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2016 | OriginalPaper | Buchkapitel

Verteilungswirkungen des EEG

verfasst von: Hubertus Bardt, Judith Niehues

Erschienen in: Interdisziplinäre Aspekte der Energiewirtschaft

Verlag: Springer Fachmedien Wiesbaden

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Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) ist bislang eine der wesentlichen Grundlagen der Energiewende in Deutschland gewesen. Durch das EEG wurde die Produktion von Strom aus regenerativen Quellen erheblich gesteigert. Da insbesondere die teureren Formen erneuerbarer Energien verstärkt genutzt wurden, sind die durchschnittlichen Kosten nicht gesunken, sondern deutlich gestiegen. Das Wachstum führte zu einem rasanten Anstieg der Subventionen für erneuerbare Energien, die auf Stromverbraucher inWirtschaft und Haushalten umgelegt werden. Dabei darf aber nicht nur die absolute Höhe der Belastungen berücksichtigt werden. Kritisch an der bisherigen Förderung ist auch die mit dem EEG verbundene Verteilungswirkung zu sehen. Da der Stromverbrauch sich mit dem Einkommen kaum verändert, sinkt die Bedeutung der Stromkosten mit steigendem Einkommen. Dadurch werden die einkommensschwächeren Haushalte stark überproportional mit den Kosten der Förderung erneuerbarer Energien belastet. Gleichzeitig profitieren die Haushalte mit einem höheren Einkommen eher von der Förderung durch das EEG, weil sie entsprechende Investitionen in erneuerbare Energien finanzieren können.

Metadaten
Titel
Verteilungswirkungen des EEG
verfasst von
Hubertus Bardt
Judith Niehues
Copyright-Jahr
2016
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-658-12726-8_1