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Über dieses Buch

Durch die Schaffung gemeinsamer Wirtschaftsräume kommt es sowohl auf unternehmerischer als auch auf persönlicher Ebene zu internationalen wirtschaftlichen Verflechtungen. Vermögen wird in verschiedenen Formen in unterschiedlichen Ländern investiert, Wohnsitze und Ansässigkeiten werden verlagert. Es kommt zu grenzüberschreitenden Vermögensbesitzverhältnissen. Dadurch entstehen in mehreren Ländern gleichzeitig steuerliche Anknüpfungsmerkmale, die eine Erbschaft- bzw. Schenkungsteuer auslösen können. Nationale deutsche Regelungen reichen in der Regel nicht aus, um eine drohende Doppelbesteuerung gänzlich aufzuheben. Anders als im Bereich der Ertragsteuern ist das Netz der Doppelbesteuerungsabkommen im Bereich der Erbschaft- bzw. Schenkungsteuern in Deutschland und international nicht stark ausgeprägt. Dadurch gibt es selbst innerhalb der EU ein hohes Maß an Doppelbesteuerungsrisiken. Die Relevanz und steuerliche Brisanz dieser Thematik werden oft erst erkannt, wenn tatsächlich eine Doppelbesteuerung eintritt. Die Untersuchung zeigt auf, auf welcher Ebene von der Entstehung der Steuer bis zur Ermittlung der finalen Steuerschuld angesetzt werden kann, um im Verhältnis von Deutschland zu Frankreich, zu Großbritannien und zu den Niederlanden das Risiko der Doppelbesteuerung zu minimieren.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Problemstellung und thematische Abgrenzung

Zusammenfassung
Durch die zunehmende Globalisierung und die damit einhergehende wirtschaftlichen Verflechtung von Privatvermögen im In- und Ausland erhöht sich das latente Risiko einer Doppelbesteuerung im Bereich der Erbschaft- bzw. Schenkungsteuern. Der Mangel an Doppelbesteuerungsabkommen in diesem Bereich sowie unzureichende nationale Vermeidungsnormen verstärken diese Tendenz. Untersuchungsschwerpunkte des Buches sind daher das Aufzeigen der Risiken und die Darstellung von Maßnahmen zu deren Minimierung im Verhältnis von Deutschland zu Frankreich, zu Großbritannien und zu den Niederlanden. 
Tina Pavlovits

Kapitel 2. Deutsches internationales Erbschaft- und Schenkungsteuerrecht

Zusammenfassung
Kapitel 2 umfasst einen Überblick über das deutsche Erbschaft- und Schenkungsteuerrecht. Der Begriff der Doppelbesteuerung wird für den weiteren Verlauf der Arbeit festgelegt. Es werden Ursachen für die Entstehung der Doppelbesteuerungsproblematik beleuchtet und  nationale Möglichkeiten zu deren Vermeidung aufgezeigt.
Tina Pavlovits

Kapitel 3. Internationale Erbschaft- und Schenkungsteuer in Frankreich, Großbritannien und den Niederlanden

Zusammenfassung
Den Fokus dieser Untersuchung bildet die Problematik der Doppelbesteuerung im Bereich der Erbschaft- und Schenkungsteuer im europäischen Raum. Als Grundlage wurden daher die Länder Frankreich, Großbritannien und die Niederlande aufgrund ihrer wirtschaftlichen Bedeutung für Deutschland ausgewählt. In diesem Kapitel werden die wichtigsten erbschaft- bzw. schenkungsteuerlichen Regelungen in Frankreich, Großbritannien und den Niederlanden kurz dargestellt.
Tina Pavlovits

Kapitel 4. Ursachen für die Doppelbesteuerung und vermögensunabhängige Möglichkeiten zu deren Vermeidung

Zusammenfassung
In diesem Kapitel werden mögliche Ursachen der Doppelbesteuerung im Bereich der Erbschaft- und Schenkungsteuer dargestellt. Darüber hinaus wird analysiert, welche Möglichkeiten unabhängig von der Art des übertragenen Vermögens bestehen, um das Doppelbesteuerungsrisiko zu minimieren.
Tina Pavlovits

Kapitel 5. Detailanalyse und Gestaltungsoptionen bei der Übertragung von Anteilen an Kapitalgesellschaften

Zusammenfassung
Bei der Übertragung von Anteilen an Kapitalgesellschaften sind besondere Gestaltungsoptionen im Verhältnis von Deutschland zu Frankreich, zu Großbritannien und zu den Niederlanden zu beachten. Einzelne Planungsoptionen in Bezug auf die Übertragung von Anteilen an Kapitalgesellschaften werden hier dargestellt und detailliert analysiert.
Tina Pavlovits

Kapitel 6. Detailanalyse und Gestaltungsoptionen bei der Übertragung von Anteilen an Personengesellschaften

Zusammenfassung
Bei der Übertragung von Anteilen an Personengesellschaften sind besondere Gestaltungsoptionen im Verhältnis von Deutschland zu Frankreich, zu Großbritannien und zu den Niederlanden zu beachten. Einzelne Planungsoptionen in Bezug auf die Übertragung von Anteilen an Personengesellschaften werden hier dargestellt und detailliert analysiert.
Tina Pavlovits

Kapitel 7. Detailanalyse und Gestaltungsoptionen bei der Übertragung von Grundstücken und Bankvermögen

Zusammenfassung
Bei der Übertragung von Bankguthaben und Immobilien sind besondere Gestaltungsoptionen im Verhältnis von Deutschland zu Frankreich, zu Großbritannien und zu den Niederlanden zu beachten. Einzelne Planungsoptionen in Bezug auf die Übertragung von Bankvermögen und Immobilien werden hier dargestellt und detailliert analysiert.
Tina Pavlovits

Kapitel 8. Verhältnis der deutschen Erbschaft- bzw. Schenkungsteuer zur deutschen Einkommensteuer

Zusammenfassung
Nachdem in den vorangegangenen Kapiteln die internationale Doppelbesteuerung im Fokus stand, wird abschließend im folgenden Kapitel aufgezeigt, dass auch auf nationaler deutscher Ebene eine latente Gefahr der Doppelbelastung mit Erbschaft- bzw. Schenkungsteuer auf der einen und Einkommensteuer auf der anderen Seite besteht. Der Begriff der Doppelbelastung soll sich dabei insoweit von der Doppelbesteuerung unterscheiden, dass hier keine unterschiedlichen Besteuerungshoheiten bestehen. Eine latente Doppelbelastung auf nationaler deutscher Ebene darf bei der Steuerplanung im Rahmen der Erbschaft- bzw. Schenkungsteuer nicht vernachlässigt werden.
Tina Pavlovits

Kapitel 9. Zusammenfassung und Würdigung der Untersuchungsergebnisse

Zusammenfassung
Das letzte Kapitel fasst die wichtigsten gewonnen Erkenntnisse in Übersichten kurz zusammen. Es zeigt auf, dass zwischen zwei Staaten, die beide über eine Erbschaft- bzw. Schenkungsteuer verfügen, das Risiko der Doppelbesteuerung, aufgrund der auch in der EU sehr rar gesäten Doppelbesteuerungsabkommen in diesem Bereich, derzeit nur durch eine sehr tiefgreifende Kenntnis der erbschaftsteuerlichen Regelungen der jeweiligen Länder minimiert werden kann. Dies konterkariert bei betroffenen Steuerpflichtige die Möglichkeit, die europäischen Freiheiten selbstbestimmt auszunutzen. Hier kann nur der flächendeckende Abschluss von Doppelbesteuerungsabkommen Abhilfe schaffen.
Tina Pavlovits

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