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Über dieses Buch

Marius Wittke stellt fest, dass kognitive Verzerrungen fehlerhafte Projektentscheidungen verursachen können. Dadurch ergeben sich Realoptionswertminderungen, die eine Überbewertung von Handlungsflexibilitäten nach der klassischen Realoptionsbewertung zur Folge haben. Es gelingt dem Autor, den Einfluss der Informationsgüte sowie kognitive Verzerrungen in die Bewertung von Investitionsprojekten zu integrieren. Seine Analyse zeigt, dass kognitive Verzerrungen wie der Confirmation Bias oder der Sunk Cost Bias einen Erklärungsbeitrag zu Projektanomalien wie dem Escalation of Commitment liefern, woraus sich Anknüpfungspunkte für mögliche Gegensteuerungsmaßnahmen ergeben.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Bedeutung des Verhaltenseinflusses bei Projektentscheidungen

Projekte sind in vielen Bereichen von herausragender Bedeutung. So konnten viele Errungenschaften und Innovationen erst im Rahmen von Projekten erreicht werden. Da mit Projekten oftmals hohe Investitionen einhergehen, sind Projekte auch aus ökonomischer Perspektive relevant, da bei der Durchführung von Projekten stets auch ökonomische Rahmenbedingungen und Ziele zu beachten sind.
Marius Wittke

Kapitel 2. Überblick über Verhaltenseinflüsse in der Realoptionsbewertung von Projekten

Projekte sind einmalige, komplexe, häufig neuartige Vorhaben mit einem definierten Anfang und einem definierten Ende. Im Fokus dieser Arbeit stehen Investitionsprojekte, die dadurch gekennzeichnet sind, dass Auszahlungen in Erwartung künftiger Zahlungsüberschüsse getätigt werden. Nachfolgend soll allerdings nur noch der allgemein gehaltene Begriff Projekt verwendet werden. Im Rahmen von Projekten können vielfältige Handlungsflexibilitäten bestehen.
Marius Wittke

Kapitel 3. Entwicklung eines Simulationsmodells zur Realoptionsbewertung von Projekten

Im Folgenden soll in Anlehnung an Baumeister/Ilg ein Modell zur Realoptionsbewertung von Projekten vorgestellt werden, welches in den nachfolgenden Kapiteln schrittweise erweitert werden soll. Es wird ein Projekt mit einer Laufzeit von drei Jahren angenommen, welches aus drei Iterationen mit einer Laufzeit von jeweils einem Jahr besteht. Die Entscheidungsträger haben nach jeder Iteration die Möglichkeit, über den Abbruch bzw.
Marius Wittke

Kapitel 4. Integration kontemporärer Unsicherheit in das Simulationsmodell zur Realoptionsbewertung von Projekten

Bisher wurde im vorgestellten Modell nur die prospektive Unsicherheit berücksichtigt. Es wurde allerdings bereits darauf hingewiesen, dass bei Realoptionen zum Entscheidungszeitpunkt im Gegensatz zu Finanzoptionen im Regelfall keine objektiven Informationen vorliegen, so dass sich die Unsicherheit nicht vollständig auflöst, selbst wenn keine prospektive Unsicherheit mehr existiert. Daher ist nun diese kontemporäre Unsicherheit in das Modell zu integrieren.
Marius Wittke

Kapitel 5. Erweiterung des Simulationsmodells um kognitive Verzerrungen

Im letzten Kapitel wurde das Ausgangsmodell um kontemporäre Unsicherheit erweitert. Die kontemporäre Unsicherheit führt dazu, dass die Entscheidungsträger mit einer zweiten Unsicherheitsquelle konfrontiert werden und dadurch bedingt die tatsächliche Ausprägung der Projekteinzahlungen nicht mehr kennen, so dass sie auf Einschätzungen angewiesen sind. Diese Einschätzungen können systematischen kognitiven Verzerrungen unterliegen.
Marius Wittke

Kapitel 6. Implikationen unsicherer Iterationsauszahlungen auf die verhaltensorientierte Realoptionsbewertung

In der Modellierung wurde davon ausgegangen, dass die Iterationsauszahlungen sicher und konstant sind. Allerdings dürfte diese Annahme in den meisten Projekten nicht erfüllt sein. Um das Modell realistischer zu gestalten, wäre es also sinnvoll, das Modell um die Annahme stochastischer Iterationsauszahlungen zu erweitern.
Marius Wittke

Backmatter

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