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Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Einführung

1. Einführung

Zusammenfassung
Geschäftsprozesse werden auf der operativen Ebene hauptsächlich mit Mengen- und Zeit größen beschrieben. Sie besitzen aber auch eine Wertkomponente, die durch Begriffe, wie Kosten, Preise, Erlös, Aufwand etc., repräsentiert wird.1 Informationsverarbeitungssysteme (IV-Systeme) stellen heute die technische Grundlage für das Verrechnen von Kosten- und Erlösmassendaten sowie für eine effiziente Entscheidungsunterstützung bei der Gestaltung von kostenwirksamen Prozeßeinheiten dar. Die methodische Grundlage hierfür besteht im Rechnungswesen. Seine Instrumente, insbesondere die Kosten- und Leistungsrechnung, bieten jedoch zunehmend Angriffspunkte für Kritik.2
Carsten Berkau

Prozeßkostenmanagement als interdisziplinäre Aufgabe der Unternehmensführung

Frontmatter

2. Prozeßorientierte Organisationslehre

Zusammenfassung
Prozeßkostenmanagement ist eine unternehmensweite Querschnittsfunktion, die organisatorische, betriebswirtschaftliche und technische Analysen erfordert. Daher berührt die Gestaltungsaufgabe des Prozeßkostenmanagements die betriebswirtschaftlichen Domänen Organisationslehre (Kap. 2) und Controlling21 (Kap. 3), inkl. der Kostenrechnung22, sowie informatikorientierte Fragestellungen (Kap. 4).
Carsten Berkau

3. Gemeinkostenmanagement

Zusammenfassung
In den letzen Jahren hat sich für die Beschreibung von kostenorientierten Führungs- und Führungsunterstützungsaufgaben56 der Begriff Controlling etabliert.57
Carsten Berkau

4. Informations- und Kommunikationstechnik

Zusammenfassung
Die rV-Unterstützung der Kostenrechnung und des Controlling wurden lange als unbefriedigend empfunden, da der Informationsverarbeitung nur instrumentale Bedeutung zuteil wurde. Die implementierten Methoden wurden als abprogrammierte, manuelle Lösungen bewertet.278
Carsten Berkau

Konzept eines IV-Systems für das Prozeßkosten-management

Frontmatter

5. Anforderungen und Grobkonzeption einer IV-System-unterstützung für das Prozeßkostenmanagement

Zusammenfassung
Bestehende IV-Systeme für die Prozeßkostenrechnung lassen sich grob zwei Entwicklungsphasen zuordnen:
  • einer Anfangsphase und
  • einer Konsolidierungsphase.
Carsten Berkau

6. Instrumentale Gestaltung der Prozeßkostenrechnungs-Konfiguration

Zusammenfassung
Da bisher weder Theorien zur Erklärung noch begründ- und kritisierbare Technologien für die Gestaltung der Prozeßkostenrechnung vorliegen,631 sind besonders Heuristiken als erfolgversprechender Zugang zur Prozeßkostenrechnungsmethode anzusehen. Dieses trifft allgemein für das Kostenmanagement zu, über das wissenschaftliche Publikationen rar sind und das erst in jüngerer Zeit zum Gegenstand systematischer Behandlungen wird.632 Die Prozeßkostenrechnungs-Konfiguration wird dementsprechend wissensbasiert unterstützt und kann lokal durchgeführt werden. Bild B.5 zeigt die an der Prozeßkostenrech-nungs-Konfiguration beteiligten Systemkomponenten.
Carsten Berkau

7. Instrumentale Gestaltung der Tätigkeitsanalyse

Zusammenfassung
Die Tätigkeitsanalyse ist Bestandteil der Prozeßkostenrechnung und die Grundlage für das Prozeßkostenmanagement. Im Gegensatz zu ablauforientierten Prozeßmodellen, die nicht ausschließlich für die Bewertung und darauf aufbauendes Prozeßkostenmanagement aufgestellt werden, stellt die Tätigkeitsanalyse eine originäre Prozeßkostenrechnungsfunktion dar, weil aus ihr Kostenmodelle resultieren, mit denen die Kosten für Teilprozesse beschrieben, erklärt und prognostiziert werden können.
Carsten Berkau

8. Instrumentale Gestaltung der Prozeßketten-Strukturierung

Zusammenfassung
Als besonderes Merkmal der Prozeßkostenrechnung wird ihre Ausrichtung an ganzheitlichen, abteilungsübergreifenden Prozeßstrukturen herausgestellt.750 Hinter dem Prozeß-kostenmanagement auf Basis ganzheitlicher Prozeßstrukturen steht die Einsicht, daß sich die Kosten- und Leistungsgrößen von Geschäftsprozessen effizienter durch strukturelle Prozeßreorganisationen als durch funktionale Optimierungen beeinflussen lassen.751
Carsten Berkau

9. Instrumentale Gestaltung des Kostenmanagements für Geschäftsprozesse

Zusammenfassung
Durch die Prozeßkostenrechnung und Beschreibung von Prozeßkettenstrukturen liegt ein umfassendes quantitatives Modell für das Kostenmanagement vor. Die Vollständigkeit und Abbildbarkeit aller Einflußfaktoren vorausgesetzt lassen sich prinzipiell alle Wirkungen von Entscheidungen auf die Kosten von Prozeßketten — jedoch nur mit großem kalkulatorischem Aufwand — quantifizieren.
Carsten Berkau

10. Kooperation beim verteilten Prozeßkostenmanagement

Zusammenfassung
Enge Leistungsverflechtungen zwischen den Abteilungen erfordern vom Kostenmanagement konsequentes Ausrichten an abteilungsübergreifenden Prozeßkettenstrukturen. Wirkungen von einzuleitenden Kostenstrategien müssen dabei ex ante deutlich gemacht werden können, um Prozesse marktorientiert planen und lenken zu können.
Carsten Berkau

11. Informationstechnische Gestaltung eines Koordinationsmechanismus für das Prozeßkostenmanagement

Zusammenfassung
Die Abstimmung von Entscheidungen im Rahmen des Prozeßkostenmanagements nimmt ein Blackboard wahr, das direkt mit den verteilten wissensbasierten Systemmodulen kommuniziert. 846 Für die folgenden kooperationsgeleiteten Betrachtungen wird das verteilte Controlling-Informationssystem vereinfachend als eine Menge dezentraler wissensbasierter Kostenmanagementsysteme verstanden, die um ein Blackboard-Modul ergänzt sind. Dabei wird bei der Kooperation vernachlässigt, daß jedes wissensbasierte Systemmodul in prozedurale Systemkomponenten eingebettet ist und dementsprechend auch durch den Benutzer aktiviert werden kann.
Carsten Berkau

Umsetzung des vernetzten Prozeßkostenmanage-ments in einen Forschungsprototyp

Frontmatter

12. Das ‘Controlling-Blackboardsystem’

Zusammenfassung
Das vernetzte Prozeßkostenmanagement wurde im Rahmen eines Forschungsprojektes am Institut für Wirtschaftsinformatik an der Universität des Saarlandes prototyphaft umgesetzt. Um die Anwendungsdomäne und den Koordinationsmechanismus herauszustellen, wurde für den Protoyp der Name ‘Controlling-Blackboardsystem’ gewählt.862
Carsten Berkau

13. Verifizieren des Prozeßkostenmanagement-Konzeptes in der praktischen Anwendung

Zusammenfassung
Das Controlling-Blackboardsystem wurde in verschiedenen Anwendungsfällen überprüft, um möglichst unterschiedliche Erfahrungen zur Tragfähigkeitsbeurteilung des Konzeptes und für die Bewertung des Prototypen zu gewinnen.
Carsten Berkau

Zusammenfassung und Ausblick

Zusammenfassung
Den Ausgangspunkt der vorliegenden Arbeit bildete die bislang mangelnde bzw. unzureichende Unterstützung des Managements von Geschäftsprozessen auf wertmäßiger Ebene. Ausgehend von dem Leistungspotential, das eine modifizierte Prozeßkostenrechnung beinhaltet, wurde ein Konzept für ein computerunterstütztes Prozeßkostenmanagement entwickelt und in einem Prototyp umgesetzt. Das Informationssystem berücksichtigt dabei besonders die Tendenz vieler Organisationen zu einer Ausrichtung an Prozeßstrukturen.
Carsten Berkau

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