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Über dieses Buch

Magdalena Obermaier untersucht in ihrer Studie, welche Faktoren das Vertrauen in journalistische Medien erklären. Dazu greift die Autorin insbesondere auf die psychologische, politologische und kommunikationswissenschaftliche (Vertrauens-) Forschung zurück und systematisiert mögliche Erklärgrößen des Vertrauens in journalistische Medien. Deren relative Bedeutung prüft sie im Rahmen einer für die deutsche Bevölkerung repräsentativen Befragung. Die Befunde zeigen, dass Vertrauen in journalistische Medien und Mediengattungen sowohl durch soziopolitische Merkmale der Rezipienten, als auch durch auf die mediale Performanz bezogene Erklärgrößen, wie Mediennutzung und Bewertungen journalistischer Qualität, bedingt werden kann.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Chapter 1. Einleitung

Zusammenfassung
Das Vertrauen in Journalismus ist als „single biggest challenge“ beständiger Teil der öffentlichen Diskussion der letzten Jahre. Dabei hält sich die These, dass das Vertrauen in journalistische Medien länderübergreifend stetig sinkt. Die Befundlage stützt dies jedoch nur bedingt: Zwar sinkt das Vertrauen in journalistische Medien in manchen (westlichen) Ländern tatsächlich (z. B. in den USA), gehört Deutschland jedoch zu den Ländern, in denen es in den letzten Jahrzehnten relativ stabil ist.
Magdalena Obermaier

Chapter 2. Vertrauen

Zusammenfassung
Trotz der Vielzahl an Arbeiten zu Vertrauen in diversen Disziplinen – oder gerade deswegen – existiert kein disziplin- oder perspektivübergreifendes Verständnis ebenso wenig wie prominente Erklärungen zu dessen Einflüssen (Misztal, 2011, S. 361). Denn, „as can be expected, each field has approached the problem with its own disciplinary lens and filters“ (Lewicki & Bunker, 1995, S. 135). Somit kann es hier nicht zielführend sein, einen Überblick über sämtliche Überlegungen verschiedener Disziplinen zu liefern. Vielmehr werden solche herangezogen, die für das Erkenntnisinteresse der Erklärung von Vertrauen in journalistische Medien aus Sicht der Rezipienten geeignet scheinen; diese Erklärungen zu Vertrauen in (politische) Institutionen finden sich primär in der politologischen Vertrauensforschung (für einen Überblick vgl. z. B. Mishler & Rose, 2001).
Magdalena Obermaier

Chapter 3. Vertrauen in journalistische Medien

Zusammenfassung
Die Kommunikationswissenschaft kann auf eine nicht allzu lange, insbesondere in den letzten Jahren jedoch zunehmend rege Forschungstradition zu Vertrauen in mediale Objekte zurückblicken. Als Basis, um potenzielle Einflüsse auf Vertrauen in journalistische Medien zu extrahieren, wird im Folgenden ein Verständnis von Vertrauen in journalistische Medien für die vorliegende Studie geklärt (vgl. Abschntt 3.1). Folgend werden Perspektiven auf Vertrauen in mediale Objekte der kommunikationswissenschaftlichen Vertrauensforschung gegenübergestellt (vgl. Abschnitt 3.2).
Magdalena Obermaier

Chapter 4. Einflüsse auf das Vertrauen in journalistische Medien

Zusammenfassung
Im Folgenden ist es das Ziel, die herausgearbeiteten Erklärungen politischen Vertrauens für die Analyse relativer Korrelate des Vertrauens in journalistische Medien nutzbar zu machen. Dazu stellen sich integrative Modelle am vielversprechendsten dar, weil diese kulturalistische und institutionalistische Erklärungen unter Rückgriff auf handlungstheoretische Grundlagen der politischen Kulturforschung verbinden. Diese ermöglichen es, performanzbezogene und individuelle soziopolitische Einflüsse sowie deren Assoziation in einer Modellierung zu Einflüssen auf Vertrauen in journalistische Medien zu berücksichtigen. Zu ersteren werden jeweils für das Vorhaben relevante Erkenntnisse referiert und der Forschungsstand zu deren Assoziationen mit Vertrauen in journalistische Medien(-gattungen) umrissen.
Magdalena Obermaier

Kapitel 5. Zielsetzung der Studie

Zusammenfassung
Nachdem in den vorangegangenen Kapiteln Einflüsse auf Vertrauen in journalistische Medien herausgearbeitet wurden, werden im Folgenden erstens zentrale Defizite der Forschung zu Vertrauen in journalistische Medien nochmals pointiert zusammengefasst sowie auf Basis der theoretischen Ausarbeitungen die Modellierung relativer Einflüsse des Vertrauens in journalistische Medien für diese empirische Untersuchung spezifiziert (vgl. Abschnitt 5.1). Zweitens werden unter Rückgriff auf die theoretische Arbeit entlang des Analysemodells Forschungsfragen und Hypothesen abgeleitet (vgl. Abschnitt 5.2).
Magdalena Obermaier

Kapitel 6. Methodisches Vorgehen

Zusammenfassung
Nachdem im vorherigen Kapitel auf Basis der Zielsetzung der vorliegenden Studie ein Analysemodell spezifiziert und Forschungsfragen sowie Hypothesen abgeleitet wurden, soll nun das methodische Vorgehen beschrieben werden. Zunächst wird dazu die Wahl der Methode begründet und dargestellt, wie die Studie konzeptualisiert wurde, gefolgt von einer Darstellung von deren Durchführung sowie einer Beschreibung der Stichprobe. Einen Abschluss findet das Kapitel in der Vorstellung des Aufbaus des Fragebogens sowie der Messung zentraler Konstrukte.
Magdalena Obermaier

Kapitel 7. Ergebnisse

Zusammenfassung
Im Folgenden werden die Befunde dieser Befragung der deutschen Bevölkerung zu Einflüssen auf Vertrauen in journalistische Medien berichtet. Die Ergebnisdarstellung ist in fünf Abschnitte gegliedert. Die ersten drei Abschnitte befassen sich mit generalisiertem Vertrauen in journalistische Medien als zu erklärender Variable, die letzten beiden Abschnitte behandeln generalisiertes Vertrauen in Formen von (journalistischen) Mediengattungen.
Magdalena Obermaier

Kapitel 8. Fazit

Zusammenfassung
Zum Abschluss soll der Beitrag der vorliegenden Studie zusammengefasst und diskutiert werden. Um eine Brücke zum Ausgangspunkt zu schlagen, werden zunächst das Forschungsinteresse sowie die Relevanz rückblickend dargelegt und die theoretische Auseinandersetzung überblicksartig referiert, um auf Basis dessen die Befunde zu diskutieren und Schlussfolgerungen zu ziehen (vgl. Abschnitt 8.1). Zuletzt werden Limitationen der Studie reflektiert und ein Ausblick für nachfolgende Forschung gegeben (vgl. Abschnitt 8.2).
Magdalena Obermaier

Backmatter

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