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16.05.2017 | Verwaltungsmanagement | Nachricht | Onlineartikel

Masterplan für die digitale Bildung

Autor:
Hergen H. Riedel

Der Deutsche Städtetag fordert Länder und Bund auf, gemeinsam  den Ausbau der digitalen Bildung voranzutreiben und zu finanzieren.

In den Schulen der Kommunen stehen nicht nur Schreiben oder Rechnen auf dem Stundenplan, sondern auch digitale Medienkompetenz. Sie ist bedeutsam für Studium und Beruf und damit eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. "Dass digitale Bildung in den Schulalltag integriert werden muss, ist bei den politisch Verantwortlichen inzwischen unstrittig. Nun kommt es darauf an, es auch gut in die Tat umzusetzen", sagt die Präsidentin des Deutschen Städtetages, Oberbürgermeisterin Eva Lohse aus Ludwigshafen.

Der Städtetag hat dazu jetzt das Positionspapier "Lehren und Lernen im digitalen Zeitalter" veröffentlicht. Länder und Bund sollen demnach mit den Städten gemeinsam einen Masterplan zum Ausbau der digitalen Bildung erarbeiten, damit gehandelt wird.

So begrüßt Lohse, dass der Bund sich mit dem 'DigitalPakt#D' für digitales Lehren und Lernen engagieren will. Das Bundesbildungsministerium hatte 2016 angekündigt, die digitale Infrastruktur ab 2018 mit fünf Milliarden Euro auszubauen. Allerdings sind, so Lohse, diese Mittel im Haushaltsplan bisher noch nicht vorgesehen.

Finanzielle Pläne umsetzen

Das Positionspapier umreißt daher nicht nur die Rahmenbedingungen der digitalen Bildung in der Kommune, es fordert auch die Länder sowie den Bund zum Handeln auf. Es dürfe nicht bei Absichtserklärungen bleiben, "auch eine finanzielle Absicherung" müsse folgen.

Ein von allen erarbeiteter Masterplan soll daher nicht nur einheitliche Rahmenbedingungen ausweisen, und beschreiben, auf welchem Niveau die Schulen digitalisiert werden sollen. Er soll auch Verantwortlichkeiten benennen sowie finanzielle Aspekte klären. Lohse: "Denn die Städte als Schul- und Bildungsträger können diese erheblichen finanziellen Herausforderungen nicht alleine stemmen."

Die Hintergründe zu diesem Inhalt

2016 | OriginalPaper | Buchkapitel

Quo Vadis Digitale Bildung?

Quelle:
Digitale Souveränität

01.03.2017 | Digital | Ausgabe 3/2017

Bildung 4.0 in NRW

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