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17.06.2021 | Verkehrswende | Infografik | Onlineartikel

Verbraucher begrüßen Verkehrswende in den Städten

Autor:
Christiane Köllner
1:30 Min. Lesedauer

In Ballungszentren nerven Emissionen, Lärm und knappe Flächen. Viele Verbraucher weltweit wünschen sich daher eine Stadtplanung, die mehr Platz für Fußgänger und alternative Mobilitätsformen schafft – zulasten des Autoverkehrs. 

Maßnahmen, die mehr Raum für Fußgänger schaffen und Autoverkehr aus der Innenstadt verbannen, stoßen auf breite Unterstützung. Wie die Consors-Finanz-Studie "Automobilbarometer International" herausgefunden hat, befürworten 82 Prozent der befragten Konsumenten weltweit eine Stadtplanung, die mehr Platz für Fußgänger und alternative Mobilitätsformen (Fußweg, Fahrrad, Roller usw.) zulasten des Autoverkehrs vorsieht. In Deutschland sprechen sich 76 Prozent der Befragten dafür aus. Die Verbraucherstudie wurde vom 2. bis 11. September 2020 durch Harris Interactive in 15 Ländern durchgeführt. Insgesamt wurden über 10.000 Personen im Alter zwischen 18 und 65 Jahren befragt.

Ganz allgemein wünschen sich 70 Prozent der Befragten weltweit, dass das Auto in den Städten weniger Raum in Form von Straßen und Parkplätze einnimmt (Deutschland 64 Prozent). Laut der Consors-Finanz-Studie halten 73 Prozent der weltweit Befragten Maßnahmen wie Umweltzonen, City-Maut, Pop-up-Radwege etc. für unerlässlich, um die Umweltbelastungen durch den Autoverkehr zu reduzieren, 63 Prozent für effektiv. 54 Prozent denken aber auch, dass die ergriffenen Initiativen zu viel des Guten sind (Deutschland: 59 Prozent/45 Prozent/55 Prozent).

Autoindustrie muss sich stärker einbringen

Für die Umsetzung der Verkehrswende halten die befragten Verbraucher indes nicht allein die Politik für zuständig. Auch die Autoindustrie sehen sie in der Pflicht. So forderten 81 Prozent der weltweit Befragten und 73 Prozent der Studienteilnehmer in Deutschland, dass staatliche Unterstützung für Hersteller an einer Mindestproduktion von umweltfreundlichen Autos gekoppelt sein sollte. 48 Prozent weltweit glauben, dass die Hersteller insgesamt in Sachen Technik noch innovativer werden müssen.

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