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Über dieses Buch

Diese praxisnahe Anleitung bietet punktgenau dosiert Erste (und letzte) Hilfe beim Erstellen schriftlicher Arbeiten im Studium der naturwissenschaftlichen Fächer, aber auch in der gymnasialen Oberstufe oder im Beruf: Wie finde ich aktuelle Informationen zum Thema? Wie gliedere ich den Stoff? Wie zitiert man richtig? Wie sieht ein perfektes Seitenlayout aus? Wie gestalte ich Grafiken und Tabellen? Dieser bewährte Ratgeber verhilft Ihnen zu einer erstklassigen wissenschaftlichen Arbeit - vom Referat bis zur Abschlussarbeit - und ist sehr angenehm und vergnüglich zu lesen.

Die 5. Auflage wurde durchweg aktualisiert, v.a. im Hinblick auf die Themen Software, Onlinepublishing, usw.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Ermutigung: Keine Angst (mehr) vor dem leeren Blatt

Schreiben schafft und sichert Wissen. Für das schriftliche Festhalten wissenschaftlicher Sachinformation gibt es vielerlei private und offizielle Anlässe. In Biologie, Chemie oder Physik sowie in allen anderen naturwissenschaftlichen Disziplinen einschließlich der Medizin sowie den Geo- und Umweltwissenschaften ist das nicht grundsätzlich anders als in den übrigen Wissenschaftsbetrieben. Schon imVorfeld der eigentlichen Wissenschaftsliteratur, die als eindrucksvolle Monografien und Handbücher oder in Gestalt endloser Reihen von Zeitschriftenbänden in unübersichtlichen Bibliotheken gehortet wird, sind vom ersten bis zum letzten Tag des Lernens und Studierens ständig mengenweise Texte zu produzieren. Berichte, Dokumentationen, Exzerpte, Hausarbeiten, Mitschriften, Notizen, Portfolios, Protokolle, Referate oder Thesenpapiere sind gleichsam das tägliche Brot des Studienbetriebs. Zur echten Herausforderung der eigenen Schreibwerkstatt wird die zeitlich mit dem Examen gekoppelte Abschluss- bzw. Prüfungsarbeit – bislang eher in Gestalt einer Staatsexamens- oder Diplomarbeit, heute nach Durch- und Umsetzung des nicht immer freudig begrüßten Bologna-Prozesses durchweg in Form der Bachelor- bzw. Masterarbeit.
Bruno P. Kremer

2. Suchen, Finden, Anfreunden: Erstkontakte mit Ihrem Thema

Studierende sind – zumindest im Studium der Naturwissenschaften – im Allgemeinen keine freischaffenden Autoren, die sich die Sujets ihrer Wissenschaftstexte selbst aussuchen müssen. So gut wie nie weiß man daher bereits im ersten Fachsemester, wie sich einige Zeit später das Thema der krönenden Abschlussarbeit darstellen wird. Auch bei der Themensuche und Aufgabenfindung im Studium entwickeln sich die Dinge meist von selbst und damit ebenso wie im übrigen Leben: Spontanbegegnungen und Zufallstreffer sind hier eher der Normalfall als die Ausnahme. Die Themenfindung für eine eigene Aufgabenstellung ist somit zumeist ein exogener Ablauf, an dem Sie natürlich nicht so ganz unbeteiligt sind. Übrigens: Der Begriff Thema ist aus dem Altgriechischen abgeleitet und bedeutet seit dem 15. Jahrhundert „Aufgestelltes, abzuhandelnder Gegenstand“. Die häufig zu lesenden Formulierungen „gestelltes Thema“ bzw. „Themensteller“ sind demnach Tautologien.
Bruno P. Kremer

3. Gezielte Trüffelsuche: unterwegs in Bibliotheken und Datenbanken

Referate oder Hausarbeiten zu einzelnen Lehrveranstaltungen sind eher einem akademischen Trainingslager vergleichbar, in dem Sie bestimmte Arbeitsweisen wie Recherchieren, Formulieren und Textgestaltung am Beispiel neu zusammengestellter, aber im Wesentlichen bekannter Sachverhalte einüben. In Ihrer Abschluss- bzw. Zulassungsarbeit ist solches Wiederkäuen nach Art der Weidetiere dagegen weniger gefragt. Jetzt kommt es nicht mehr darauf an, fünf Bücher zu nehmen und daraus ein sechstes zu erstellen. Primäres Ziel Ihrer Arbeit ist es vielmehr, Ihre neuen Erkenntnisse über den bearbeiteten Gegenstand in geeigneter und standardisierter Form mitzuteilen und damit die innerfachliche Diskussion zu bereichern. Zugegeben: Das Rad oder das heiße Wasser müssen Sie dabei nicht wieder neu erfinden. Wissenschaftlicher Fortschritt kann auch darin bestehen, dass Sie eine bessere, bisher so nicht wahrgenommene Blickachse oder Bewertung eines Sachverhalts erarbeiten, eine vergleichende Analysemit neuen Handlungsstrategien für bestimmte Problemlösungen vorlegen oder irgendwo einen nennenswerten methodischen Fortschritt erreicht haben, der auch andere im Feld beträchtlich voranbringen kann. Dem leicht exzentrischen Chemiker Kary Mullis (Nobelpreis 1993), der angeblich seine studentischen Vorlesungsbesucher mit Aktfotos seiner Freundinnen am Einschlafen hinderte, gelang mit der genialen Polymerase-Kettenreaktion (PCR) ein solcher Wurf – ein Geistesblitz mit zunächst unabsehbaren Folgen während einer nächtlichen Autobahnfahrt, der ihm erst den Neid der Kollegen und dann 1993 den Nobelpreis eintrug (vgl. Hausmann 1995).
Bruno P. Kremer

4. Der Teil und das Ganze – Textsorten und ihre Bausteine

Lesen ist notwendigerweise ein integraler Teil schon der Schulkarriere und später des gesamten Studiums. Im Studium der Naturwissenschaften gehören in den anfänglichen Semestern wohl vor allem die einschlägigen Lehrbücher zur Routinelektüre des Vor- und Nachbereitens, sinnvollerweise flankiert von Zeitschriften, die neue Trends vorstellen und Übersichtsberichte bringen (z. B. Biologie bzw. Chemie, Pharmazie resp. Physik in unserer Zeit) oder sich in ihrer Themenauswahl interdisziplinär verstehen (beispielsweise Naturwissenschaftliche Rundschau, Spektrum der Wissenschaft, Die Naturwissenschaften, Scientific American, BioSpektrum, New Scientist u. a.). Spätestens wenn das Studium in die Zielgerade einbiegt, gehört selbstverständlich auch die Lektüre oder Recherche von Originalbeiträgen in einer der weltweit mehreren zehntausend naturwissenschaftlichen Zeitschriften (allein in den Biowissenschaften deutlich >6000 und zunehmend überwiegend oder ausschließlich online als Electronic Journals) zum normalen Ablauf. In diesem wahrhaftig gigantischen Pool gedruckter Information sind nun wirklich jedes fachinterne Sachgebiet, jede nur denkbare Organismengruppe und eine Vielzahl besonderer Methoden mit Spezialperiodika reichlich vertreten. Schon allein eine Titelrevue im meist wohl nur eingeschränkten Zeitschriftenbestand einer Instituts- oder Zentralbibliothek lässt die Frage aufkommen, woher denn die aktuelle Forschung überhaupt noch ihre Themen beziehen mag.
Bruno P. Kremer

5. Mit starken Worten – Texte stilvoll formulieren

Der bemerkenswert wortgewaltige Satiriker Karl Kraus (1874–1936) frotzelte schon 1927: „Es genügt nicht, keine Gedanken zu haben, man muß auch unfähig sein, sie auszudrücken“. So soll es Ihnen natürlich nicht ergehen. Die folgenden Überlegungen gehen davon aus, dass Sie als Autorin oder Autor (a) richtig Deutsch sprechen und (b) auch weitgehend korrekt schreiben können. Das ist – wie die Erfahrung aus der Begutachtung von Manuskripten zeigt – durchaus keine Selbstverständlichkeit. Fast immer ist, auch bei den angeblichen Profis der Szene, dennoch die Begrifflichkeit zu schärfen, das Stilempfinden zu trainieren oder einfach der Blick dafür zu entwickeln, dass die sprachliche Qualität selbst im akademischen Umfeld häufig zu wünschen übrig lässt. In den Nachrichtenmedien ist das unterdessen leider Standard. Grammatikalisch falsche Flexionsformen von Einzelbegriffen, an denen sich sogar Lektoren und Korrektoren reiben, gehören dabei noch zu den leichteren Schreib- und Sprachsünden. Ein womöglich unfreiwilliges Beispiel einer stilistischen Schieflage liefert Esselborn-Krumbiegel (2012) bereits mit der unglücklichen Titelformulierung ihres Buches „Richtig wissenschaftlich schreiben“. Meint sie damit etwa: „Nun schreiben wir mal so richtig wissenschaftlich“, oder soll sich das Schreibergebnis „wissenschaftlich richtig“ (was immer auch das sein mag) präsentieren? Notabene: Die Autorin bietet an der Universität zu Köln Schreibseminare an ...
Bruno P. Kremer

6. Auf den Schultern der Riesen: Zitate und Zitieren

In der Wissenschaft ist es generell üblich, bei der Abfassung einer Arbeit den Stand der Forschung zu einem speziellen Sachverhalt zu kennen und diese Ausgangslage für die eigene Darstellung einer Problembehandlung angemessen zu berücksichtigen. Durch Literaturzitate, die man in den Lauftext oder an anderen sich anbietenden Stellen einbringt, beispielsweise im Zusammenhang mit Abbildungen und Tabellen, weist man Art und Umfang der eigenen Auseinandersetzungmit der fachinternen Diskussion eines Themenfeldes überzeugend nach. Rein definitorisch gilt:
• Ein Zitat in diesem Sinne ist eine wörtlich (direkt) oder sinngemäß (indirekt) übernommene geistige Leistung Dritter, beispielsweise deren Auffassungen, Daten, Deutungen, Ergebnisse, Gedanken, Meinungen oder Schlussfolgerungen.
• Der Verweis in Form eines Kurzbelegs schafft die eindeutige Verbindung zum Quellenverzeichnis.
• Eine Quelle (auch Referenz genannt) ist die Findstelle eines Zitats, d. h. die Originalveröffentlichung, aus der man Textteile, Textaussagen oder andere Dokumentationsmittel (Bilder, Grafiken) entlehnt.
Bruno P. Kremer

7. Ansehnliche Schaustücke: Fotos, Grafik und Tabellen

Wer sich als Lektüre einen belletristischen Text zur Hand nimmt, erwartet gewöhnlich eine fesselnde Handlung in brillant durchformuliertem Text – eben unterhaltsamen Lesegenuss pur. Bei wissenschaftlichen Abhandlungen steht der reine Lesegenuss üblicherweise nicht primär im Fokus, doch muss sich auch der reine Wissenschaftstext in der Aufbereitung seines jeweiligen Themas nicht unbedingt die notorische Sprödigkeit eines juristischen Kommentars zum Bürgerlichen Gesetzbuch widerspiegeln.
Naturwissenschaftliche Texte haben nun den enormen Vorzug, dass sich besonders komplexe Sachverhalte statt der rein verbalen Präsentation als Buchstabeneinöde auch mit anderen Mitteln veranschaulichen lassen: Abläufe, Datengruppen, Konstruktionen oder Korrelationen abhängiger und variabler Größen oder Trends, die im Text eine ausführliche und möglicherweise ermüdende Aufzählung mit zahlreichen Einzelerwähnungen benötigen, verpackt man wesentlich ansprechender und verständlicher in Schaubilder und bietet sie dem Textadressaten als visuellen Appetizer an: Das Schau-Bild ist immer dann die geeignete Kommunikationsebene, wo ein komplexer Sachverhalt die Wiedergabe in bewegenden Worten kaum oder gar nicht zulässt. Die „schriftliche“ Arbeit, wie sie eine Standardformulierung aus vielen Studien- und Prüfungsordnungen benennt, ist günstigenfalls also zumindest anteilig auch ein Bildwerk. Daher sind Fotos, Grafiken, Tabellen oder vergleichbare Formen der Verbildlichung in einem naturwissenschaftlichen Dokument völlig unverzichtbar.
Bruno P. Kremer

8. Die Dinge beim Namen nennen – Größen und Bezeichnungen

Die exakten Naturwissenschaften und damit auch die Biologie haben sich die Aufgabe gestellt, die Erscheinungen der Natur qualitativ zu beschreiben und zu ordnen, um sie besser erklären zu können. Für diese sortierende Gesamtinventur benötigt man Ordnungsgefüge (Taxonomien) ebenso wie eine passende, einheitliche und eindeutige Begrifflichkeit. Das Erfassen der Biodiversität durch die systematisch arbeitende Biologie oder von Geodiversität durch die Aufnahme des Schichtenbaus einer Region sind dafür ebenso einleuchtende Beispiele wie das unterdessen nahezu abgeschlossene Anfüllen des Periodensystems der Elemente, die Kollektion von Bausteinen der Materie auf der subatomaren Ebene oder die exakte Kartierung der stellaren Umgebung von ε Lyrae im Sternbild Leier. Ein zweiter bedeutsamer Ausgangspunkt in der Motivation naturwissenschaftlicher Forschung ist es konsequenterweise, die Natur auch quantitativ darzustellen. Dazu benötigt man einerseits hinreichend genaue Messverfahren und eine zuverlässig arbeitende Instrumentierung, andererseits aber definierte, brauchbare und vor allem allgemein verbindliche Messgrößen oder Dimensionen.
Bruno P. Kremer

9. Ansprechend verpacken: Das Thema Schrift

Die Geschichte der Schrift spiegelt die Geschichte der menschlichen Kultur. Auf diesem Hintergrund gibt dieses Kapitel nicht nur einige praxisorientierte Tipps für den Umgang mit Schrift(en), sondern unternimmt auch einige Abstecher in typographische Themenfelder, die für die Wahrnehmung des Phänomens Schrift von Belang sind.
Vor dem Beginn des digitalen Zeitalters hatte man als bleibendes bzw. einigermaßen dauerhaftes Darstellungsmittel für die eigenen Gedanken außer der von den Adressaten mehr oder weniger gut mitvollziehbaren Handschrift bestenfalls eine mechanische und entsprechend lautstarke Schreibmaschine in den Schrifttypen Pica oder Perl. Die damit erzeugten Schriftdokumente waren gegenüber Gänsekiel oder Bleistift, Kugelschreiber und Tintenroller zwar zugegebenermaßen ein deutlicher Fortschritt, muten aber das schriftverwöhnte Auge heute ein wenig seltsam und geradezu Mitleid erregend antiquiert an – insbesondere, wenn man eine anrührend mit Kohlepapier erzeugte Durchschrift älteren Datums in Händen hält. Seitdem Personalcomputer und die damit realisierbaren Basistechniken des Desktop-Publishing schon fast zum Allgemeingut geworden sind, kommen auch immer mehr Menschen mit Fragen der Schriftbildgestaltung bzw. Typographie in Berührung.
Bruno P. Kremer

10. Ansichtssachen: Layout und Seitengestaltung

Für eine bestimmte Schachtel Pralinen entscheidet man sich erfahrungsgemäß vor allem dann,wenn ihre äußere Aufmachung schlicht und ergreifend „anknipst“ sowie mit verführerischem Motiv etwaige Gegenargumente (Zucker, Zähne, Zahnarzt ... ) schon im Ansatz erstickt. Auch ein Schriftstück braucht sein spezifisches, durch eine gelungene Gestaltung getragenes Appeal und sollte also nicht aussehen wie ein Einkaufszettel oder eine in aller Eile zu Papier gebrachte Mitteilung an die Putzhilfe. Immerhin gilt auch hier die bewährte Regel, wonach die Form der Funktion zu folgen hat. Bei Printmedien – Zeitschriften ebenso wie Büchern – verwenden die Hersteller im Allgemeinen viel Sorgfalt auf die Kosmetik ihres Erzeugnisses, damit sich das Resultat gut präsentiert und gerne angesehen wird. Auch hier gilt, ähnlich wie bei der Typographie (vgl.Kap. 9), dass nichts so einfach ist, wie es letztlich im fertigen Ergebnis aussieht. Leser, die ein Druckwerk zur Hand nehmen und sich mit dessen Inhalt intensiv beschäftigen, sollten eigentlich auch einen einigermaßen trainierten Blick für das harmonische räumliche Mit- und Nebeneinander der bedruckten Flächen einer Doppelseite und ihrer Textelemente entwickeln. Die Erfahrung zeigt jedoch, dass ein erstaunlich hoher Anteil der Printmediennutzer die Qualitäten eines gelungenen Seitenlayouts allenfalls unterschwellig wahrnimmt und selbst grobe Gestaltungsfehler kaum registriert. Dieser eher ernüchternde Befund darf nun keinesfalls dazu verleiten, die Seitengestaltung einer wissenschaftlichen Arbeit unbedacht, nachlässig oder gänzlich regellos zu handhaben. Daher verdient auch eine wissenschaftliche Arbeit, die sich zugegebenermaßen nicht primär als Designleistung versteht, eine ansprechende und gefällige Formgebung – zumal sie das Ergebnis einer eventuell mit beträchtlichem Aufwand betriebenen Studie oder Untersuchung darstellt. Man wählt schließlich auch keine Verlobungsringe aus Kunststoff ...
Bruno P. Kremer

11. Nachschlagen im Notfall: Tipps fürs Tippen

Die folgende nach Stichworten gegliederte und alphabetisch sortierte Übersicht versteht sich nicht als Abriss der mit Wirkung vom 1. August 2006 verbindlichen Neufassung der deutschen Rechtschreibung. Über den Sinn und die gelegentlichen logischen Abwege der empfohlenen neuen Schreibweisen ist an anderer Stelle und von berufenen Schriftgelehrten ausführlich diskutiert worden. Fallweise gebraucht man von diesem Regelwerk bemerkenswerte und recht praktikable Modifikationen. Manche großen Verlage haben ihre hauseigene, nicht in allen Punkten mit Duden oder Wahrig konforme Rechtschreibung festgelegt.
Die hier vorgenommene Zusammenstellung versammelt eine Anzahl Empfehlungen, Hinweise, Konventionen, Regeln und Vorschriften, mit denen man die vielen denkbaren und tatsächlich angelegten Fallgruben eines naturwissenschaftlich-technisch betonten, daher unvermeidlich komplexen Wissenschaftstextes erfolgreich bewältigen kann. Insofern stellt die anschließende Ansammlung eher eine Art Erste-Hilfe-Kasten dar, aus dem man im Bedarfsfall die benötigte Information rasch und unkompliziert entnimmt.
Im Unterschied zu einem geisteswissenschaftlichen Essay, der seinen Gegenstand rein verbal seziert und mit der dann fälligen Detailbetrachtung eventuell in unübersichtliche Satzbaudickichte gerät, verwenden naturwissenschaftliche Texte oft codierte und daher besonders informationsdichte Bausteine wie Einheiten, Formeln, Kürzeln oder Zahlen. Deren Verwendung erfolgt natürlich nicht beliebig, sondern ebenfalls nach festen, oft jedoch weniger bekannten Satz- bzw. Schreibregeln. Entsprechende Fallbeispiele sind hier ebenfalls berücksichtigt (vgl. Kap. 8).
Bruno P. Kremer

12. Zu guter Letzt

Das Zusammenschreiben einer etwas umfangreicheren Arbeit zieht sich gewöhnlich über mehrere Wochen hin, mitunter unterbrochen durch andere ablaufbedingte Intermezzi. Was man auf den ersten Dutzend Seiten zu Papier oder PC gebracht hat, gerät dabei naturgemäß wieder aus dem Blick und damit in den Hintergrund – eine für die Einheitlichkeit und Stimmigkeit auch der äußeren Form einer Arbeit mitunter ungute Ausgangslage. Nur durch Routinekontrolle anhand Ihrer Formatvorlage oder Regieliste können Sie stilistische oder formale Brüche verhindern.
Bruno P. Kremer

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