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04.06.2021 | Vertriebsmanagement | Kompakt erklärt | Online-Artikel

Die wichtigsten E-Begriffe im Vertrieb

verfasst von: Johanna Leitherer

2 Min. Lesedauer

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Die Digitalisierung hat einen explosionsartigen Zuwachs von E-Begriffen rund um das elektronische Business mit sich gebracht. Welche davon für das Tagesgeschäft in Einkauf und Vertrieb relevant sind, haben wir kompakt erklärt.

Der Begriff E-Commerce als englisches Pendant zur elektronischen Geschäftsabwicklung ist mittlerweile bekannt und hat sich auch im alltäglichen Sprachgebrauch durchgesetzt. Schwieriger wird es beim Verständnis von E-Vertrieb beziehungsweise der E-Distribution, womit vorrangig der Verkauf von digitalen Produkten über elektronische Vertriebswege gemeint ist. Gleich anmutende Begriffe sind im E-Business keine Seltenheit. Da fällt es nicht nur schwer, den Überblick zu behalten, sondern auch, Potenziale für das eigene Geschäft auszuschöpfen.  

"Viele Argumente sprechen dafür, dass Online-Händler selbst zu Technologieunternehmen werden. So erfordern Marketingautomationen und digitalbasierte Logistik hohes Fachwissen, da sie komplexe Systeme voraussetzen. Gleiches gilt für das Shopmanagement und das Abschätzen der richtigen Kapazitäten beziehungsweise Performanz", meint deshalb Springer-Autor Gerrit Heinemann im Kapitel "Geschäftssysteme und Benchmarks im E-Commerce" seines Buchs "Der neue Online-Handel" (Seite 331). Das Schlagwort E-Logistik gewinnt so unter anderem an Bedeutung. Darüber hinaus unterziehen Unternehmen auch das Supply Chain Management einem digitalen Wandel: Beim E-SCM wird die gesamte Wertschöpfungskette digital erfasst und dargestellt. Sämtliche Beteiligte erhalten vorhandene Informationen durchgängig in Echtzeit. Das verspricht einen optimierten Ressourceneinsatz.

E-CRM für maßgeschneiderte Lösungen

Auch der Geschäftskunde im Einkauf setzt bei seiner operativen Beschaffung auf technologische Hilfsmittel wie das E-Procurement. Lieferanten werden hier mittels E-Search automatisiert ausgewählt und dann per E-Ordering beauftragt. "Beispiele für E-Procurement sind der Einkauf über E-Shop-Lösungen oder elektronische Marktplätze, die elektronische Beschaffung mit Hilfe von ERP-, Warenwirtschafts- oder Desktop-Purchasing-Systemen sowie die Teilnahme an elektronischen Auktionen", erklärt Springer-Autor Frank Thomé im Buchkapitel "E-Procurement (elektronische Beschaffung) und E-Commerce" (Seite 226). 

Zu wissen, wie Einkäufer als seine Kunden arbeiten, kann für Vertriebler essenziell sein. Weitaus mehr fällt jedoch eine effiziente Kundenpflege ins Gewicht. Die Aufrüstung vom Customer Relationship Management zum E-CRM ist daher nur folgerichtig. Denn damit lassen sich bisher manuell ausgeführte Prozesse wie etwa die Daten-Synchronisation völlig automatisiert und ortsunabhängig von allen Geräten aus abwickeln. Ein hoher Personalisierungsgrad führt zu maßgeschneiderten Lösungen, was den Benutzerkomfort erhöht. Kunden erhalten außerdem Interaktionsmöglichkeiten rund um die Uhr. Das macht E-CRM umso attraktiver im Einsatz.

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