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Über dieses Buch

Dieser Leitfaden zum Employee Relationship Management zeigt konkret, wie es Unternehmen gelingt, sich im Arbeitgebermarkt attraktiv zu positionieren und qualifizierte Fachkräfte zu gewinnen. Erfolgsentscheidend ist das Zusammenspiel von interner und externer Kommunikation, von Wohlfühlmanagement und Personalentwicklung sowie gut abgestimmten Prozessen dahinter. Hierbei spielt das vom Autor entwickelte CORE-Prinzip eine Schlüsselrolle. Sämtliche Prozessschritte werden am Beispiel eines Hidden Champions aus der Technologiebranche leicht nachvollziehbar aufgezeigt. Eine praktische Hilfestellung, um den Kampf um Talente zu gewinnen.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Gute Mitarbeiter sind Mangelware

Zusammenfassung
Die positive Nachricht: Die Ressource Mensch ist zentraler Faktor für den Erfolg von Arbeitgebern. Die negative Nachricht: Gute Mitarbeiter sind Mangelware. 42 Prozent der deutschen mittelständischen Unternehmen (zwischen 30 und 2000 Mitarbeiter) geben den Fachkräftemangel als ihre drängendste aktuelle Sorge an. Damit nahm 2014 der Fachkräftemangel nach den hohen Energiepreisen den zweiten Platz im Ranking ein (Ernst und Young 2014, S. 12). Energiepreise können sich im Gegensatz zum Arbeitskräfteangebot kurzfristig ändern, doch um die besten Köpfe ist ein wahrer Krieg ausgebrochen, wovon Mitarbeiter profitieren. Unternehmen kümmern sich zunehmend um ihre Reputation als Arbeitgeber. Sie buhlen nicht länger nur um die Gunst von Kunden, sondern haben Mitarbeiter als das Subjekt der Begierde entdeckt. Employer Branding wurde zum geflügelten Wort. Personalmanager gewinnen an unternehmensstrategischer Bedeutung. Das Beziehungsmanagement zu Mitarbeitern wird zur zentralen Querschnittsaufgabe für die Unternehmensführung. Für eine attraktive Arbeitgebermarke sind Markenaufbau und ‐pflege mit IT‐Unterstützung nicht länger nur Kür, sondern Pflicht. Darum geht es im modernen Employee Relationship Management (ERM). Diese Symbiose von Struktur und Kultur ist die Herausforderung für das moderne Management.
Martin A. Schoiswohl

2. Das CORE Prinzip als ganzheitlicher Ansatz für Unternehmens- bzw. Organisationsresilienz

Zusammenfassung
Employee Relationship Management bietet Struktur und entwickelt Kultur – und das ist insbesondere in wirtschaftlich turbulenten Zeiten auschlaggebend. Es stellt einen modernen ganzheitlichen Ansatz für die Entwicklung einer widerstandsfähigen Organisation bzw. Unternehmung dar. Das gelebte CORE Prinzip macht resilient und steht für einen klaren Auftrag: Vernetze Mitarbeiter! Stifte Sinn! Das Wort „Resilienz“ leitet sich aus dem Lateinischen ab: „Resilire“ bedeutet zurückspringen, abprallen. Übersetzt wird Resilienz mit „Widerstandskraft“. Wörtlich bedeutet „Resilienz“ Elastizität und meint damit die individuelle Anpassungs‐ oder Widerstandsfähigkeit im (Berufs‐)Leben. Resilienz bietet eine Erklärung dafür, warum ein Mensch eine schwere Krise übersteht, ohne daran zu „zerbrechen“. Er vertraut auf seine eigene Robustheit und die Regenerationsfähigkeit einer veränderlichen Welt. Matthias Horx spricht heute vom „Lifestyle of Resilience“. Resilienz als erhöhte Krisensicherheit (im Sinne von Redundanz und selbstheilungsfähigen Strukturen) ist somit die Antwort auf die überzogene Vorstellung, alles planen und berechnen zu können.
Martin A. Schoiswohl

3. Das CORE Prinzip am Beispiel eines vielfachen Technologie- und Weltmarktführers

Zusammenfassung
„Ich selbst bin kein Maschinenbauer. Mein Job ist es, Menschen bestmöglich zu entwickeln, damit sie schlussendlich die besten Maschinen der Welt bauen.“ Mit dieser Einstellung hat Andreas Fill im Jahr 2000 die Führung des elterlichen Betriebes übernommen. Ich durfte ihn seither mit meinem Team als Berater und Kommunikationsumsetzer begleiten. In diesem Prozess ist das CORE Prinzip entstanden, das heute als Standard für modernes Employee Relationship Management betrachtet werden kann. Der gesamte Prozess wurde regelmäßig mit qualitativer Meinungsforschung und statistischen Beobachtungen begleitet. Die Zahl der Mitarbeiter hat sich seither etwa verdreifacht. Die Bewerberstatistik liegt heute beim sechsfachen Wert im Vergleich zum Beginn des neuen Jahrtausends. Die durchschnittliche Fluktuation liegt 50 Prozent unter dem österreichischen Schnitt, die Krankenstandszeiten 30 Prozent darunter. „Employee Relationship Management nach dem CORE Prinzip ist für mich der langjährige Zentralschlüssel zu dieser sehr erfreulichen Unternehmensentwicklung“, so kommentiert es Andreas Fill.
Martin A. Schoiswohl
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