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10.07.2017 | Verwaltungsmanagement | Nachricht | Onlineartikel

Qualitätskonzept für die Bildung

Autor:
Anja Schüür-Langkau

Mit einem Bildungsmonitoring und einer datengestützten Schulentwicklung will Baden-Württemberg die Qualität ihres Bildungssystems verbessern.

Die Leistungsfähigkeit und Qualität eines Schulsystems hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab. Doch oft fehlen konkrete Anhaltspunkte, wie wo Schulen ansetzen müssen, um voranzukommen. Das will  Susanne Eisenmann, Kultusministerin in Baden-Württemberg nun ändern. Kern der Initiative ist ein professionelles Bildungsmonitoring. 

"Mit unserem Qualitätskonzept wollen wir erreichen, dass sich die Unterrichtspraxis künftig am aktuellen Stand der Wissenschaft und auf der Grundlage abgesicherter Erkenntnisse ausrichtet," erläutert Eisenmann.

Mehr Transparenz

Ziel sei, dass Schulen und Schulaufsicht besser und transparent anhand von Daten wie beispielsweise den Ergebnissen von Vergleichsarbeiten, den Auswertungen der amtlichen Schulstatistik sowie unter Berücksichtigung des sozioökonomischen Umfelds auf Probleme an Schulen reagieren können. Geplant ist auch, Programme und Maßnahmen sowie Unterstützungsleistungen wie Fortbildungen und Unterrichtsmaterialien vor ihrem Einsatz auf ihre Wirksamkeit zu prüfen. 

Investition in die Lehrerfortbildung

Weitere Schwachstellen des baden-württembergischen Bildungssystems seien die starke Zersplitterung der Verantwortlichkeiten und die unzureichende Qualität der Lehrerfortbildung.  Hier werde es, so Eisenmann, künftig klarere konzeptionelle Vorgaben und Strukturen geben. "Die derzeitigen Strukturen bei der Lehrerfortbildung in Baden-Württemberg gleichen einem Wildwuchs. Es ist deshalb dringend geboten, hier ein übersichtliches und auf Unterrichtsqualität ausgerichtetes Unterstützungssystem zu schaffen, wie es andere Länder bereits entwickelt haben", beklagt die Kultusministerin.  

Um die Bereiche Bildungsmonitoring, Analysen, Lehrerbildung sowie Unterstützung und Beratung in einem einheitlichen Gesamtkonzept zusammenzufügen, werden bis 2019 das, Zentrum für Schulqualität und Lehrerbildung sowie ein Institut für Bildungsanalysen gegründet. Beide Institute sollen eng verzahnt miteinander arbeiten und von einem wissenschaftlichen Beirat begleitet werden.

Die Hintergründe zu diesem Inhalt

01.02.2017 | Praxis | Ausgabe 1-2/2017

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