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Über dieses Buch

​Die virtuelle Entwicklung ist als wesentlicher Bestandteil im Entwicklungsprozess neuer Produkte etabliert. Virtual Reality (VR) – ein Teilbereich der virtuellen Entwicklung – bietet die Möglichkeit, durch schnelle Visualisierung und freie Interaktion die Designfindung zu unterstützen, Ergonomie- und Montageuntersuchungen durchzuführen sowie Entwicklungsstände frühzeitig auf Fehler zu untersuchen. Martin Rademacher entwickelt ein Vorgehensmodell, mit dem sich die Einsatzfähigkeit der VR für Fragestellungen im automobilen Entwicklungsprozess in einem nutzer- und aufgabenzentrierten Kontext untersuchen lässt und wendet es auf den Aufgabenbereich „Absicherung der Anmutung und Qualität“ in einem Automobilunternehmen an.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Einleitung

Zusammenfassung
Dieses Kapitel gibt einen Überblick über die Motivation der Arbeit und der sich daraus ergebenden Fragestellung. Anschließend werden das methodische Vorgehen zur Beantwortung der Forschungsfrage sowie der Aufbau der Arbeit beschrieben.
Martin H. Rademacher

2. Stand der Forschung

Zusammenfassung
Das nachfolgende Kapitel gibt einen Überblick über den aktuellen Stand der Forschung. Zu Beginn werden der Entwicklungsprozess in der Automobilindustrie mit seinen unterschiedlichen Phasen sowie die aktuell angewandte Unterstützung durch virtuelle Methoden, inklusive der Aufgabenbereiche der Virtual Reality im Entwicklungsprozess, erläutert. Nachfolgend wird die Virtual Reality Technologie definiert. Hierbei wird der gängige Begriff VR-System erläutert und der Zusammenhang zu einem Arbeitssystem hergestellt. Abschließend wird der Zusammenhang zwischen Akzeptanz und Usability hergestellt und es werden aktuelle Vorgehensweisen bei der Evaluation der Usability von Virtual Reality beschrieben.
Martin H. Rademacher

3. Vorgehensmodell zur Evaluation von VR-Arbeitssystemen

Zusammenfassung
Ausgehend von der in Abschnitt 2.4 beschriebenen Ausgangssituation wird in diesem Kapitel zuerst der Begriff des VR-Arbeitssystems eingeführt und mit seinen Teilelementen erläutert. Zudem werden, basierend auf den in Abschnitt 2.3.1 beschriebenen Kriterien für Usability sowie der Bewertung von Arbeitstätigkeiten, Kriterien zur Evaluation von VR-Arbeitssystemen abgeleitet. Anschließend wird ein Vorgehensmodell zur Evaluation von VR-Arbeitssystemen entwickelt und beschrieben.
Martin H. Rademacher

4. Fallbeispiel: Absicherung der Anmutung und Qualität

Zusammenfassung
Das vorliegende Kapitel befasst sich mit der Validierung des im vorherigen Kapitel entwickelten theoretischen Teils der Arbeit mittels eines Fallbeispiels. Hierzu wird zunächst ein passender Aufgabenbereich zur Validierung ausgewählt und diese Auswahl begründet. Anschließend werden die ersten drei Schritte des entwickelten Vorgehensmodells auf ihre Anwendbarkeit hin untersucht. Hierzu werden zuerst die Bestandteile des VR-Arbeitssystems für den ausgewählten Aufgabenbereich beschrieben und analysiert. Nachfolgend wird die Analyse und Klassifikation hinsichtlich subjektiv wahrgenommener Barrieren vorgestellt.
Martin H. Rademacher

5. Empirische Studie zum Fallbeispiel

Zusammenfassung
Das nachfolgende Kapitel beschreibt die Durchführung der Analyse der Arbeitsaufgabe des entwickelten Vorgehensmodells. Hierbei wird eine empirische Studie zur Bewertung des VR-Arbeitssystems sowie der Lösbarkeit der Arbeitsaufgabe zum betrachteten Fallbeispiel im Aufgabenbereich Absicherung der Anmutung und Qualität durchgeführt. Zuerst wird das Testdesign der empirischen Studie mit dem Testziel, der verwendeten Testmethode und der Konzeption der Testaufgaben vorgestellt. Anschließend wird die Durchführung der Studie mit den beteiligten Probanden und dem tatsächlichen Ablauf der Studie beschrieben.
Martin H. Rademacher

6. Auswertung und Schlussfolgerungen

Zusammenfassung
Anhand des Arbeitsobjektes Allgemeine Erscheinung werden im untersuchten Aufgabenbereich vier Teilaufgaben abgearbeitet. Hierbei handelt es sich um die Beurteilung und Überprüfung der Stimmigkeit von Proportionen und Volumen, der Schlüssigkeit aus Kundensicht, sichtbarer unterliegender Geometrie und sichtbarer Verbindungstechnik.
Martin H. Rademacher

7. Zusammenfassung

Zusammenfassung
Die Virtual Reality Technologie bietet die Möglichkeit, die Produktentwicklung, insbesondere komplexer Erzeugnisse, zu unterstützen und den Entwicklungsprozess zu beschleunigen. Dennoch sind zur Beurteilung von Entwicklungsständen zusätzlich häufig physische Modell notwendig, was darauf schließen lässt, dass die VR im Entwicklungsprozess nicht vollends akzeptiert ist. Dies ist unter anderem dadurch bedingt, dass bestimmte Fragestellungen nur eingeschränkt oder nur mit sehr hohem zeitlichen Aufwand in der VR beantwortet werden können.
Martin H. Rademacher

Backmatter

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