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2020 | OriginalPaper | Buchkapitel

5. Von der Gletschermühle bis zum Urstromtal

verfasst von : Jürgen Ehlers

Erschienen in: Das Eiszeitalter

Verlag: Springer Berlin Heidelberg

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Zusammenfassung

Die Spuren des Wassers sind bei der Enträtselung der eiszeitlichen Gletschertätigkeit genauso wichtig wie die Hinterlassenschaften des Eises selbst. In Norddeutschland sind die meisten eiszeitlichen Ablagerungen nicht von den Gletschern hinterlassen worden, sondern von ihren Schmelzwässern. Zu den ersten Indizien, dass auch die europäischen Mittelgebirge vergletschert gewesen sein könnten, gehören die Riesentöpfe. Sie entstehen dort, wo Schmelzwasser von der Geländeoberfläche in einer Gletschermühle bis zur Sohle des Gletschers durchdringt und in einem Wirbel von Wasser und Geröll tiefe Löcher im Gestein erzeugt werden.
Metadaten
Titel
Von der Gletschermühle bis zum Urstromtal
verfasst von
Jürgen Ehlers
Copyright-Jahr
2020
Verlag
Springer Berlin Heidelberg
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-662-60582-0_5