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13.03.2018 | Versicherungsvertrieb | Nachricht | Onlineartikel

Boom or bust: Die Insurtech-Szene 2018

Autor:
Alexa Michopoulos

Ein aktueller Überblick über die Insurtech-Landschaft der DACH-Region zeigt, dass in einem stagnierenden Markt die Versicherer das Heft stärker in die Hand nehmen.

Auf mittlerweile 80 Insurtechs ist die Branche in Deutschland, Österreich, Liechtenstein und der Schweiz angewachsen. Dies zeigt der dritte Überblick, den das "New Players Network" veröffentlicht hat. Der Überblick des Netzwerks, das von den Versicherungsforen Leipzig ins Leben gerufen wurde, bildet Wachstum und Entwicklung der neuen Akteure im Markt ab. In der aktuellen Version finden sich sowohl neue Ansätze als auch Veränderungen bereits bekannter Geschäftsmodelle wieder. Das Cluster liefert Informationen zu Unternehmen, Gründung und beteiligten Investoren.

Die Geschäftsmodelle werden vorgestellt und thematisch in folgende Kategorien eingeteilt: 

  • Vergleichsportale (gewerblich und privat),
  • Schadenmanagement, 
  • Digitalversicherer, 
  • Vertragsmanager, 
  • digitale Versicherer, 
  • Data Management, 
  • digitale Assekuradeure, 
  • Peer-to-Peer, 
  • Versicherungsprodukte (Leben, Komposit, Gesundheit, Ausschnittsdeckung), 
  • Berater.

Ein Bewertungsschema zeigt sowohl den Innovationsgrad als auch das Marktverhalten der Insurtechs gegenüber den etablierten Anbietern Versicherern und Versicherungsvermittlern. Kooperatives oder konfrontatives Verhalten des jeweiligen Start-ups wird grün oder rot angezeigt.

Zentrale Erkenntnisse der Übersicht:

Der Insurtech-Markt stagniert. Die Forscher konstatieren eine spürbare Konsolidierung der Branche. Neugründungen zielen weiterhin eher auf Nischensegmente und enge Zielgruppenkonzepte. Die Nachahmungswelle ebt ab. Die Versicherer mischen sich ein und zeigen sich experimentierfreudiger als in der Vergangenheit. Während sich 2017 erste Ansätze zeigten, tritt der Trend zum digitalen Versicherungsunternehmen mit mittlerweile acht Unternehmen deutlich zu Tage.

Neu im Markt sind die digitalen Assekuradeure

"Während das Wachstum der InsurTech-Szene allmählich stagniert, kommt spürbar Bewegung in die Versichererlandschaft", erläutert Marianne Kühne, Head of Innovation beim New Players Network. Einerseits kooperierten Versicherer mit Start-ups, die technologiegetriebene Use Cases in den unterschiedlichsten Branchen entwickeln, andererseits gründeten sie selbst digitale Unternehmen.

Unabhängig von der bestehenden Prozesslandschaft versuchten Versicherer auf diesem Weg, ihre Hausaufgaben auf der Prozessebene nachzuholen. Die Innovationskraft in diesen Geschäftsmodellen gehe aktuell jedoch nicht von den Produkten und Services aus. "Es bleibt abzuwarten, ob es weiteren Insurtechs gelingt, sich mit ihrer Geschäftsidee am Markt zu positionieren und Versicherung in der Kundenwahrnehmung wesentlich zu verändern, oder ob diese Entwicklung nur in Kooperation mit etablierten Akteuren getrieben werden kann", so Kühne weiter.

Die Hintergründe zu diesem Inhalt

01.08.2017 | Branche | Ausgabe 8/2017

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