Skip to main content
main-content

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Einleitung

Zusammenfassung
Für ein von uns entwickeltes Programmpaket zur Aufnahme und Auswertung von Meßwerten suchten wir nach einer geeigneten Grafikbibliothek. Diese sollte alle PC-üblichen Ausgabegeräte, einschließlich Laserdrucker, unterstützen und auch grafische Eingabemöglichkeiten mittels Maus zur Verfügung stellen. Produkte, die am Markt (für viel Geld) angeboten wurden, erwiesen sich jedoch bald als mit schweren Mängeln behaftet (zu langsam, zu großer Speicherverbrauch, interne Fehler), die sie für unsere Zwecke unbrauchbar machten. Daher entschlossen wir uns, unsere Grafikbibliothek selbst zu schreiben. Wir entschieden uns bewußt dafür, nicht irgendeine selbst ausgedachte Schnittstelle zu implementieren, sondern im Interesse der Portabilität die Schnittstelle des international genormten Grafischen Kernsystems, GKS, in der Programmiersprache C. Das Ergebnis dieser Arbeit ist WESTgraf.
Bernhard Stauss, Herbert Weidner

Kapitel 2. Installation

Zusammenfassung
Um mit WESTgraf eigene Programme zu entwickeln, benötigen Sie einen der folgenden C-Übersetzer:
  • Turbo C++ 1.01, Borland C++ 2.0 oder Borland C++ 3.0.
  • Microsoft C 5.0, Microsoft C 5.1 oder Microsoft C 6.0.
Bernhard Stauss, Herbert Weidner

Kapitel 3. Koordinatensysteme und Transformationen

Zusammenfassung
Damit GKS z.B. einen Linienzug zeichnen kann, muß das Anwendungsprogramm an GKS die Eckpunkte dieses Linienzuges übergeben. Dazu gibt man die Punkte als Koordinatenpaare in einem zweidimensionalen kartesischen Koordinatensystem an.
Bernhard Stauss, Herbert Weidner

Kapitel 4. Grafische Ausgabe

Zusammenfassung
GKS sieht zur grafischen Ausgabe sechs sogenannte Darstellungselemente vor. Diese sind:
  • Linienzug. Zeichnet von jedem Punkt zum nächsten eine gerade Linie.
  • Füllgebiet. Bildet aus den übergebenen Punkten die Randlinie einer Fläche, die mit einem Muster bzw. einer Schraffur gefüllt wird.
  • Polymarke. Zeichnet an jedem der gegebenen Punkte eine zentrierte Marke.
  • Text. Gibt eine Zeichenfolge an der gegebenen Position aus.
  • Zellmatrix. Zeichnet eine Matrix (Rechteck) von Bildpunkten, wobei jeder Bildpunkt seine eigene Farbe hat. Mit dieser Funktion kann GKS zur Ausgabe von Rasterbildern verwendet werden.
  • Verallgemeinertes Darstellungselement, VDEL. Erzeugt grafische Objekte, die z.B. den besonderen Hardwarefähigkeiten eines Arbeitsplatzes entsprechen und nicht genormt sind (z.B. Kreis- und Ellipsenbögen, Bézier-Kurven).
Bernhard Stauss, Herbert Weidner

Kapitel 5. Grafische Eingabe

Zusammenfassung
Eingabemöglichkeiten sind in der GKS-Norm ab der Eingabeleistungsstufe b vorgesehen. WESTgraf unterstützt die GKS-Leistungsstufe 0b und implementiert somit grafische Eingabe in der Betriebsart Anforderung (request).
Bernhard Stauss, Herbert Weidner

Kapitel 6. Implementierung

Zusammenfassung
In der GKS-Norm sind absichtlich eine Anzahl von Einzelheiten nicht spezifiziert, um die Möglichkeit offen zu lassen, eine GKS-Implementierung unterschiedlichen Umgebungen (Betriebssystem, Programmiersprache, grafische Arbeitsplätze usw.) anzupassen. Insbesondere verwendet die Norm abstrakte, von einer bestimmten Programmiersprache unabhängige Bezeichnungen und Datentypen. Bei einer Sprachbindung (im Fall von WESTgraf an C) werden die abstrakten GKS-Funktionen und -Typen in eine sprachabhängige Schicht gebettet. Die C-Sprachschale für GKS ist in Kapitel 7 ausführlich beschrieben und soll hier nicht weiter erläutert werden.
Bernhard Stauss, Herbert Weidner

Kapitel 7. Funktionsreferenz

Zusammenfassung
Die WESTgraf-Bibliothek enthält etwa 150 Funktionen. Dieses Kapitel beschreibt jede einzelne dieser Funktionen mit Aufrufschnittstelle und Wirkung. Die Dokumentation ist ähnlich gestaltet wie bei gängigen Beschreibungen der C-Standard-bibliothek.
Bernhard Stauss, Herbert Weidner

Backmatter

Weitere Informationen