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22.02.2017 | Verwaltungsmanagement | Nachricht | Onlineartikel

Konzentration bei Behörden-Rechenzentren

Autor:
Anja Schüür-Langkau

Mit der Zusammenführung von sechs Rechenzentren auf zwei Standorte will Dataport die IT-Sicherheit erhöhen und die Digitalisierungsprojekte  der Trägerländer unterstützen.

Der IT-Dienstleister Dataport hat sein 2010 begonnenes Projekt "Neues Rechenzentrum" zum Jahresbeginn abgeschlossen. Dabei wurden sechs Rechenzentren an zwei Standorten zusammengeführt. Dataport zufolge ist dieses nun „eines des sichersten Rechenzentren Europas“.

Im Rahmen des Projektes wurden insgesamt 600 Verwaltungsverfahren der Bundesländer Hamburg, Schleswig-Holstein, Bremen sowie zwei Verfahren aus Sachsen-Anhalt auf die die neue Rechenzentrumsumgebung vorbereitet.  Die notwendigen Arbeiten für die Integration der einzelnen Verfahren in die neue Rechenzentrumsumgebung reichten von der Umstellung der IP-Adressen bis hin zu weitreichenden Veränderungen der Verfahrensarchitektur.

Übergreifendes Großprojekt  

"Mit dem Abschluss des Projektes haben wir gezeigt: Die öffentliche Verwaltung kann Großprojekte stemmen. Und das auch übergreifend, unter Beteiligung mehrerer Bundesländern,  kommentiert Johann Bizer, Vorstandsvorsitzender von Dataport, den Projektabschluss.

Grundlage für Digitalisierungsstrategien schaffen

Bis Mitte 2017 werden die weiteren von Dataport betriebenen Verwaltungsverfahren von Sachsen-Anhalt in das hochsichere Rechenzentrum umziehen. Ziel des neuen Rechenzentrums ist es,  den steigenden IT-Bedarf der Verwaltungen sicherzustellen und die Grundlage zu schaffen, um die Digitalisierungsstrategien der Trägerländer von Dataport umsetzen zu können.  Die beiden Standorte sind über eine redundante Hochgeschwindigkeitsdatenanbindung gekoppelt. Das Designprinzip basiert auf zwei identischen Rechenzentren mit verteilten IT-Systemen. Die Infrastruktur ist so ausgelegt, dass jederzeit flexibel auf Technologiesprünge reagiert werden kann.

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