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09.08.2017 | Verwaltungsmanagement | Nachricht | Onlineartikel

Investitionsschub durch Smart Cities

Autor:
Hergen H. Riedel

​​​​​​​Das Thema Smart City ist für viele Branchen ein Wachstumsmarkt, so das Ergebnis einer aktuellen Studie. Investiert wird zukünftig verstärkt in Bildung und Gesundheit.

Smart-City Markt ist einer der am schnellsten wachsenden Bereiche weltweit und auch in Deutschland. Bis zum Jahr 2022 werden sich hierzulande die Umsätze insgesamt von heute 20,4 Milliarden auf 48,8 Milliarden Euro verdoppeln. Zu diesem Ergebnis kommt zumindest die Studie "Der deutsche Smart-City-Markt 2017-2022" der Unternehmensberatung Arthur D. Little und des Internet-Branchenverbands Eco.  

Fokus liegt auf Transport und IT-Sicherheit

Der Studie zufolge ist bei der Planung von Smart Cities sei der Bereich Transport und Logistik der größte Teilmarkt. Dabei geht es um intelligente Parksysteme, Verkehrsmanagements oder vernetzte Verkehrssysteme. 

Zweitgrößtes Segment ist IT-Sicherheit und Netzinfrastruktur.  Dabei verlange die Urbanisierung mehr physische Sicherheit mit audiovisueller Überwachung, intelligente Zugangskontrollsysteme sowie Identitätsmanagement und Gebäudeautomatisierung. 

Auf diese beiden Märkte entfallen über 65 Prozent des gesamten Smart-City-Marktes 2017. Die Städteplanung von morgen wird, so die Studie, in zwei weitere Bereiche investieren: Bildung und Gesundheit. laut der Prognose werden die die Umsätze durch die Digitalisierung der Bildungseinrichtungen, Service-Leistungen wie Cloud-Plattformen sowie digitale Lehrinhalte jährlich um 27 Prozent wachsen. Der demografische Wandel lässt zudem die Ausgaben für die Gesundheitsinfrastruktur steigen. Smart sind hier: mobile Gesundheitsgeräte wie portable Blutzuckermessgeräte, digitale Patientenakten oder  persönliches Gesundheitsmanagement.

Hardware und Software als wichtige Säulen 

Die Konzepte, um Städte von morgen effizienter, technologisch fortschrittlicher, grüner und sozial inklusiver zu gestalten, basieren auf zwei Säulen: Hardware und Software. "Dazu gehören Lösungen für immer mehr Mobilität, eine bessere Luft- und Umweltqualität und für eine alternde Bevölkerung", erläutert  Eco-Geschäftsführer Harald A. Summa.  Das Internet der Dinge werde Kommunen und Bürgern die Versorgung älterer Menschen erleichtern und gleichzeitig mit smarten Verkehrs-Konzepten Stau und Emissionen verringern. 

Dabei sei die moderne Urbanisierung "nicht nur für die Internetwirtschaft interessant", sagt Lars Riegel, Principal Arthur D. Little GmbH. "Im Ökosystem Smart City arbeiten Unternehmen aus unterschiedlichen Sektoren zusammen."  Unternehmen, die nicht proaktiv offen sind für Kooperationen hätten jedoch keine Chance. 

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