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Mehr Flexibilität beflügelt Marketing und Vertrieb

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Die Digitalisierung ermöglicht Marketing- und Vertriebsteams, ihre Arbeit flexibler zu gestalten. Das zahlt nicht nur auf die Mitarbeiterzufriedenheit an, sondern steigert auch maßgeblich die Leistungsfähigkeit, wie Studien zeigen.

Mensch und Maschine scheinen im Marketing und Vertrieb offenbar bereits ein gutes Team abzugeben. Denn die Teams fühlen sich durch moderne Tools mehr unterstützt als bedroht.


Flexible Arbeitsmodelle haben in Deutschland weltweit die stärksten positiven Auswirkungen auf die mentale Gesundheit von Vertriebs- und Marketingfachkräften, wie eine Studie des CRM-Anbieters Pipedrive konstatiert. Etwa 80 Prozent der Befragten berichten demnach, dass flexible Arbeitszeiten ihre mentale Gesundheit verbessern: Das kommt auch einer gesteigerten Leistungsfähigkeit zugute. 

CRM-Tool beeinflusst den Vertriebserfolg 

Errungenschaften, die nicht zuletzt durch die Digitalisierung Auftrieb bekommen haben, wie 

  • Remote Work (78 Prozent), 
  • flexible Arbeitszeiten (72 Prozent) und
  •  regelmäßige Events zum Zwecke des Teambuildings (36 Prozent) tragen maßgeblich zu diesem Empfinden bei. 

Die Zufriedenheit der Vertriebs- und Marketingfachkräfte hängt zudem entscheidend mit den Technologien zusammen, die im Arbeitsalltag Verwendung finden. 

  • 87 Prozent der weltweiten Vertriebsabteilungen machen beispielsweise von CRM-Software Gebrauch, was eine hohe Zufriedenheit und verbesserte Leistung zur Folge hat.
  • 82 Prozent der zufriedenen Nutzer erreichen so regelmäßig ihre Verkaufsziele
  • Im Gegenzug fällt diese Quote auf 62 Prozent, wenn Nutzer unzufrieden mit dem angewandten CRM-Tool sind.

KI bei Kleinunternehmen beliebter

Auch Anwendungen auf Basis Künstlicher Intelligenz (KI) können Erleichterung für überlastete Marketing- und Vertriebsteams bringen. Ein bemerkenswerter Befund des Reports ist, dass kleine Unternehmen in Deutschland bei der Nutzung von KI-Tools führend sind: 42 Prozent der Kleinunternehmen setzen bereits auf KI, verglichen mit 23 Prozent der größeren Unternehmen. 

Insgesamt verwenden etwa 35 Prozent der befragten Unternehmen KI-Technologien. Die Studienautoren vermuten, dass kleinere Unternehmen häufig offener gegenüber neuen Technologien eingestellt sind.

Mehr Umsatz, besserer ROI

Ein Bericht der Unternehmensberatung Mc Kinsey aus dem Jahr 2023 bestätigt die signifikanten Auswirkungen von künstlicher Intelligenz auf die Vertriebsleistung. Spannende Erkenntnis: Unternehmen, die KI und digitale Technologien nutzen, erzielen demzufolge erhebliche Verbesserungen in der Vertriebsleistung. Das erbringt laut dem Beratungshaus Umsatzsteigerungen in Vertriebsorganisationen von drei bis 15 Prozent. Auch der Verkaufs-ROI (Return on Investment) erhöht sich den Experten zufolge dank KI-Tools um zehn bis 20 Prozent. 

KI verbessert die Kundenerfahrung, fördert das Wachstum und steigert die Produktivität durch die Automatisierung routinemäßiger Aufgaben. Nicht zuletzt ermöglicht sie personalisierte Kundeninteraktionen.

Positiver Ausblick auf KI

Entsprechend dieses großen Potenzials blicken laut der Pipedrive-Studie 76 Prozent der Vertriebs- und Marketingexperten unabhängig der Größe ihrer Organisation optimistisch in die KI-geprägte Zukunft. Nur acht Prozent befürchten , dass moderne Technologien die Teamgröße reduzieren könnten, indem menschliche Mitarbeiter obsolet werden. Etwa 54 Prozent der Befragten glauben zum Beispiel, dass KI die Vertriebsstrategien maßgeblich verändern wird, während 37 Prozent Social Selling als entscheidend erachten. 

Der positive Ausblick resultiert aus der Überzeugung, dass KI die Teams unterstützen, aber nicht vollständig ersetzen wird. Bereiche wie 

  • Kundenbeziehungen (59 Prozent), 
  • Verkauf (34 Prozent) und 
  • Teammanagement (33 Prozent) 

erfordern nach Meinung der Befragten weiterhin menschliche Interaktionen und bleiben von der KI-Entwicklung unberührt.

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