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20.04.2017 | Verwaltungsmanagement | Nachricht | Onlineartikel

Bürgerdialog über Big Data

Autor:
Hergen H. Riedel

Baden-Württemberg will die Bürgernähe bei der Digitalisierung  der Verwaltung fördern und ruft zum Dialog auf. 

Der Bürgerbeteiligung hat das Ziel, die Einschätzungen von Experten zu Big Data zu ergänzen:  Wie und wem nutzt die umfassende Digitalisierung der Verwaltung? In der ersten Runde fanden sich Experten aus Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft zusammen, um in der Führungsakademie Baden-Württemberg die Digitalisierungsstrategie "digital@bw" zu diskutieren. 

Bis zum 28. April können die Bürger über das Beteiligungsportal quasi selbst online am Runden Tisch teilnehmen. Alle Ministerien des Bundeslandes führen derartige Runde Tische durch, um die Bürger schon beim Entwurf der im Sommer 2017 zu verabschiedenden Agenda mitzunehmen – und die Digitalisierung bürgernah umzusetzen.

Bürgerbeteiligung fördern

"Auch Verwaltungen müssen sich des Themas stärker annehmen und geeignete Verwaltungsdaten öffentlich zugänglich machen. Dabei werden wir die Potenziale offener Daten nur heben, wenn wir die Köpfe und Herzen aller Beteiligten in Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft gewinnen", sagt Stefan Krebs, CIO/CDO und Landesbeauftragter für Informationstechnologie.

Im digitalen Bürger- und Expertendialog will das Land die Potenziale der Digitalisierung in verschiedenen Lebensbereichen ausloten. Es geht um autonomes Fahren, Wirtschaft 4.0 aber auch Künstliche Intelligenz. Treiber der Digitalwirtschaft seien Daten, die jeden Tag von Menschen, Maschinen und Geräten erzeugt und verarbeitet werden."

Positives Verhältnis zu Daten entwickeln

Damit wir diese Daten nutzen können, müssen wir auch ein positives Verhältnis zu Daten als Quelle von Innovation entwickeln. Dazu müssen wir insbesondere die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Verwaltungen schulen und fortlaufend qualifizieren", so Ralph Bürk, Präsident der Führungsakademie Baden-Württemberg. Er verweist auf die Menge von Daten, die öffentliche Verwaltungen sammeln und damit einen "Rohstoff der Zukunft" bereithalten. 

Fragen zu Big Data im Amt von morgen lauten beispielsweise:  Wie sind die Potenziale aufzufinden und Verwaltungsdaten zu nutzen? Was sind Erfolgsfaktoren? Wo liegen Stolpersteine?  Wie können Kreise, Städte, Gemeinden und Landesbehörden mobilisiert werden, nutzwertige Verwaltungsdaten bereitzustellen?

Die Hintergründe zu diesem Inhalt

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