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Über dieses Buch

Das Buch widmet sich Machern und Meistern, die mutig mit Aufbruch, Chancen und Veränderung umgehen. Es versammelt ihre wichtigsten Erkenntnisse und Einsichten, die sie auf ihrem Weg gewonnen haben und verbindet sie zu einem Big Picture. Aus ihrer persönlichen Perspektive wird gezeigt, was sie zum Handeln bringt, und wo sie ihre moralischen Grundlagen dafür finden, wie sie Komplexität meistern und mit ihren Unternehmungen Relevanz stiften, als Mentoren Talente fördern und befähigen, ihre Potenziale voll auszuschöpfen. Verantwortung ist für sie die Schwerkraft, die sie auf dem Boden bleiben lässt, und die Realität und Konsequenzen spürbar macht. Die Beiträge zeigen, dass sich die Besten auf ihrem Gebiet - Unternehmer, Manager, Investoren, Ingenieure, Sportler, Geisteswissenschaftler und Künstler - nicht durch überragende Intelligenz, sondern durch Klarheit, Kompetenz, Selbstbewusstsein, Durchhaltevermögen und „Machen“ auszeichnen. Der Band entstand unter dem Vorsatz, die Perspektive möglichst breit zu ziehen, biographische Ansätze, Ideen und Thesen aus den unterschiedlichsten Bereichen zusammenzubringen. Dabei geht es nicht um eine Ansammlung von Fakten, sondern um eine Reihe von Lebenserzählungen und Handlungsmotiven von Menschen, von denen wir lernen können.
Mit Beiträgen von: Felicitas Birkner, Wolfgang Grupp, Karin Helle, Horst Herberg, Alexandra Hildebrandt, Manja Hies, Tatjana Kiel, Wolfgang Köbler, Dagmar Fritz-Kramer, Olaf Krebs, Matthias Krieger, Tobias Loitsch, Fredmund Malik, Reiner Meutsch, Tina Müller, Werner Neumüller, Claus-Peter Niem, Tim Polifke, Ina Schmidt, Jonathan Sierck, Nicole Simon, Alexander Stoeckel, Thi Loan Strasser, Marion Weissenberger-Eibl, Philipp von der Wippel, Tobias Wrzesinski.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

„Nicht wer jemand ist, ist entscheidend, sondern wie jemand handelt“

Interview mit Fredmund Malik
Das Interview mit dem Unternehmer und Bestsellerautor Fredmund Malik widmet sich dem Schlüssel zur Wirksamkeit, der nicht im Sein, sondern im Tun liegt – in der Art des Handelns. Der Schlüssel zum Erfolg ist nicht der Plan, sondern die eigene Vorbereitung auf mögliche Ereignisse. Wer sich in hoher Komplexität zu bewähren versteht, sie gar zu seinem Vorteil zu nutzen weiß, hat viele Chancen auf seiner Seite. Deshalb versteht er Management auch als das Meistern von Komplexität: Es ist diese Perspektive, die den besten Zugang zu Management in seiner Ganzheit eröffnet und es ermöglicht, dafür die besten Lösungen zu entwickeln.
Fredmund Malik

Meisterjahre

Die Welt verstehen und selbst gestalten
Wenn wir begreifen, was diese Zeiten prägender gesellschaftlicher Veränderungen ausmacht, und wie wir handlungsfähig bleiben, können wir sie mit den Mitteln, die uns heute zur Verfügung stehen, anders und nachhaltig gestalten. Der Beitrag zeigt, was es bedeutet, der eigenen Berufung zu folgen und seinem Leben Gestalt zu geben. Dafür braucht es heute nicht nur neue Anstöße und Ideen, sondern auch ein neues Denken, das in der Lage ist, viele Facetten und Perspektiven zu sehen, aber auch das große Ganze zu erfassen und ins Detail zu gehen, im Mittelpunkt stehen komplexe Geistesgrößen wie Leonardo da Vinci, Erasmus, Montaigne, Paul Valéry, Albert Einstein und „Macher" wie Götz George.
Alexandra Hildebrandt

Das meiste aus sich machen

Die Generation Y wird oft als immateriell orientierte Spaßgeneration gesehen, der Freizeit wichtiger ist als ihren Vorgängergenerationen. Der Beitrag widerlegt diese pauschalen Zuschreibungen, denn auch diese Generation ist vielfältig und lässt sich nicht über einen Kamm scheren. Mut und Tatendrang, die ebenfalls in der Generation stecken, werden dabei oft außer Acht gelassen. In seinem Beitrag rückt Jonathan Sierck seine Generation in ein anderes Licht und widmet sich dem Privileg und der Bedeutung des Lernens.
Jonathan Sierck

Vom Tun über das Können zur Meisterschaft

Wege zur Persönlichkeit
Führungskompetenz entsteht nicht von selbst. Der Beitrag zeigt, dass sie sich jedoch vermitteln, entwickeln und auch lernen lässt – durch die Auseinandersetzung mit der persönlichen Vergangenheit, dem eigenen Lernen und der Lebensphilosophie. Durch eine Begegnung im Jahr 1999 mit Spitzentrainern des Premier-League-Tabellenführers Aston Villa FC tauschen sich Karin Helle und Claus-Peter Niem seitdem gemeinsam mit vielen Führungskräften aus, arbeiten mit einzelnen Profitrainern sowie Profisportlern und Teams, u. a. mit Jogi Löw, Sebastian Kehl, Christoph Metzelder, Hansi Flick oder Stefan Kuntz – getreu ihres Mottos: „A great leader is a great teacher who is a lifelong learner!“ Ihr Beitrag erläutert das Konzept der Nachhaltigkeit im Fußball und zeigt, dass nur dort, wo akribisch gearbeitet, wo Wert auf jede Nuance gelegt wird, letztlich Großes entstehen kann – Schritt für Schritt.
Karin Helle, Claus-Peter Niem

Doppelpass der Generationen in der Tradition von Egidius Braun und Sepp Herberger

Stiftungen stehen oft in einer langen und besonderen Tradition. Häufig stehen die Menschen, die sich in und für Stiftungen engagieren, schon seit Jahren im Berufsleben. Bei Tobias Wrzesinski war es anders. Er hatte im November 2009 mit damals 26 Jahren die Gelegenheit als stellvertretender Geschäftsführer in die DFB-Stiftung Sepp Herberger – und später im Januar 2011 in gleicher Funktion auch in die DFB-Stiftung Egidius Braun – einzutreten. Zu dieser Zeit hatte er während und im Anschluss an sein BWL-Studium knapp zwei Jahre Berufserfahrung gesammelt. In den Stiftungen hat er rund acht Jahre sehr eng mit dem Geschäftsführer Wolfgang Watzke (Jahrgang 1952) zusammengearbeitet, der von 2001 bis März 2017 für die Stiftungen verantwortlich war. Der Unterschied von exakt 29 Lebensjahren bot viele Chancen, die große Erfahrung Watzkes mit neuen Ansichten zu verknüpfen, um so die Stiftungsarbeit weiterzuentwickeln. Über diesen Doppelpass der Generationen und das Privileg, das Hobby zum Beruf machen zu dürfen, berichtet dieser Beitrag.
Tobias Wrzesinski

Wissen wird mehr, wenn wir es teilen. Was Manager von einem World Heavyweight Champion wie Wladimir Klitschko lernen können

Was können Manager von einem World Heavyweight Champion lernen? Ist Willenskraft trainierbar? Wie verwandelt man Wissenstransfer in ein Businesskonzept? Tatjana Kiel, CEO der KLITSCHKO Ventures GmbH, ist langjährige Wegbegleiterin von Dr. Wladimir Klitschko und wichtigste „Sparringspartnerin“, wenn es um seine „Karriere nach der Karriere“ geht. Sie gibt Einblicke in die Gedankenwelt des ehemaligen Ausnahmesportlers, beschreibt seinen Ehrgeiz und die unbändige Willenskraft, mit der er schon als junger Mann außerhalb des Rings erfolgreich sein wollte: als Entrepreneur, Wissensvermittler und Markenstratege. Tatjana Kiel erklärt, wie sie gemeinsam mit Wladimir Klitschko die Philosophie Challenge Management entwickelt hat und jetzt mit der Methode F.A.C.E. the Challenge Führungskräften, Unternehmen und Menschen in besonderen Situationen Wege aufzeigt, Herausforderungen mit mehr Leichtigkeit zu bewältigen.
Tatjana Kiel

Pioniergeist und Umweltbewusstsein

Mit einer gemeinschaftlichen Führungskultur den Wandel zu einer wohngesunden und baubiologischen Wohnkultur gestalten
Als Teil einer geschäftsführenden Doppelspitze des Ökohaus-Pioniers Baufritz ist Dagmar Fritz-Kramer eine glühende Verfechterin konsequent ökologischer Baubiologie und eines architektonisch hochwertigen Ökodesigns. Als Mutter von zwei Kindern und Familienmensch hat sie ihr Unternehmen maximal auf Familienfreundlichkeit ausgerichtet und dazu flexible Arbeitsmodelle etabliert. Der Beitrag zeigt, dass ihre geerdete und dynamische Art, Dinge anzupacken und damit Herausforderungen vorausschauend zu lösen, auf einem ausgereiften und ausgeglichenen Wertemix basiert. Dazu zählen in erster Linie Pioniergeist und Umweltbewusstsein, aber auch eine ausgeprägte Ideenkultur und ein demokratisch geprägter Führungsstil. Mit ihrer bescheidenen und bodenständigen Art, ihrem ausgeprägten Sinn für ein gemeinsames Miteinander und ihrer offenen Herzlichkeit wirkt Dagmar Fritz-Kramer konsequent als Vorbild für mehr Menschlichkeit auf allen Ebenen.
Dagmar Fritz-Kramer

Der Erfolgsmacher: Vom Leistungssportler zum Bauunternehmer

Matthias Krieger nutzt seine Erfahrungen aus dem Spitzensport und adaptiert diese auf sein Bauunternehmen Krieger + Schramm. Tugenden des Ehrbaren Kaufmanns wie Pflichtbewusstsein, Verantwortung, Fairness, Gewissenhaftigkeit und Sorgfalt sind für ihn wichtige Werte, die sein Handeln und Nachhaltigkeitsverständnis prägen. Wer wirklich etwas erreichen will, muss anders ansetzen, ganzheitlich – und weiterdenken. Sein Anspruch ist, Bauwerke über deren Lebenszyklus vorauszudenken und nachweislich bessere Gebäude zu schaffen, die ökologisch, ökonomisch und im Hinblick auf den Mensch als Gebäudenutzer optimiert sind. Sein Beitrag zeigt, dass Nachhaltigkeit nicht von heute auf morgen möglich ist. Auf Projektebene wird dargestellt, dass es einer ernst gemeinten Motivation, Überzeugungskraft und eines langen Atems bedarf, um voranzukommen und der Gesellschaft etwas zurückzugeben.
Matthias Krieger

Medizinische Denkschule auf Start-up-Finanzierungen angewendet

Der Private-Equity- und Venture-Capital-Markt stehen in der Schweiz häufig im Schatten der Aufmerksamkeit, die den im Land ansässigen Großbanken und Vermögensverwaltern zuteil wird. Dabei bietet die Schweiz mit ihren ausgezeichneten Universitäten, zahlreichen eigenen und internationalen im Land ansässigen Spitzenunternehmen sowie natürlich als Top-Standort für Finanzdienstleister ein sehr gutes Umfeld für private Direktbeteiligungen und Unternehmertum. Die Schweiz ist auch der Heimatmarkt der europäisch ausgerichteten Venture-Capital-Gesellschaft btov, die im Jahr 2000 gegründet wurde. Die Expertise von btov liegt in der Auswahl der Investments in Start-ups und der gezielten Wachstumsförderung der Unternehmerteams, die finanziert werden. Alexander Stoeckel ist Partner und Verwaltungsratsmitglied bei btov und zeigt in seinem Beitrag, dass das Zusammenkommen einer Finanzierungsrunde für ein Start-up ein Prozess ist, der Gründer und Investoren vor Herausforderungen stellt. Stoeckel reflektiert diese Herausforderungen vor dem Hintergrund der Geschichte seiner Familie.
Alexander Stoeckel

Unternehmensethik in der Vermögensverwaltung: wie konsequente Werteorientierung zum Erfolg führt

„Wenn Du einen Freund brauchst, kauf’ Dir einen Hund“, empfiehlt der zynische und skrupellose Investmentbanker Gordon Gekko in „Wall Street“, dem Kinohit der 1980er-Jahre. Der Film zeigt eindrücklich, warum sich der ehemals gute Ruf der Banker von ehrenwerten Bankiers hin zu egoistischen und von Gier besessenen „Bankstern“ wandelte und die Finanzbranche zunehmend in Verruf geriet. Schon früh erkannte Wolfgang Köbler, heute Partner und Vorstand der KSW Vermögensverwaltung AG, dass dies ein Spiel war, das er nicht mitspielen wollte. Noch deutlich vor der Finanzkrise hatte er im Jahr 2004 den Mut, der etablierten Bankbranche den Rücken zu kehren und in ein Unternehmen einzusteigen, das bald zeigen sollte, dass das Agieren nach den Prinzipien des Ehrbaren Kaufmanns und eine konsequente Ausrichtung auf fest definierte Werte die Vermögensverwaltung für ihre Kunden nachhaltig erfolgreich machen würde. Dieser Beitrag beschreibt die Visionen des mittelfränkischen Unternehmers sowie die Entwicklung der KSW hin zu einer renommierten, mehrfach ausgezeichneten bankenunabhängigen Vermögensverwaltung.
Wolfgang Köbler

Wie man Unternehmen gründet und stark macht

In den 28 Jahren seiner Selbstständigkeit war Horst Herberg bei 17 Unternehmen Gründer oder Mitgründer. Der Beitrag vermittelt anhand seiner persönlichen Lebensgeschichte, die mitten im Zweiten Weltkrieg begann und von Flucht und Neuanfängen gekennzeichnet war, dass der Aufbau eines soliden Unternehmens, das langfristig Bestand hat, nur mit viel Fleiß, Begeisterung für die Sache, Vorbildfunktion und Ehrlichkeit möglich ist. Er hatte nie ein Leitbild, aber immer ein realistisches Ziel vor Augen, das er nachhaltig und erfolgreich verfolgt hat.
Horst Herberg

Ehrlich weiter: Auf der Suche nach den Menschen

Wo es viele Worte gibt, wird ein Thema oft nicht ernst genommen und somit Wesentliches verdeckt. „Tun – nicht nur reden!“ ist das Credo des Unternehmers und Autors Werner Neumüller, der sein unternehmerisches Handeln auch als soziale Aufgabe versteht. Der Beitrag widmet sich den Quellen seiner Motivation, reflektiert wichtige Aspekte seiner Lebensgeschichte, hinterfragt den Akademisierungstrend in Deutschland, zeigt Möglichkeiten anderer chancenreicher Bildungs- und Karrierewege und widmet sich den passenden Bedingungen, damit sich bestimmte Fähigkeiten wie Pragmatismus, Entscheidungsfreude, Fleiß und Reflexionsvermögen, Resilienz und Gemeinschaftsgefühl nachhaltig entfalten können. Kerngeschäft des inhabergeführten, mittelständischen Familienunternehmens Neumüller Ingenieurbüro GmbH ist die Rekrutierungsunterstützung im Kundenauftrag über die Personaldienstleistung. Gezeigt wird in diesem Kontext, dass der eigene Gemeinwohlbeitrag und seine Kommunikation heute wesentliche zusätzliche Argumente im Marketing, Vertrieb und der Arbeitgeberattraktivität sind.
Werner Neumüller

Gerechtigkeit, Beständigkeit und Verantwortung: Wertarbeit „Made in Germany“

Die meisten Familienunternehmen vertreten auch in Zeiten der Globalisierung über Jahrzehnte hinweg gleichbleibende Werte: Hier besteht die Verantwortung gerade darin, aus innerer Überzeugung und Pflichtgefühl heraus für die Folgen seines Handelns einzustehen, das Unternehmen langfristig zu erhalten, indem es auf eine nachhaltig solide Grundlage gestellt wird. Die von Familienunternehmen gelebten Werte leiten sich aus dem Wunsch nach Kontinuität, Stabilität und Solidität ab. Die persönliche Verantwortung der Inhaber, aber auch langfristig angelegte Strategien sowie Beharrlichkeit sind notwendige Voraussetzung dafür, dass diese Unternehmen über Generationen fortgeführt werden können. Wie sehr der Begriff Familie mit dem Privaten und Beruflichen verschmilzt, zeigt sich am Beispiel des persönlich und unbeschränkt vollhaftenden Eigentümers des Textilunternehmens TRIGEMA, Wolfgang Grupp, der von seiner Betriebsfamilie spricht. Der Beitrag beschreibt Werdegang, Wirken, Weltsicht und Visionen des schwäbischen Unternehmers und zeigt, dass Verantwortung, Selbstdisziplin und Vorbildfunktion wichtige Voraussetzungen für nachhaltigen Erfolg sind – und dass die Maßstäbe, die er an sich selbst anlegt, auch für andere gelten.
Wolfgang Grupp

Der Meistertitel im Friseurhandwerk

Die Meisterqualifikation vermittelt Absolventen neben hohem fachlichen Wissen und Können alle relevanten unternehmerischen Kompetenzen, um einen Betrieb als Selbstständiger oder als Führungskraft zu leiten. Der Beitrag zeigt am Beispiel des Friseurhandwerks, dass, wer nach einer Ausbildung noch eine Fortbildung zum Meister macht, davon in vielfacher Hinsicht profitiert.
Olaf Krebs, Tim Polifke

Performance, Power, Profile

Aus der Automobil- und in die Beautybranche, vom Marketingvorstand zur CEO: Tina Müller ist eine von wenigen Frauen in Deutschland, denen der Sprung an die Führungsspitze gelungen ist. Müller kann eine bemerkenswerte Karriere vorweisen, die nicht nur steil, sondern auch branchenübergreifend verlief: Sie begann in der Kosmetikbranche mit Stationen bei L’Oréal, Wella und Henkel, ehe sie in die Automobilindustrie wechselte und als Chief Marketing Officer bei Opel startete. Im November 2017 folgte die Rückkehr in die Beautybranche, der Wechsel von der Industrie in den Handel – und vom Marketingvorstand in die unternehmerische Gesamtverantwortung einer CEO. All das, sagt sie, hätte sie ohne ein Netzwerk von Mentoren nicht geschafft. So nutzt die studierte Betriebs- und Volkswirtin ihren Einfluss, gepaart mit ihrer Erfahrung und ihrem Wissen auch dafür: Sie engagiert sich als eine von 34 Mentorinnen in der Initiative „Women into Leadership“, die sich zum Ziel setzt, mehr Frauen in Führungspositionen zu bringen. Und stellte gleich zu Beginn bei Douglas vier junge, digitalaffine Frauen in Führungspositionen ein. Vor dem Hintergrund ihrer eigenen Karriere reflektiert Müller in ihrem Beitrag, was Frauen tun können, um aus eigener Kraft den Grundstein für ihre Karriere zu legen.
Tina Müller

Klimawandel in der Wirtschaft

Wie sich gutes Leben und grüne Geschäftsmodelle verbinden lassen
Der Beitrag zeigt am Lebens- und Karriereweg von Thi Loan Strasser, Geschäftsführerin von MEP (My Energy Partner) sowie Gründerin und Vorsitzende der Familienstiftung Strasser Foundation, dass ein Meister seines Faches das Fachliche zwar exzellent beherrscht und über Erfahrung verfügt, aber auch in der Lage sein sollte, sein Wissen und seine Kompetenz weiterzugeben. Nur so ist es möglich, auf der Welt wirklich etwas Nachhaltiges zu hinterlassen.
Thi Loan Strasser

„Tu es!“

Wie mit FLY & HELP das Gute in die Welt kommt
Gute Geschichten geben den Dingen des Lebens wieder eine tiefere Bedeutung und stiften Sinn, weil sie eine werthaltige Gestaltungskraft sind (Hildebrandt 2016). Sie beginnen zuerst im Kopf und werden dann Wirklichkeit, wenn wir es wollen – und weil wir es können! Im Mittelpunkt des Beitrags steht das gesellschaftliche Engagement von Reiner Meutsch, der von 1989 bis Juni 2009 geschäftsführender Gesellschafter des Reisedirektanbieters Berge & Meer Touristik GmbH war und 2009 die „Reiner Meutsch Stiftung FLY & HELP“ gründete, die gezielte und nachhaltig betreute Bildungsprojekte für Kinder in Entwicklungsländern finanziert. Er zeigt, dass es möglich ist, diese Welt aktiv zu gestalten und besser zu machen. Doch das gelingt nur, wenn wir den Blick fürs Ganze nicht verlieren und beides gleichzeitig können: abgehoben sein, um zu träumen und Visionen zu haben, und bodenständig, um sie in der Realität umzusetzen.
Reiner Meutsch

Der Mensch im Mittelpunkt – welches Selbstverständnis wir jetzt brauchen

Jede Zeit hat ihre Aufgaben. Eine Aufgabe unserer Generation ist es, die Auswirkungen der digitalen Automatisierung als Chance zu nutzen. Eines steht fest: Die Automatisierung verändert das Verständnis menschlicher Tätigkeit grundlegend. Der Ausgang ist unklar. Ein Worst-Case-Szenario endet in massenhafter Arbeitslosigkeit und Sinnlosigkeit. Der Beitrag zeigt, dass ein Best-Case-Szenario dem Menschen die Möglichkeit gibt, das Menschliche in sich neu zu entfalten. Es liegt an uns, den Best Case herbeizuführen und den Worst Case abzuwenden. Dafür benötigt es jetzt Handlung.
Philipp von der Wippel

Wissen, Können und Tun

Wie sich Zukunft nachhaltig gestalten lässt
Univ.-Prof. Dr. Marion A. Weissenberger-Eibl, Pionierin der Innovationsvernetzung, beschäftigt sich mit Zukünften und Foresight. Mit ihrer Forschung gibt sie faktenbasierte Orientierung und Erklärung, sie stößt Debatten an und begleitet handelnde Akteure wie Wirtschaft und Politik, innovativ und erfolgreich zu agieren. Der Beitrag gibt zahlreiche Einblicke ins Leben und in die Gedanken der Innovationsforscherin und beschreibt den Einfluss von prägenden Menschen und Begegnungen. Forschungserkenntnisse, Szenarien und Projektionen für die Zukunft sowie inhaltliche, prozessuale und methodische Akzente, die die Innovationsfähigkeit einer Gesellschaft stärken, spielen dabei eine wesentliche Rolle. Offenheit gegenüber anderen Personen und Meinungen, Argumentationslinien, Kulturen und Handlungsweisen und einen Diskurs, der in dieser Offenheit geführt wird, sind für die Wissenschaftlerin essenziell. In Bezug auf die Forschung ihres Instituts bedeutet es für sie, ergebnis- und technologieoffen Fragestellungen nachzugehen und auch einmal „gegen den Strich zu bürsten“, vermeintlich Offensichtliches infrage zu stellen und Impulse zu setzen, die ein konsequentes Durchdenken im Sinne einer systemischen Innovationsforschung erlauben.
Marion A. Weissenberger-Eibl

Der Weg aus der Komfortzone in die Wachstumszone: Angst als Antrieb oder als Hindernis?

Stetige Veränderung, neue Situationen, Themen, Projekte, Innovationen und Umbrüche – all das ist fester Bestandteil der heutigen Arbeitskultur. Der Beitrag zeigt, dass sie außerhalb der sogenannten „Komfortzone“ stattfinden – der Zone, in der sich der einzelne auskennt und eingerichtet hat. Das fordert eine Arbeitsmotivation, in der Neues und Unbekanntes als Chance zur Weiterentwicklung, zum Aufbruch angenommen werden kann – und nicht als Bedrohung rundweg abgelehnt wird. Manja Hies beschreibt ihren Weg von der Komfort- in die Wachstumszone und fragt: Ist Angst hier Antrieb oder Hindernis?
Manja Hies

Veränderungen lassen sich nicht aufhalten, aber nachhaltig gestalten

Noch immer werden alte Handlungsmuster heute als gegeben hingenommen, weil sie Teil von Gewohnheiten unserer Gesellschaft sind. Der Beitrag zeigt, dass intuitives und erfolgreiches persönliches Handeln nicht in einem regulierten Umfeld entstehen kann. Erst durch Freiräume können neue Gedanken entstehen, die ein neues Denken ermöglichen. Erste Schritte auf diesem Weg sind Lernen, Bewusstsein und Verständnis für Veränderungen. Es ist dabei nicht die Technologie, die uns verändert, sondern althergebrachte Fähigkeiten, die wie Werkzeuge dienen im Einsatz neuer Technologien unserer Gesellschaft. Veränderungen lassen sich nicht aufhalten, aber sie lassen sich nutzbar gestalten.
Tobias Loitsch

Macherpotenziale fördern

Kennen Sie die Momente im Leben, die klare Entscheidungen zeitnah und mit hoher Verantwortung von Ihnen erfordern? Konsequent mit einem „Ja“ oder „Nein“? Viele Entscheidungen haben mit Veränderungen zu tun. Je mehr wir sie als Herausforderung empfinden und wir uns dabei aus unserer persönlichen „Komfortzone“ heraus bewegen, desto tiefgreifender fordern sie unsere Potenziale, unsere Ressourcen und unsere aktuellen Fähigkeiten heraus. Tatsächlich bieten sie Chancen, völliges Neuland kennenzulernen und Gestaltungsräume zu eröffnen. Ebenso bieten sie die Chance, uns selbst näher kennenzulernen, unsere Kenntnisse und Fähigkeiten weiterzuentwickeln und dabei unsere Potenziale zu entfalten. Der Beitrag zeigt: Wenn wir gefordert sind zu entscheiden, dann sollten wir dies tun, konsequent zu unseren Entscheidungen stehen und nachhaltig entscheidend handeln.
Felicitas Birkner

Wirklichkeit in Bildern

Interview mit der Fotografin Nicole Simon
Fotografieren ist aus dem Griechischen abgeleitet und bedeutet „mit Licht schreiben“ – das trifft genau, was die Fotografin und Künstlerin Nicole Simon tut. Das Interview mit ihr widmet sich ihrer Kunst, die Wirklichkeit eines Moments in Bildern nachhaltig festzuhalten. Im Mittelpunkt stehen Aspekte des fotografischen Könnens und der beruflichen Meisterschaft. Gezeigt wird Fotografie als Prozess, definiert durch das Miteinander von Künstler und Porträtierten, ein Geben und Nehmen, das von Neugier und Respekt geprägt ist. Im Mittelpunkt steht das Gelingen, aus einer Fotografie einen Erinnerungswert und eine eigene Geschichte zu machen.
Nicole Simon

Die innere Meisterschaft

Wie die Philosophie dabei hilft, unser Leben zu meistern
Der Gedanke, dass allein die beständige Steigerung einer bestimmten Kompetenz oder Fähigkeit zu einer Form der Meisterschaft führt, greift zu kurz. Etwas meistern zu können, erfordert weit mehr als die maximal zu erbringende Leistung in möglichst kürzester Zeit, um ein konkretes Ziel zu erreichen. Diese These ist nicht überraschend, sondern Teil unserer tagtäglichen Erfahrung. Immer wieder stoßen wir an Leistungsgrenzen und müssen die Frage nach dem, was als Erfolg gilt, anders und neu stellen: ökonomisch, ökologisch, sozial und ganz persönlich. Dennoch halten wir auch in fast allen noch so unterschiedlichen Kontexten an der Überzeugung fest, dass es die Steigerung des bereits Bekannten sein muss, was uns dazu befähigt, am Ende auf dem Siegertreppchen zu stehen: ein erfolgreicher Mensch zu sein. Der Text widmet sich der notwendigen Übersetzung unseres linearen Leistungsdenkens in soziale bzw. persönliche Zusammenhänge, in denen andere Kriterien gelten müssen, damit wir davon sprechen können, unser Leben zu meistern. Nicht die technische Optimierung des Machbaren, sondern die Entfaltung und Stärkung des inneren Potenzials, ein Leben in der Schwebe wandelbarer und unvollkommener Strukturen in einem Gleichgewicht zu halten ist es, was eine Form der „inneren Meisterschaft“ ausmacht, deren Ziel viel weniger das „Maximum“, sondern vielmehr das „rechte Maß“ eines ausgewogenen Miteinanders innerhalb vernetzter – innerer wie äußerer Zusammenhänge sein muss.
Ina Schmidt

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