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08.10.2020 | Verwaltungsmanagement | In eigener Sache | Onlineartikel

"Networking ist eines unserer zentralen Elemente"

Autor:
Anja Schüür-Langkau
3:30 Min. Lesedauer
Interviewt wurde:
Michael Pfefferle

ist Referent für Smart City und Smart Region beim Digitalverband Bitkom und befasst sich mit der digitalen Transformation urbaner und ländlicher Räume. In seiner Funktion setzt er sich für die flächendeckende Digitalisierung und Modernisierung von Kommunen und Regionen ein und verantwortet unterschiedliche Projekte, wie den jährlichen Smart City Index. 

Am 27. und 28 Oktober 2020 findet die erste digitale Smart Country Convention statt. Das Springer-Magazin Innovative Verwaltung ist Medienpartner. Im Interview erläutert Bitkom-Referent Michael Pfefferle das Konzept. 

Die Smart Country Convention wird in diesem Jahr virtuell an zwei Tagen stattfinden. Welche Schwerpunkte setzen Sie?

Michael Pfefferle: Wir konzentrieren uns ganz auf unsere Kernthemen: E-Government und Smart City. Der 27. Oktober ist unser E-Government-Day. Da nehmen wir alles in den Blick, was gerade unter den Nägeln brennt – Corona als Digitalisierungsbeschleuniger, die Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes oder IT-Sicherheit in der Verwaltung. Neu dabei sind Sessions zur Digitalen Souveränität und EU-Ratspräsidentschaft. 

Am 28. Oktober liegt der Fokus auf Smart City. Wir bringen die beiden Publikumslieblinge, die Foren zu digitalen Städten und ländlichen Regionen, natürlich auch digital zurück. Datenplattformen und Nachhaltigkeit sind große Themen dieses Jahr. Der Bitkom stellt außerdem den neuen Smart City Index 2020 vor und das Bundesinnenministerium die Modellprojekte "Smart Cities made in Germany", die vor Kurzem bekannt gegeben wurden.

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Welche Auswirkungen hat die Covid-19-Pandemie auf die inhaltliche Gestaltung des Programms?

Das war ein interessanter Prozess, denn eigentlich hatten wir schon 2019 beschlossen, uns mehr zuzuspitzen und auf unsere Leitthemen E-Government und Smart City zu fokussieren – und die Corona-Pandemie hat uns schließlich dazu gebracht. Es gibt so viele einzelne Themen, die eine smarte Stadt ausmachen, wir mussten uns entscheiden, welche es auf die Bühne schaffen. Wir sind noch lösungsorientierter und pointierter bei der digitalen Smart Country Convention.

Welche Möglichkeiten bieten Sie den Teilnehmerinnen und Teilnehmern zur Interaktion mit Referenten und Ihren Unternehmenspartnern?

Networking ist eines unserer zentralen Elemente, das wir auch im virtuellen Raum ermöglichen, denn der persönliche Austausch ist wichtiger denn je. Nur gemeinsam schaffen wir es zum Smart Country. Unsere Teilnehmer können sich Nachrichten schreiben und zu Video-Calls verabreden, sie können also weiterhin interessante Kontakte knüpfen und sich mit Unternehmen über Lösungen und Innovationen austauschen. 

Das Personal Matchmaking wird durch ein interaktives Programm ergänzt. Man kann entweder nur zuhören oder direkt mitmachen. Das geht über Reaktionen, Umfragen, Fragenstellen und Chats. Und was mir besonders gefällt: In diesem Jahr stimmt das Publikum ab, wer den Smart Country Startup Award gewinnt. Die Smart Country Convention bleibt also auch digital der Treffpunkt für den Public Sector.

Sie teilen die Veranstaltungstage in jeweils drei parallele thematische Stränge auf. Wie unterscheiden sich diese?

Smart Plaza und Digital Forum sind unsere Hauptbühnen, beide sind in unserem Studio im hub27 aufgebaut. Sie werden digital übertragen und einige Speaker*innen kommen vorbei, darauf freuen wir uns sehr. Hier haben wir vor allem Keynotes und Diskussionen. Während das Smart Plaza das große Ganze beleuchtet, geht es auf dem Digital Forum noch mehr in die Materie und wird spezifischer. So richtig tief in einzelne Themen tauchen wir aber auf der dritten Bühne ab – die Deep Dive Sessions finden ausschließlich digital statt. 

Wie nehmen Sie die aktuelle Stimmung in der öffentlichen Verwaltung und bei den Referentinnen und Referenten angesichts der aktuellen Lage wahr?

In den vergangenen Monaten ist unglaublich viel passiert, der ganze Public Sector war in Bewegung und die Corona-Pandemie ein wahrer Digitalisierungsbeschleuniger. Das Tempo, das wir gerade draufhaben, müssen wir beibehalten. Unsere Referenten und Referentinnen sind engagiert und freuen sich auf den Austausch am 27. und 28. Oktober. Die SCCON ist die optimale Gelegenheit, kurz inne zu halten und zurückzublicken, aber vor allem nach vorne.

Die Pandemie hat die Veranstaltungsbranche komplett durchgeschüttelt. Wie wird die SCCON mittel- und langfristig darauf konzeptionell reagieren?

Ich hüte mich vor Prognosen, vermute aber, dass wir uns auf alle Szenarien vorbereiten werden. Jetzt freuen wir uns erst einmal auf die erste virtuelle Smart Country Convention.

Hier geht´s zur Anmeldung der virtuellen Smart Country Convention.

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