeder Reform komplexer und die nächste Reform ist eigentlich stets schon am Horizont erkennbar.
Corinna Contag, Stephan Götze

2. Auswirkungen der VOB/A bei der Bewerbung auf öffentliche Bauaufträge

Zusammenfassung
Wenn ein Unternehmen Verträge mit öffentlichen Auftraggebern schließen will, muss es an deren Vergabeverfahren teilnehmen. In einem Vergabeverfahren tritt es als Bewerber/Bieter auf, der entweder zunächst einen Teilnahmeantrag, auf jeden Fall aber ein Angebot über die geforderte Leistung abgeben muss.
Corinna Contag, Stephan Götze

3. Rechtsschutz

Zusammenfassung
Die Formstrenge des Vergabeverfahrens bedeutet jenseits der offensichtlichen Herausforderungen für Bieter und Hindernisse für Auftraggeber auch, dass der Einfluss von Bietern auf das vom Auftraggeber ausgestaltete förmliche Verfahren nur formalisiert stattfinden kann: als Rüge oder im Nachprüfungsverfahren und/oder – als letzte rechtliche Maßnahme – gegebenenfalls gerichtlich, um Schadensersatzansprüche geltend zu machen, wenn der Zuschlag – vergaberechtswidrig – einem anderen erteilt wurde.
Corinna Contag, Stephan Götze

4. Auswirkungen der VOB/A auf die Vergabe öffentlicher Bauaufträge

Zusammenfassung
Die Beschaffung einer Bauleistung durch öffentliche Auftraggeber (zum Begriff s. oben Abschn. 1.​2.​3) wird durch das Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) und – schwerpunktmäßig – die VOB/A geregelt. Die darin enthaltenen Regelungen sehen vor, dass die Beschaffung in mehr oder weniger formalisierten Verfahren und unter Einhaltung der inhaltlichen Vorgaben des Vergaberechts durchgeführt werden muss.
Corinna Contag, Stephan Götze

5. Verordnungstexte

Zusammenfassung
Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen Teil A: Allgemeine Bestimmungen für die Vergabe von Bauleistungen – Fassung 2019
Corinna Contag, Stephan Götze

Backmatter

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