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Über dieses Buch

​In diesem Buch erhalten Sie einen Einblick in die Welt virtueller Währungen und erfahren einiges über ihren Einfluss auf das etablierte Finanzsystem. Dazu gehört ein grundlegender Überblick zu den Funktionsweisen der zugrunde liegenden Blockchaintechnologie sowie die im Mittelprunkt stehende Analyse der Leistungsfähigkeit von digitalem Geld. Zur Veranschaulichung der Rolle von virtuellem Geld werden diese den Anforderungen des Finanzsystems gegenübergestellt. Aus dieser Gegenüberstellung können Prognosen für das Marktpotenzial des digitalen Geldes abgeleitet werden.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Einleitung

Zusammenfassung
Die Skyline Frankfurts ist auf stabile Betonfundamente gebettet, der Betrachter ist von dem Spagat zwischen Höhe und Statik beeindruckt. Aus der Touristenperspektive von den Brücken über dem Main wirken die Glastürme ruhig und unerschütterlich, doch weit über den Köpfen kann es zu massiven Turbulenzen kommen, die Hochhäuser wirken als Trichter und beschleunigen so nochmals die Windgeschwindigkeit.
Volker Tolkmitt, Ruben Wittrin

Kapitel 2. Analoge Geld- und Währungssysteme

Zusammenfassung
Um die Eignung von Payment-Token als Währungen beurteilen zu können, ist die Analyse herkömmlicher Geld- und Währungssysteme notwendig. Daraus kann abgeleitet werden, ob Kryptowährungen potenziell die Rolle von analogen Währungen übernehmen können oder sogar eine neue Leitwährung sein können. Die Funktionsfähigkeit klassischer Geld- und Währungssysteme wird bestimmt durch deren Fähigkeit, den Marktmechanismus durch die Gewähr eines stabilen Preisniveaus sicherzustellen. Die Währung muss darüber hinaus allgemein akzeptiertes Tauschgut sein.
Volker Tolkmitt, Ruben Wittrin

Kapitel 3. Digitale Geld- und Währungssysteme

Zusammenfassung
Im Jahr 1998 arbeitete erstmals Nick Szabo an einer dezentralisierten digitalen Währung in Verbindung mit der Blockchain (vgl. Sixt 2017, S. 7). Diese Währung nannte er „Bit-Gold“. Die älteste und noch immer bekannteste Kryptowährung, welche in einem verteilten Datenbanksystem arbeitet, ist der „Bitcoin“. Der Aufsatz zu einem elektronischen und dezentralen Geldsystem von Satoshi Nakamoto aus dem Jahr 2009 gilt als der Durchbruch der Blockchain Technologie (vgl. Nakamoto 2009; vgl. Platzer 2014, S. 12).
Volker Tolkmitt, Ruben Wittrin

Kapitel 4. Fazit und Ausblick

Zusammenfassung
An der Statik und Stabilität des EZB-Towers konnte bisher kein Sturm rütteln. Das etablierte Finanzsystem hat mindestens ebenso viele Winde überlebt, an der Dominanz werden auch virtuelle Währungen in absehbarer Zukunft nichts ändern. Zwar lockten exorbitante Kurssteigerungen Spekulanten an, die dezentrale Struktur der Blockchain überzeugte Anhänger eines demokratisierten, freien Finanzsystems ohne zentrale Aufsichtsbehörden – doch diese Peergroup ist klein und hat nur wenig Einfluss. Das von ihnen angeklagte autokratisch regierte Spielfeld der Mächtigen, das etablierte Finanzsystem mit Zentralbanken, bietet aber dem gemeinen Bürger eine Währung, die im Gegensatz zu den betrachteten Digital Coins, den Anforderungen, die an Zahlungsmittel gestellt werden müssen, entspricht.
Volker Tolkmitt, Ruben Wittrin

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