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Über dieses Buch

Verteiltes Arbeiten und virtuelle Projekte schaffen Effizienz und Flexibilität. Nach Corona muss jeder damit umgehen können, egal ob im Unternehmen oder als Freiberufler. Doch es gibt eine Menge Risiken und Fallstricke.
Mit diesem Buch optimieren Sie Verteiltes Arbeiten für Ihre Aufgaben. Sie erhalten praxisnahe und leicht umsetzbare Vorgehensweisen. Tipps, Tools und Soft Skills.
Profitieren Sie von den leicht umsetzbaren Erfahrungen und Checklisten.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Herausforderung verteiltes Arbeiten

Zusammenfassung
Es gibt nur zwei Probleme mit verteiltem Arbeiten: damit anzufangen und gute Ergebnisse zu liefern. Verteiltes Arbeiten muss heute jeder beherrschen, egal ob Freelancer, Kleinunternehmen oder Großkonzern. Wer es nicht schafft, hat seine Zukunft verspielt. Doch mit den Chancen wachsen die Herausforderungen. Viele Unternehmen erreichen nicht, was sie wollen. Im Homeoffice geht die Produktivität 30–50 % zurück. Die Hälfte der Sourcingprojekte wird vor Abschluss abgebrochen. Lieferanten werden im Beschaffungsprozess vom Einkauf geknebelt und rächen sich später durch Lock-in ihres Kunden. Die Liste ist endlos. Dieses Kapitel gibt einen Überblick zu den Chancen und Risiken von verteiltem Arbeiten. Sie lernen darin, was sich realistisch erreichen lässt, welche Geschäftsmodelle in welchen Situationen passen, und bekommen eine Orientierungshilfe im Begriffsdickicht von Gig Economy bis zu Rightshoring.
Christof Ebert

Kapitel 2. Verteilte und virtuelle Teams

Zusammenfassung
„Zusammenkommen ist ein Beginn. Zusammenbleiben ist ein Fortschritt. Zusammenarbeiten ist ein Erfolg.“ Das hatte bereits Henry Ford erkannt, der die Massenproduktion erfunden hat und damit das Auto für jedermann erschwinglich machte. Offensichtlich ist aus seinen drei Sätzen, dass vor dem Arbeiten im Team immer das Teambuilding und das Zusammenwachsen stehen. Wir wollen in diesem Kapitel daher ganz bewusst auf die „weichen“ Randbedingungen im Team schauen. Leitprinzip ist das agile Arbeiten, das uns nützliche Methoden, aber auch eine Menge an Werten mitgibt.
Christof Ebert

Kapitel 3. Führung und Soft Skills

Zusammenfassung
„Wenn du nicht sagen kannst, wie du dein Unternehmen kontinuierlich besser machst, hast du keinen Platz darin.“ Jeder kennt diesen Slogan, aber nur die wenigsten nehmen ihn ernst. Die meisten Menschen arbeiten mit angezogener Handbremse. Häufig fehlt die Motivation, und in der Regel sind die Kollegen oder Führungskräfte schuld. In diesem Kapitel wollen wir betrachten, wie man verteilte Teams führt. Da geht es um Kommunikation, gemeinsame Ziele, aber auch Feedback.
Christof Ebert

Kapitel 4. Sourcing und Lieferanten

Zusammenfassung
Alles, was gesagt werden kann, kann auch auf Distanz gesagt werden. Die größtmögliche Distanz ist nicht über Zeitzonen hinweg, sondern über Unternehmensgrenzen. Verteiltes Arbeiten umfasst häufig Lieferantenbeziehungen. Das kann ein Freelancer sein, ein Sourcingunternehmen, ein internes Lieferzentrum in Asien oder auch ein weiteres Unternehmen in einem Projekt oder Ökosystem. Dieses Kapitel betrachtet die Fragestellung aus verschiedenen Richtungen, nämlich, welche Art von Lieferant zu Ihnen und zur speziellen Aufgabe passt, wie Sie dem potenziellen Lieferanten auf den Zahn fühlen und prüfen können, ob er der Aufgabe gewachsen ist, und wie Sie über die gesamte Lieferbeziehung hinweg die Kontrolle behalten, statt sich vom Lieferanten abhängig zu machen.
Christof Ebert

Kapitel 5. Länder und Kulturen

Zusammenfassung
Die Fähigkeit, schneller zu lernen als die Konkurrenz, ist der wesentliche Wettbewerbsvorteil. Verteiltes Arbeiten hat viele Herausforderungen, vor allem über Ländergrenzen hinweg. Entfernung, Zeitzonen und Sprache sind offensichtliche Kriterien. Kultur, Stabilität der Region, lokale Gesetze und Kommunikationsstile sind weitere Aspekte, die in der Euphorie über Flexibilität und Kosten gerne vernachlässigt werden. Wir wollen diese Risiken erläutern, um die Auswahl zu erleichtern und Ihnen Tipps und Auswahlkriterien mitzugeben.
Christof Ebert

Kapitel 6. Recht und Risikomanagement

Zusammenfassung
Nichts erfolgt ohne Risiko, aber ohne Risiko erfolgt auch nichts. Verteiltes Arbeiten beruht auf Zusammenarbeit und die wiederum auf Verträgen. Da geht es vor allem um Verträge, Haftung, Sach- und Rechtsmängel sowie Urheberrechte. Wir wollen hier die wichtigen Punkte beleuchten und möglichen Risiken adressieren. Wie üblich bei rechtlichen Texten gilt auch für dieses Buch, dass dies keine Rechtsberatung ist und dass keine Gewährleistung auf Aktualität und richtige Interpretation gegeben werden kann. Weiterführende Impulse gibt der Experte Ihres Vertrauens sowie die spezifische Literatur.
Christof Ebert

Kapitel 7. Tools, IT und Infrastruktur

Zusammenfassung
„Exzellente Firmen glauben nicht an Exzellenz; nur an ständige Verbesserung und ständigen Wandel.“ Tom Peters hatte schon früh begriffen, dass Exzellenz ständig neu erkämpft werden muss. Wir alle haben es in Zeiten der Coronapandemie gemerkt: Verteiltes Arbeiten braucht eine ganz neue Arbeitsorganisation. Das beginnt natürlich mit der IT-Infrastruktur. Darüber hinaus braucht es ein straffes Zeitmanagement. Egal ob Besprechung mit Skype und WebEx oder virtuelle Arbeitsräume über VPN oder ganz einfach verteiltes Arbeiten im Homeoffice, wir müssen uns umstellen. In diesem Kapitel erhalten Sie eine kurze Übersicht zu Kollaborationsumgebungen und IT-Infrastruktur, aber auch ganz praktische Tipps für Ihre eigene Arbeitsorganisation im Homeoffice und virtuellen Team. Natürlich liefern wir auch die nötigen Vorlagen, die Sie direkt nutzen können.
Christof Ebert

Kapitel 8. Wohin geht die Reise?

Zusammenfassung
„Wir waren Zeuge dieser ungeheuren Verwandlungen. Ständig musste man sich den fantastischsten Veränderungen anpassen, immer war man an das Gemeinsame gekettet. Für unsere Generation gab es kein Entweichen, kein Sich-Abseits-Stellen wie in den früheren. So erbittert man sich wehrte; es riss einen mit, unwiderstehlich.“ Stefan Zweig hat im Déjà-vu die aktuelle Epoche vorweggenommen. Mit diesem Buch haben Sie die Werkzeuge für diese Veränderungen bekommen. Zeit für einen Ausblick. Ist verteiltes Arbeiten ein Zwischenschritt oder das neue Normal? Sind prekäre Verhältnisse von freien festen Mitarbeitern zwingend? Wie der Taylorismus irgendwann seine Blüte hatte und heute fast ganz verschwunden ist, gilt das auch für die klassischen Organisationen, wie sie die Managementgurus des vergangenen Jahrhunderts gepredigt hatten. Blicken Sie in diesem Kapitel über den Tellerrand in die wesentlichen Trends rund um ACES, also Autonomy, Convergence, Ecology, Services, und darauf, was sie für das Arbeiten bedeuten.
Christof Ebert

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