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17.05.2017 | Verwaltungsmanagement | Nachricht | Onlineartikel

"Alle Beteiligten müssen sich stärker vernetzen"

Autor:
Anja Schüür-Langkau
Interviewt wurde:
Matthias Sommermann

ist Leiter des Geschäftsfeldes Public Sector bei der Datev eG.

Matthias Sommermann, seit Oktober vergangenen Jahres Leiter des Geschäftsfeldes Public Sector bei der Datev eG, plädiert im Interview für eine engere Vernetzung zwischen Anbietern von Software für Kommunen und kommunalen Unternehmen. 

Wie bewerten Sie den aktuellen Grad der Digitalisierung in der öffentlichen Verwaltung?

Matthias Sommermann: Die öffentliche Verwaltung unterscheidet sich nicht groß von der Privatwirtschaft. Wie überall gibt es  auch hier First Mover. Wir haben Kunden, die bereits seit über zehn Jahren ihre internen Workflows mit Dokumenten-Management-Systemen digitalisieren und innovative Themen aufgreifen und umsetzen. Dennoch ist ein großer Bedarf vorhanden, die Digitalisierung weiter voranzutreiben.

Was sind aus Ihrer Sicht derzeit die wichtigsten Themen?

Hohe Priorität hat für uns die Effizienzsteigerung im Haushalts-, Kassen- und Rechnungswesen in den Kernverwaltungsprozessen. Das betrifft zum einen das Thema Automatisierung, wobei wir heute schon Lösungen für eine Teilautomatisierung anbieten, und zum anderen die Herausforderung, die internen papierbezogenen Prozesse in Dokumenten-Management-Workflows abzubilden.

Das Thema Automatisierung wird ja oft mit der Angst vor Arbeitsplatzabbau verbunden.

Ich erkenne darin eher die Chance, dass die Anwender dem Berg an Arbeit besser gerecht werden können. Vor allem vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels, ist die Automatisierung ein probates Mittel für die öffentliche Verwaltung, um die anstehenden Herausforderungen zu meistern.

Welche Ziele haben Sie sich persönlich mit der Übernahme Ihrer neuen Aufgabe gesetzt?

Ich komme aus dem Bereich Rechnungswesen und habe mich zudem auch um das Thema Cloud gekümmert. Wir gewinnen bei der Nutzung von sicheren Cloud-Diensten im Unternehmensumfeld monatlich durchschnittlich 2.500 neue Kunden. Diese Themen möchte ich zukünftig noch stärker im kommunalen Umfeld positionieren. Ziel ist es, noch mehr Kommunen zu motivieren, an einer digitalisierten Verwaltung zu arbeiten. Dabei sind Themen wie die Cloud kein Selbstzweck. Unsere Aufgabe ist es, den konkreten Nutzen der Technologie anhand von konkreten Prozessen für die tägliche Arbeit zu erläutern und die Technik hinsichtlich Qualität und Effizienz voranzubringen. Wenn uns gelingt, dies klar aufzuzeigen, wird von Kundenseite auch investiert.

Lesen Sie das vollständige Interview mit Matthias Sommermann in der innovativen Verwaltung, Ausgabe 5/2017


Die Hintergründe zu diesem Inhalt

01.05.2017 | Digital | Ausgabe 5/2017

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01.03.2017 | Titel | Ausgabe 3/2017

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