Skip to main content
main-content

25.08.2017 | Verwaltungsmanagement | Nachricht | Onlineartikel

Bund verabschiedet Aktionsplan zum Open Government

Autor:
Hergen H. Riedel

Die Bundesregierung hat den ersten nationalen Aktionsplan (NAP) im Rahmen der Teilnahme an der Open Government Partnership (OGP) für Deutschland verabschiedet. Der nächste folgt 2019 – unter engerer Einbindung von Ländern und Kommunen.

Bürgerschaftliche Teilhabe stärken, mehr Transparenz, Innovation und Effektivität – das sind die  nationalstaats-übergreifenden Ziele der Internationalen Open Government Partnership (OGP), an dem Deutschland seit Ende 2016 nimmt. 

Umgesetzt werden diese Ziele in jeweils nationalen Aktionsplänen (NAP), die mit Akteuren der Zivilgesellschaft entstehen. Der erste wurde nun von der Bundesregierung verabschiedet. "Das Netzwerk der Open-Government-Bewegung wird stetig weiter gespannt und findet seine Resonanz auch in den Bundesländern und Kommunen," heißt es seitens der Regierung. 

Für den nächsten Aktionsplan 2019 ist vorgesehen, ihn unter Einbindung von Ländern und Kommunen zu erarbeiten und verschiedenste Bereiche einzubeziehen. Die dazu erforderliche öffentliche Konsultation sollte deutlich früher beginnen“, so die Ankündigung

Frühere Einbindung der Kommunen

Der jetzt von Bundesinnenminister Thomas de Maizière vorgelegte und von der Bundesregierung beschlossene Plan 2017-2019 versteht sich als Antwort auf Kritik an der Demokratie und demokratischen Institutionen. DeMaziere will viel: "Mehr Engagement der Zivilgesellschaft und umgekehrt mehr Transparenz staatlichen Handelns sind für mich wesentliche Voraussetzungen für ein gutes Zusammenleben und eine lebhafte Demokratie in Deutschland." 

Die Partnerschaften mit zivilgesellschaftlichen Organisationen, Wissenschaftsvertretern, und Einzelpersonen sollen offenes Regieren und Verwalten ermöglichen, sondern den Wandel vorantreiben. 

Top-Themen werden vertagt 

Auf dem Plan der nächsten zwei Jahre stehen Themen wie Open Data, Transparenzstandards in der Entwicklungszusammenarbeit und im Rohstoffsektor sowie die elektronische Beantragung des Elterngeldes.  Nachgeordnet sind Überlegungen zu open source Software, einer offenen Gesundheitspolitik oder zu mehr Transparenz der Haushalte oder bei Vergabeverfahren. Ebenso wenig diskutiert werden Sachverhalte, die einer Gesetzesänderung bedürfen. Das ist Sache der Regierung nach der Bundestagswahl.


Die Hintergründe zu diesem Inhalt

Das könnte Sie auch interessieren

25.04.2017 | Verwaltungsmanagement | Nachricht | Onlineartikel

270 Vorschläge für Open Government

07.03.2017 | Verwaltungsmanagement | Nachricht | Onlineartikel

Modellkommunen Open Government gesucht

Premium Partner

Neuer InhaltNeuer InhaltNeuer InhaltPluta LogoNeuer Inhalt

BranchenIndex Online

Die B2B-Firmensuche für Industrie und Wirtschaft: Kostenfrei in Firmenprofilen nach Lieferanten, Herstellern, Dienstleistern und Händlern recherchieren.

Whitepaper

- ANZEIGE -

Soll man die IT-Infrastruktur in die Cloud auslagern?

Dieser Fachbeitrag aus der Wirtschaftsinformatik und Management fokussiert sich auf die Infrastruktur aus der Cloud (IaaS) unter dem besonderen Aspekt des IT-Finanzmanagements. Man kann dies auch als die Betriebswirtschaft für die IT bezeichnen. Inklusive Praxisbeispiel.
Jetzt gratis downloaden!