Skip to main content
main-content

30.03.2017 | Verwaltungsmanagement | Nachricht | Onlineartikel

Offenheit, Transparenz und Bürgernähe fördern

Autor:
Anja Schüür-Langkau
1:30 Min. Lesedauer

 

​​​​​​​Der IT-Planungsrat will die Digitalisierung der Verwaltungsdienstleistungen weiter fördern und sich für Offenheit und Transparenz in der Verwaltung einsetzen.

Im Fokus der diesjährigen Sitzung des IT-Planungsrates unter dem Vorsitz des Landes Brandenburg, vertreten durch Staatssekretärin Katrin Lange, stehen die  Koordinierungsprojekte "Portalverbund" und "Digitalisierungsprogramm". Ziel ist des Portalverbunds ist es, die Verwaltungsportale auf allen Ebenen der Verwaltung intelligent miteinander zu verknüpfen, damit die Bürger und die Unternehmen mit nur wenigen Klicks ihre Anliegen auf jeder Ebene adressieren können.

Blaupausen für den flächendeckenden Einsatz 

Mithilfe des neu aufgelegten "Digitalisierungsprogramms" unter der Federführung des Bundes und des Freistaates Bayern sollen zukünftig möglichst viele Verwaltungsdienstleistungen - unabhängig von Ort und Zeit – elektronisch verfügbar gemacht werden.  Bis 2018 sollen mindestens je drei konkrete Anwendungen beispielhaft umgesetzt und anschließend für den flächendeckenden Einsatz in Deutschland empfohlen werden. Dazu zählen unter anderem die Themen  Melde- und Einwohnerwesen, Elterngeldantrag, i-KfZ,  Gewerbemeldung und E-Rechnung.

Transparenz durch Open Data

Zudem tritt der IT-Planungsrat für Offenheit und Transparenz des Verwaltungshandelns ein.  Anlässlich des Beitritts der Bunderegierung vom Dezember 2016 zur Open Government Partnership (OGP) Initiative wurde darüber beraten, wie die Länder und Kommunen aktiv in die Erstellung der nationalen Aktionspläne zur Umsetzung der Initiative einbezogen werden können. Ein Aspekt dabei ist, gesetzliche Open-Data-Regelungen voranzutreiben.

Weitere Koordinierungsprojekte

Außerdem sollen zwei weitere Koordinierungsprojekte, die sich im Echtbetrieb erfolgreich bewährt haben, in das Portfolio der dauerhaft betriebenen Anwendungen des IT-Planungsrats aufgenommen werden. Diese sind

  • Die Online Sicherheitsüberprüfung (OSIP): Damit wird eine Basiskomponente für Personensicherheits- und Zuverlässigkeitsprüfungen über alle Verwaltungsebenen hinweg mit Beteiligung der Wirtschaft bereitgestellt;
  • Das SAFE-System (Secured Access to Federated E-Justice/E-Government), das von allen Landesjustizverwaltungen und dem BMJV genutzt wird. Dieses stellt Dienste für die Authentifizierung und Autorisierung von elektronischen Identitäten zur Anmeldung an E-Justice- und E-Government-Anwendungen zur Verfügung.

Die Hintergründe zu diesem Inhalt

Das könnte Sie auch interessieren