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Über dieses Buch

Wie lassen sich das hoch-komplexe System der Volkswirtschaft und Wirtschaftspolitik, die unübersichtlich scheinende Gemengelage von zahllosen wechselseitig agierenden Akteuren in Markt und Staat, Menschen und Prozessen erklären und verstehen? Dieses Buch gibt dem Leser mit dem Prinzip „Lenkung der Volkswirtschaft durch ‚Versuch und Irrtum‘" einen griffigen roten Faden an die Hand. Markt und Staat agieren oft nach dem heuristischen Suchverfahren "Versuch und Irrtum", um sich schrittweise der optimalen Lösung einer wirtschaftlichen Problemlage anzunähern. Ihre wirtschaftlichen Entscheidungen haben dabei oft gleichsam experimentellen Charakter, mit dem Risiko des Irrtums und der Fehlentscheidung. Aber gerade "der Fehler" könnte den Weg zu einer neuen Erkenntnis und zur Lösung eines Problems öffnen. Mit einer solchen Sichtweise ergeben sich neue Perspektiven für die volkswirtschaftliche Betrachtungsweise und für die Akteure in der globalisierten Wirtschaft.

Der Inhalt des Buches entspricht den Lehrzielen und Lerninhalten eines Diplom-, Bachelor- und Master-Studiums im Fach Volkswirtschaftslehre/Wirtschaftspolitik an einer Universität, Hochschule, oder Berufsakademie und ist zugleich für interessierte Praktiker verständlich. Fast völlig ohne Mathematik und Formalismen liefert es einen Über- und Durchblick in die theoretischen Konzeptionen der Volkswirtschaftslehre und die Komponenten volkswirtschaftlicher Ziel- und Wirkungsanalysen staatlichen Handelns im Bereich der Wirtschaftspolitik und zeigt auch deren jeweilige „Fallstricke“ mit auf. Ein das Studium und die Praxis begleitendes Lese(lehr)buch!

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Einführung

Zusammenfassung
Wozu noch eine Einführung? Um vorab zu klären, was dem Leser mit diesem Buch über Volkswirtschaft „blüht“. Die Materie „Volkswirtschaft“ ist von Natur aus im Prinzip nicht ganz einfach und nicht ganz ohne Mühe zu durchdringen. Manche hartnäckigen Vorurteile bzw. wirtschaftliche Voreingenommenheiten – also blinde Flecken in der Weltanschauung –, die bisher nicht bemerkt wurden, aufzuklären, ist das Anliegen dieses Buches.
Hans W. Möller

Grundfragen der Volkswirtschaft (Problemstellung)

Frontmatter

Kapitel 2. „Was ist der Mensch?“ – Menschenkenntnis für Ökonomen

Zusammenfassung
Menschen sind bedürftig. Dies ist der Ausgangspunkt allen Wirtschaftens. Aus der Bedürftigkeit wird oft auch ein Begehren. Die Bedürftigkeit oder das Begehren ist vielfältig und wandelbar. Das ist es, was die Menschen zum Wirtschaften treibt.
Hans W. Möller

Kapitel 3. WohlstandWohlstand – „Die Fülle des Lebens“

Zusammenfassung
Die Bedürftigkeit und die Bedürfnisse des Menschen streben nach Befriedigung oder gar Erfüllung. „Die Fülle des Lebens“ ist eine visionäre Formel für den Wunsch nach der Erfüllung aller Bedürfnisse des Menschen, also auch nach Wohlstand oder Wohlfahrt.
Hans W. Möller

Kapitel 4. „Mit den Pfunden wuchern“: Das Allokationsproblem

Zusammenfassung
Die Menge der Güter, die die Natur dieses Planeten den Menschen bereitstellt, ist nicht ausreichend, um alle Bedürfnisse und Wünsche der Menschen jederzeit und überall unmittelbar erfüllen zu können. „Die Natur“ hat es so eingerichtet, dass die Menschen die Knappheit der Güter verringern müssen durch das Beschaffen, Erstellen oder Austauschen von Gütern und Dienstleistungen und sie dafür erhebliche wirtschaftliche Anstrengungen unternehmen müssen.
Hans W. Möller

Die Allokation der Ressourcen durch Markt und Staat (Mikroökonomie)

Frontmatter

Kapitel 5. Gesellschaftliche Rahmenbedingungen der Volkswirtschaft

Zusammenfassung
Die wirtschaftlichen Freiheitsrechte der Wirtschaftssubjekte – insbesondere Haushalte und Unternehmen – sind der Motor jeder Volkswirtschaft. Wenn sie unterdrückt werden, werden wirtschaftliche Entwicklung und Fortschritt blockiert zum Schaden der Bevölkerung. Trotzdem bedarf das Vorteilsstreben der Wirtschaftssubjekte zum Schutze der Bevölkerung der Grenzen, da wirtschaftliche Freiheitsrechte nicht schrankenlos sein können.
Hans W. Möller

Kapitel 6. HaushalteHaushalt und UnternehmenUnternehmen – Stätten des Wirtschaftens

Zusammenfassung
Haushalte bestehen aus einer oder mehreren Personen (einer Familie oder anderen Personen, die eine Konsum- und Einkommensgemeinschaft bilden). Alle Menschen gehören zu einem Haushalt. Unternehmen sind als Personen auch Haushalte, z. B. als Verbraucher oder Investoren. (Im Handwerk und in der Landwirtschaft sind Haushalte zum Teil auch Produktionsgemeinschaften.)
Hans W. Möller

Kapitel 7. MarktMarkt und WettbewerbWettbewerb – Schaltzentralen der „unsichtbaren Hand“

Zusammenfassung
Ein „Markt“ ist eine Stätte des Zusammentreffens von Angebot und Nachfrage. Auf einem Markt treffen sich Anbieter (Verkäufer) und Nachfrager (Käufer) an einem bestimmten Ort und Tag, um Güter und Dienstleistungen gegen Geld zu kaufen und zu verkaufen. Der Verkauf eines Gutes dient zugleich dem Kauf eines anderen, d. h. hinter jedem Kauf oder Verkauf verbirgt sich ein Tauschvorgang. Der Gütertausch auf den Märkten dient nicht nur der Bedürfnisbefriedigung der Verbraucher, sondern auch der Einkommenserzielung durch Güterproduktion in den Unternehmen sowie beim Staat zur Beschaffung der für die Erfüllung öffentlicher Aufgaben notwendigen Güter.
Hans W. Möller

Konjunkturzyklen – Die wirtschaftliche Entwicklung (Makroökonomie)

Frontmatter

Kapitel 8. Konjunkturzyklen der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung

Zusammenfassung
Wirtschaftliches Wachstum vollzieht sich nicht gleichmäßig, sondern der Wirtschaftsablauf unterliegt, trotz gewisser Regelmäßigkeiten, Schwankungen oder Zyklen mit periodischen Änderungen in den wirtschaftlichen Aktivitäten, mit der Folge von Änderungen auch gesamtwirtschaftlicher Größen, wie des Volkseinkommens, der Beschäftigung, der Produktion oder des Preisniveaus.
Hans W. Möller

Kapitel 9. Geldentwertung – Die InflationInflation der Ansprüche

Zusammenfassung
Geldentwertung ist der Verlust oder die Verminderung der Kaufkraft des Geldes durch Inflation, d. h. Preissteigerungen. Preisniveaustabilität bezieht sich auf die Kaufkraft des Geldes. Bleibt die Kaufkraft gleich, herrscht Geldwertstabilität. Preisstabilität meint, dass die Preise möglichst gleich bleiben sollen.
Hans W. Möller

Kapitel 10. ArbeitslosigkeitArbeitslosigkeit – Der Morast der DeflationDeflation

Zusammenfassung
Wirtschaftliches Wachstum vollzieht sich nicht linear in der Zeit, sondern der Wirtschaftsablauf zeigt in gewissen Regelmäßigkeiten Schwankungen in der Form von Zyklen. Die Konjunktur- oder Wachstumszyklen der wirtschaftlichen Entwicklung stellen partielle wirtschaftliche Aktivitätsänderungen der gesamtwirtschaftlichen Aktivitätsgrößen, wie des BIP, des Volkseinkommens, der Produktion, des Preisniveaus und eben auch des Grads der Beschäftigung, d. h. der Voll-, Über- und Unterbeschäftigung des Arbeitskräftepotenzials der Volkswirtschaft, dar.
Hans W. Möller

Kapitel 11. „Was ist WahrheitWahrheit ?“ – Im Labyrinth der WirtschaftstheorienTheorie

Zusammenfassung
Die Aufgabe der Wissenschaft besteht darin, über ihren Gegenstand neue empirische und theoretische Erkenntnisse herauszufinden. Ihre Verantwortung gegenüber der Gesellschaft liegt in Beratung und Kritik.
Hans W. Möller

Die Hebel und Handlungsspielräume des Staates (Wirtschaftspolitik)

Frontmatter

Kapitel 12. „Heilmittel“ wider das „StückwerkStückwerk des Wissens“

Zusammenfassung
Jeder wirtschaftliche Akteur, ob eine staatliche Institution oder ein Marktteilnehmer, Haushalt oder Unternehmen, sieht sich immer wieder mit einer wirtschaftlichen Situation konfrontiert, in der „etwas“ nicht so ist, wie es sein sollte – also mit einem „Problem“.
Hans W. Möller

Kapitel 13. Im Regelkreis der Wirtschaft – WirtschaftskreislaufWirtschaftskreislauf und Wirtschaftsrechnung (VGR)

Zusammenfassung
Die Idee, sich das gesamtwirtschaftliche Geschehen kreislaufförmig vorzustellen und darzustellen, geht auf den französischen Arzt François Quesnay (1694–1774) zurück. In seinem „Tableau Economique“ stellte er die ökonomischen Beziehungen zwischen Bodeneigentümern und -pächtern sowie Handel und Gewerbe dar und versuchte, die volkswirtschaftlichen Aktivitäten, die zwischen ihnen fließen, systematisch zu erfassen: Er entwickelte daraus die Idee des wirtschaftlichen „Kreislaufs“ aus Tauschvorgängen und stellte die Güter- und Geldströme in einem grafischen Diagramm des Wirtschaftskreislaufs dar.
Hans W. Möller

Kapitel 14. Die Hebel der WirtschaftspolitikWirtschaftspolitik : Die „sichtbare Hand“ des Staates

Zusammenfassung
Die Marktwirtschaft geht mit einigen unerwünschten Nebenwirkungen einher, das sogenannte Marktversagen, wie insbesondere: konjunkturelle Schwankungen mit Arbeitslosigkeit oder Geldentwertung, Kapitalkonzentration mit zunehmender ungleicher Einkommens- und Vermögensverteilung sowie die Umweltzerstörung mit dem schleichenden Klimawandel. Deshalb muss die „sichtbare Hand” des Staates einen Ordnungsrahmen setzen.
Hans W. Möller

Kapitel 15. Die Rolle des Staatshaushalts – Nachhaltige Fiskalpolitik des Staates

Zusammenfassung
Die Finanzpolitik hat die Aufgabe, das Staatsbudgets, d. h. die öffentlichen Haushalte bzw. Haushaltspläne der Gebietskörperschaften, insgesamt die Staatseinnahmen und Staatsausgaben nach Höhe und Struktur so zu gestalten, dass sie mit den geplanten staatlichen Aufgaben nachhaltig korrespondieren.
Hans W. Möller

Kapitel 16. WohlstandWohlstand für alle? – Die Schere zwischen Arm und Reich

Zusammenfassung
Jede arbeitsteilig organisierte Produktionsweise ist mit dem Problem konfrontiert, die durch den Einsatz der Produktionsfaktoren Arbeit, Kapital und Boden erzielten Einkommen aus den Produktionserträgen und produzierten Gütern auf die beteiligten Personen oder Gruppen zu verteilen. Die Volkswirtschaftslehre hat deshalb, mit dem Allokationsproblem der Ressourcen und dem Stabilitätsproblem der Entwicklung, auch das Verteilungsproblem der Güter und Einkommen zwischen den Arbeitenden und den Faktorbesitzenden zu lösen.
Hans W. Möller

Kapitel 17. Die optimale GeldmengeGeldmenge – Der Balanceakt der EZB zwischen „InflationInflation “ und „DeflationDeflation “

Zusammenfassung
Preisstabilität ist die tragende Säule funktionsfähiger Märkte; sie ist Voraussetzung für das Funktionieren des Preismechanismus und damit auch für Wirtschaftswachstum und einen hohen Beschäftigungsstand.
Hans W. Möller

Kapitel 18. WettbewerbWettbewerb sfähigkeit für WachstumWachstum und Beschäftigung

Zusammenfassung
Die modernen Kommunikationstechnologien ermöglichen es den Unternehmen und Haushalten weltweit am internationalen Austausch von Gütern und Dienstleistungen direkt teilzunehmen. Die Märkte entwickeln sich weltweit immer dynamischer.
Hans W. Möller

Kapitel 19. „StückwerkStückwerk stechnik“ – Die Logik von „Versuch und IrrtumVersuch und Irrtum “

Zusammenfassung
Die staatlichen Akteure, wie Regierungen, die Zentralbank oder die EU-Kommission, haben mit der Steuerung von hochkomplexen Systemen, den „Volkswirtschaften“, eine außerordentlich komplexe Aufgabe – trotz Unterstützung durch Wirtschaftsinstitute, den Sachverständigenrat (SVR), das Statistische Bundesamt. Jeder Akteur einer staatlichen Institution, oder ein privater Akteur, sieht sich immer wieder mit einer wirtschaftlichen Situation konfrontiert, in der „etwas“ nicht so ist, wie es sein sollte – wenn sich die Volkswirtschaft beispielsweise in einer deflationären oder inflationären Entwicklung befindet. Der staatliche Akteur steht dann unter einem situativen Problemdruck: In der Wirtschaftspolitik bedarf es zunächst der Feststellung der Zielverfehlungen und der Bestimmung der Zielprioritäten, die angestrebt werden sollen.
Hans W. Möller

Kapitel 20. Schluss – „Die Zeit drängt.“

Zusammenfassung
Die zunehmenden Symptome einer sich verschärfenden globalen Krise von Umweltübernutzung und Klimawandel fordern die globalen Akteure der Welt- und Volkswirtschaften heraus, die daraus folgenden schwierigen Probleme – mit allen politischen Mitteln (Gesetze, Abgaben) – zu bewältigen.
Hans W. Möller

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