Skip to main content
main-content

05.12.2016 | Verwaltungsmanagement | Nachricht | Onlineartikel

Mecklenburg-Vorpommern: Einheitliche Software zur Einführung der E-Akte

Autor:
iV-Redaktion

Die Justiz in Mecklenburg-Vorpommern schließt sich dem Länderverbund zur Einführung der E-Akte an. „Die Justiz geht zügig voran auf dem Weg in die digitale Zukunft. Mecklenburg-Vorpommern schließt sich einem Länderverbund an, der ein elektronisches Integrationsportal entwickelt. Dieses Portal ist eine Software zur Einführung der elektronischen Akte und wird auf die Bedürfnisse der Justiz zugeschnitten. Ziel ist es, auch in Zukunft eine moderne, bürgernahe und leistungsfähige Justiz sicherzustellen. Die Software wird stetig weiterentwickelt", so Justizministerin Katy Hoffmeister. „Wir haben uns für den Länderverbund unter Federführung Bayerns entschieden, um von den dortigen Erfahrungen zu profitieren. Die elektronische Akte wird seit 2015 in der bayerischen Justiz pilotiert. Geplant ist, dass schon bald die E-Akte bundesweit die Papier-Aktenführung in der Justiz ablösen wird. Die jetzt unterzeichnete Verwaltungsvereinbarung sichert Mecklenburg-Vorpommern Rechte an der einheitlichen Software zur Einführung des E-Akten-Systems. „Bis ausschließlich mit elektronischen Akten kommuniziert wird, ist es aber noch ein langer Weg. Das wird erst der letzte Schritt der Einrichtung des elektronischen Rechtsverkehrs sein. Wir legen mit dem Länderverbund weitere Grundsteine für den Weg", so Justizministerin Hoffmeister. Geplant ist, dass ab 2018 erste Gerichte mit elektronischen Akten arbeiten. In den Folgejahren wird dann die gesamte Aktenführung in der Justiz digitalisiert.