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10.05.2017 | Verwaltungsmanagement | Nachricht | Onlineartikel

Wie Verwaltungen IT-Experten gewinnen und halten

Autor:
Hergen H. Riedel

 

In der öffentlichen Verwaltung herrscht Fachkäftemangel. Das gilt vor allem für IT-Experten. Ein neuer Leitfaden für das IT-Recruitment soll bei der Personalgewinnung und -entwicklung helfen. 

Der Fachkräftemangel wird den öffentlichen Dienst besonders treffen, so die Studie "Fachkräftemangel im öffentlichen Dienst" der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers. Die Prognose für 2030 sieht 816.000 Stellen unbesetzt. Doch schon 2017 können Kommunen den IT-Mangel nur verwalten: Laut Studie haben Verwaltung und öffentliche Unternehmen ein Nachfragepotenzial von etwa 60.000 Fachkräften der Informations- und Kommunikationstechnologie. 

Leitfaden für IT-Recruitment

Dabei tun sich sowohl Kommunen als auch der öffentliche Dienst schwerer als andere, Vakanzen zu besetzen und vorhandenes IT-Fachpersonal zu binden. Der IT-Planungsrat hat dazu nun einen Leitfaden für das IT-Recruitment und die Personalbindung aufgelegt. Dem Rat gehören der Beauftragte der Bundesregierung für Informationstechnik an sowie je ein zuständiger Vertreter für Informationstechnik aus den Ländern.

Hoher Wettbewerb 

Neue Normen zum Einsatz der IT in der Verwaltung, die Umsetzung der E-Government-Gesetze der EU, des  Bundes und der Länder, die IT-Sicherheit der Daten aber auch die alltäglichen Verwaltung- und Dienstleistungsprozesse stellen kommunale Handlungsträger vor neue digitale Anforderungen, auch personeller Art. 

Der neue Leitfaden versteht sich als Grundgerüst für Personalverantwortliche im öffentlichen Dienst. Er ist ein Kompendium, das Diskussionen zum Thema in der öffentlichen Verwaltung zusammenfasst, Praxisbeispiele darstellt und Handlungsempfehlungen entwickelt. 

Dabei bringen die 40 Seiten unter anderem Tipps zur Optimierung des Bewerbungsmanagements, zur Nutzung von Karriereportalen und Formulierung von Stellenausschreibungen. 

Insgesamt steht der öffentliche Dienst im Wettbewerb mit der Privatwirtschaft. Dieser Wettbewerb wird – auch mit Blick auf Images und geringere Entlohnungen – zunehmen und der öffentliche Dienst hat einigen Nachholbedarf, um konkurrenzfähiger zu werden.

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