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Über dieses Buch

Dieser Band der „Bibliothek der Mediengestaltung“ behandelt die Anwendung der Kommunikationsmodelle und Gesetzmäßigkeiten der visuellen Wahrnehmung auf die zwei- und dreidimensionale perspektivische Flächengestaltung sowie auf die Farbgestaltung.

Für diese Bibliothek wurden die Themen des Kompendiums der Mediengestaltung neu strukturiert, vollständig überarbeitet und in ein handliches Format gebracht. Leitlinien waren hierbei die Anpassung an die Entwicklungen in der Werbe- und Medienbranche sowie die Berücksichtigung der aktuellen Rahmenpläne und Studienordnungen sowie Prüfungsanforderungen der Ausbildungs- und Studiengänge.

Die Bände der „Bibliothek der Mediengestaltung“ enthalten zahlreiche praxisorientierte Aufgaben mit Musterlösungen und eignen sich als Lehr- und Arbeitsbücher an Schulen sowie Hochschulen und zum Selbststudium.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Kommunikation

Das Wort Kommunikation hat seinen Ursprung in der lateinischen Sprache: communicatio – Mitteilung, communicare – teilhaben, communis – gemeinsam. Kommunikation bedeutet also Verbindung, Austausch von Information und Verständigung zwischen Menschen. Der Begriff visuelle Kommunikation beschreibt, dass der wichtigste Kanal der Informationsübertragung das Sehen, lat. visus – Sehen, ist. Bevor Sie die einzelnen Dimensionen der visuellen Kommunikation kennenlernen, möchten wir Ihnen einige theoretische Grundlagen zur Typologie der Medien und verschiedene Komunikationsmodelle vorstellen. Diese Grundlagen sollen Sie bei der späteren Einordnung und Umsetzung in der Mediengestaltung unterstützen.Der Begriff Medium hat je nach Kontext und Konnotation ganz unterschiedliche Bedeutungen. In der Kommunikationswissenschaft wird mit Medium meist das Kommunikationsmittel, aber auch der Kommunikationsweg oder die jeweiligen Übertragungskanäle bezeichnet.

Peter Bühler, Patrick Schlaich, Dominik Sinner

2. Wahrnehmung

Menschen nehmen immer und überall Informationen wahr. Sie orientieren sich dadurch in ihrer Umwelt, erkennen drohende Gefahren, bewerten die Stimmung ihres Gegenübers…, kurz Wahrnehmung ist für uns Menschen überlebenswichtig. Allgemein wird Wahrnehmung als Tätigkeit oder Vorgang der Informationsaufnahme durch unsere Sinne beschrieben. Wahrnehmen ist ein kontinuierlicher Prozess, bei dem die Informationen aber nicht nur aufgenommen, sondern auch ständig ausgewählt und bewertet werden. Wahrnehmen ist dabei mehr als Sehen, Hören, Riechen, Schmecken oder Fühlen. Es wirken immer die Wahrnehmungen aller Sinnesorgane zusammen. Eine angenehme Umgebung lässt uns Musik anders wahrnehmen als eine grelle, womöglich noch übelriechende Umgebung.

Peter Bühler, Patrick Schlaich, Dominik Sinner

3. Gestaltgesetze

Die hier vorgestellten Grundlagen der Wahrnehmung sind im Wesentlichen Erkenntnisse der Gestaltpsychologie. Sie wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts begründet und beruht vor allem auf der empirischen Erforschung der Wahrnehmung.Die Wahrnehmung unserer Umwelt geschieht nach der Gestaltpsychologie durch die Wahrnehmung von Formen. Nur so kann die unbestimmte Komplexität der Sinneswahrnehmungen aufgelöst und bewertet werden. Wesentlich ist dabei die sogenannte Figur-Grund-Beziehung. Der Betrachter teilt bei der Wahrnehmung sein Wahrnehmungsfeld in Figur und Grund bzw. Hintergrund auf. Die Gestaltpsychologie hat verschie-dene Gesetze zur Wahrnehmungsorganisation formuliert. Diese sogenannten Gestaltgesetze beschreiben die Ergebnisse der Wahrnehmung der Formen und ihre Beziehung zueinander. Orientieren Sie sich in Ihrer Gestaltungsarbeit an den theoretischen Grundlagen der Gestaltgesetze. Die Kenntnis der Gestaltungsregeln und Gesetze erlaubt es Ihnen aber auch, sie gezielt zu verletzen. Erzielen Sie Aufmerksamkeit durch die Abweichung von der Norm. Nicht als Selbstzweck, sondern immer konzeptionell und gestalterisch begründet. Behalten Sie dabei Ihr Ziel, Ihren Aussagewunsch immer im Visier.

Peter Bühler, Patrick Schlaich, Dominik Sinner

4. Gestaltungselemente

Kreativ sein, etwas schaffen, anderen etwas mitteilen, mit verschiedenen Medien arbeiten – toll! Aber wer kennt nicht die Angst des Künstlers vor der weißen Leinwand – der erste Strich ist der schwerste. Alle, die gestalten, stehen immer wieder vor dem gleichen Problem: Wie fange ich an? Es gibt keine Patentlösung, aber Gestaltungskompetenz hilft. Gestaltung kann man nicht aus Büchern lernen. Eigenes Tun und Erleben ist notwendig. In diesem Kapitel werden verschiedene Grundregeln mit den Grundelementen der visuellen Gestaltung, Punkt, Linie, Form, Fläche, an Beispielen vorgestellt. Die Aufgaben ermöglichen einen ersten Einstieg in die Erarbeitung.

Peter Bühler, Patrick Schlaich, Dominik Sinner

5. Perspektive

Seit es bildliche Darstellungen gibt, sind die Künstler bestrebt, einen dreidimensionalen Raum auf einer zweidimensionalen Fläche abzubilden. Im alten Ägypten wurden die Mo­versuchten die Räumlichkeit durch die Überlagerung der Personen und Objekte zu erzielen. Bildbereiche, die vollständig sichtbar sind, liegen vorne, teilweise verdeckte Bereiche scheinen vom Betrachter weiter entfernt zu sein.

Peter Bühler, Patrick Schlaich, Dominik Sinner

6. Farben

Die Farben des Regenbogens sind die Farben des Lichts. Durch die Brechung in den Regentropfen wird das Sonnenlicht in die Farben des sichtbaren Spektrums aufgeteilt. Bei der technischen Umsetzung der Farben unterscheiden wir das RGB-System und das CMYK-System. Beide Systeme sind technische Farbmodelle zur Darstellung von Farben in unterschiedlichen Medien. Das RGB-System steuert die Farberfassung und -darstellung in der Digitalkamera, auf dem Monitor und in der Projektion. Das CMYK-System ist die Grundlage für den farbigen Druck.

Peter Bühler, Patrick Schlaich, Dominik Sinner

Backmatter

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