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01.10.2019 | Bankwirtschaft | Ausgabe 10/2019

Bankfachklasse 10/2019

Vertriebswege von Banken

Zeitschrift:
Bankfachklasse > Ausgabe 10/2019
Autor:
Tobias Hohberger
Stationärer Vertrieb in der Filiale
■ Mitarbeiter stehen vor Ort für persönliche Beratungsgespräche mit den Kunden bereit.
■ Der Vertriebsweg ist insbesondere bei komplexen Fragestellungen der Kunden, zum Beispiel zur Immobilienfinanzierung, optimal.
Stationärer Vertrieb über Selbstbedienungsfilialen
■ Immer mehr Institute dünnen ihr Filialnetz aus. Grund ist unter anderem die zunehmende Digitalisierung.
■ Um dennoch in der Fläche präsent zu sein, bauen sie ihre Standorte zu Selbstbedienungsfilialen (SB-Filialen) um. Dort können Kunden beispielsweise für Barabhebungen, Einzahlungen und Überweisungen auf Geldautomaten, Cash-Recycler sowie weitere Terminals zugreifen.
Vertriebskooperation "Shop in Shop"
■ Banken präsentieren sich auf kleinen Flächen etwa in Warenhäusern oder Supermärkten.
■ Kunden können ihren Einkauf mit dem Erledigen von Bankgeschäften verbinden.
Mobiler Vertrieb
■ Bankmitarbeiter besuchen Kunden zu Hause. Häufig finden derartige Beratungen außerhalb der üblichen Öffnungszeiten statt.
■ Einige Kreditinstitute setzen neben ihrem internen Personal zusätzlich auf Finanzvermittler in der Region. Damit können sie eine größere Zielgruppe erreichen und mehr Umsatz erzielen.
■ Manche Banken und Sparkassen nutzen für die Ortschaften in Randgebieten eine mobile, das heißt fahrbare Geschäftsstelle.
Callcenter
■ Einfache eingehende telefonische Anfragen von Kunden, so genannte Inbound-Gespräche, werden von den Mitarbeitern des Callcenters meist abschließend bearbeitet. Bei komplexen Fragen kann ein Spezialist aus der Bank dazugeschaltet werden.
■ Bei Outbound-Gesprächen nehmen die Callcenter-Mitarbeiter telefonischen Kontakt zu Kunden auf, um auf Aktionen hinzuweisen oder Beratungsgespräche zu vereinbaren.
Offener und geschlossener Bereich auf der Banken-Website sowie Chat
■ Im offenen Bereich auf ihrer eigenen Website können Banken zum Beispiel ihre Produktpalette zeigen, auf Sonderaktionen hinweisen und über Finanzthemen aufklären.
■ Nachdem der Kunde für das Onlinebanking des Instituts freigeschaltet wurde, kann er darüber Bankgeschäfte tätigen.
■ Über einen Chat bekommen Kunden Auskunft zu einfachen Fragen wie der Erreichbarkeit eines Beraters oder können eine Terminvereinbarung in der Filiale vornehmen.
Produktabschluss über Leads durch Werbung auf fremden Websites
■ Mittels Websites von Vermittlern, etwa Vermittlungsplattformen, können Banken auf Finanzangebote aufmerksam machen und Leads generieren. Die Vermittler präsentieren den Kunden das Angebot und bieten die Möglichkeit, das Produkt online abzuschließen.
Banking-Apps
■ Um auf Banking-Apps zugreifen zu können, benötigt der Kunde ein mobiles Endgerät, einen Zugang zum Store von Google oder Apple und die Zugangsdaten für das Onlinebanking seiner Bank oder Sparkasse.
■ Geldinstitute integrieren in ihren Apps neben der Möglichkeit zum Mobile Banking Funktionen wie Geldautomaten-Suche oder einen Finanzmanager, der einen Überblick über die Einnahmen und Ausgaben gibt. Immer mehr Häuser bieten auch eine Chat-Funktion mit ihren Mitarbeitern.
Fintechs
■ Über die Kooperation mit oder die Übernahme von Fintechs eröffnen sich Banken und Sparkassen neue digitale Vertriebswege.
Kunden werben Kunden
■ Kunden, die Produkte und Dienstleistungen einer Bank erfolgreich weiterempfehlen, erhalten eine Prämie, wenn es zu einem Geschäftsabschluss mit dem Neukunden kommt.
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