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13.04.2021 | Verwaltungsmanagement | Nachricht | Onlineartikel

Cloud-Lösungen machen Verwaltungen agiler

Autor:
Alexander Ebert
2 Min. Lesedauer

Die öffentliche Hand braucht ein zeitgemäßes Online-Angebot. Service, der klassische Behördengänge weitgehend ersetzt. Cloud-Lösungen können dabei helfen, die Verwaltungen agiler zu machen, zeigt eine Analyse

IT der öffentlichen Verwaltung muss die Erwartungen der Bürgerinnen und Bürger an ein zeitgemäßes Online-Angebot erfüllen. Dieses sollte klassische Behördengänge weitgehend ersetzen. Ein Aspekt der dabei zum Teil vernachlässigt wird, ist die Gestaltung von Geschäftsprozessen zur Bereitstellung von Software. Wie diese Herausforderungen mithilfe von Cloud-Techniken bewältigt werden können, hat das Kompetenzzentrum Öffentliche IT (ÖFIT) im aktuellen Whitepaper "Cloud-Betrieb im Öffentlichen Sektor: Selbstbedienung, Automatisiert" analyisert.

Neue Software über IT-Wolken

Doch Cloud-Lösungen allein können die Digitalisierung nicht leisten, diese aber unterstützen, so die Studie. Mit ihnen könne neue Software im laufenden Betrieb eingeführt werden. Auch mit Blick auf die Anpassungsfähigkeit eines Fachverfahrens an verschiedene Endgeräte oder der Skalierbarkeit bei schwankenden Nutzungszahlen spiele die Cloud ihre Vorteile aus.

Die Autoren skizzieren zunächst, worauf die Cloud-Technik basiert und wie sie sich bei der Bereitstellung von IT-Anwendungen nutzen lässt. Sie weisen außerdem daraufhin, dass der Cloud-Einsatz eine Automatisierung beim Betrieb der IT-Anwendungen erfordere. Zudem würden Entwicklung und Betrieb moderner IT-Anwendungen einen Kulturwandel innerhalb und zwischen den Organisationen anstoßen. Rechenzentren und IT-Dienstleister der öffentlichen Verwaltung müssen sich vor diesem Hintergrund stärker fokussieren, ihre Mitarbeiter neue Kompetenzen entwickeln.

Eigene Entwicklerteams gefragt

Gerade IT-Dienstleister benötigen der Studie zufolge eigene Entwicklungsteams für die Weiterentwicklung der Automatisierung. "Der enorme Erfolg der Unternehmen der Internetökonomie beruht darauf, dass durch die Automatisierung von Routineaufgaben Angebote nicht nur kostengünstiger werden, sondern vor allem auch neue und höherwertige Dienstleistungen angeboten werden können", heißt es in der Studie.

Programme ersetzen Admin-Arbeit

Für einen IT-Dienstleister bedeute dies, "dass einerseits bisher gängige Administrationstätigkeiten durch Programme ersetzt werden und andererseits Kunden in die Lage versetzt werden, anwendungsspezifische Administrationsaufgaben selbst (automatisiert) zu realisieren (DevOps)". Für die Automatisierung der Infrastruktur benötige ein IT-Dienstleister entweder eigene Softwareentwicklerinnen und -entwickler. Oder die vorhandenen IT-Beschäftigten müssten lernen, wie sie ihre bisher manuell durchgeführten Tätigkeiten durch Skripte und Programme ersetzen können. 

Diese Weiterentwicklungen im gesamten Prozess – von der Entwicklung bis zur Bereitstellung von modernen IT-Anwendungen bis zur Bereitstellung von modernen IT-Anwendungen – könne der Studie zufolge insgesamt zur digitalen Souveränität des Staates beitragen. "Viele der genannten Maßnahmen erfüllen nicht nur einen unmittelbaren Zweck, sondern wirken auch in einem übergreifenden, strategischen Rahmen zusammen".

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