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31.07.2020 | Vertriebsmanagement | Studie | Onlineartikel

Zahlen und Fakten aus der Vertriebswelt

Autor:
Eva-Susanne Krah
2 Min. Lesedauer

Die Corona-Krise hinterlässt Spuren im Vertrieb vieler Industrien, insbesondere im Exportgeschäft und bei den KMU. Und auch die Konsumenten sind skeptisch. Aktuelle Zahlen und Fakten aus dem Vertrieb kompakt auf einen Blick.

Die Auswirkungen der Corona-Krise machen sich in vielen Unternehmensbereichen des Vertriebs bemerkbar, so etwa in den Prozessen, im Exportgeschäft, in der Kundenbindung oder dem Handel. Um 31 Prozent sind etwa die deutschen Exporte im April gegenüber dem Vormonat aufgrund von Covid-19 gesunken, wie das Statistische Bundesamt errechnet hat.

Flexible Prozesse als Überlebensstrategie

Auch in der Corona-Krise gilt jedoch offensichtlich, dass Flexibilität von Vorteil ist: In mittelständischen Betrieben haben sich 56 Prozent der Unternehmen schnell um neue Prozesse gekümmert, vor allem im Online-Vertrieb und bei der Kundenbindung, um zu überleben. Das zeigen Zahlen von 99designs. 

Wie Vertriebsprozesse auf den Prüfstand kommen sollten, beschreibt Sales Excellence-Autorin Professor Dr. Marion Murzin im Beitrag "Wie sich Vertriebsprozesse optimieren lassen" (Ausgabe 4 | 2018). Sie rät, bei der Prozessoptimierung auf Dopplungen, Automatisierungspotenzial, Prozesselemente und die Reihenfolge der einzelnen Aktivitäten zu achten (Seite 46). "Speziell im Vertrieb ergeben sich darüber hinaus Fragen in Abhängigkeit der Kundenwünsche und den bestehenden Anforderungen", so Murzin. 

Digitalisierung nicht aus dem Blick verlieren

Wie wichtig in diesem Zusammenhang die Digitalisierung ist, haben laut einer Zendesk-Studie vor allem Salesteams erkannt, die unmittelbar in Customer Experience involviert sind. Hier nutzen bereits 37 Prozent der CEX-Teams in Unternehmen etwa Künstliche Intelligenz in Vertriebskanälen oder für Kundeninteraktionen. Punkten können nach eigener Einschätzung vor allem Organisationen mit nachhaltigen Geschäftsmodellen: 84 Prozent der im Bundesverband Unternehmensgrün organisierten Betriebe gehen davon aus, dass sie die Krise meistern werden. Deutsche Konsumenten sehen die Corona-Situation indes skeptischer: 81 Prozent glauben einer Umfrage von Qualtrics vom Mai 2020 zufolge nicht, dass eine Rückkehr zur sorglosen Zeit wie vor Corona möglich sein wird.  

Servicegeschäft als Umsatzchance

Zusätzliches Servicegeschäft kann beispielsweise für Handelsvertretungen Rettungsanker sein, um Umsatzlücken auszugleichen: So haben laut dem Report "Handelsvertreter in Deutschland" 13,6 Prozent aller Handelsvertretungen auf der Großhandelsstufe mit zusätzlichen Dienstleistungen, die über die üblichen Verkaufstätigkeiten hinausgehen, Mehrumsätze von 27,8 Prozent ihrer Bruttoprovisionseinnahmen erzielt.

Weitere aktuelle Zahlen aus Studien und Analysen zum Vertrieb finden Sie in der Sales Excellence-Ausgabe 7-8 | 2020. 
Alle tagesaktuellen Beiträge rund um die Corona-Krise finden Sie hier

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